Moskauer Börse führt Derivate ein, die BlackRocks IBIT verfolgen
Kurzübersicht Die Plattform hat am Mittwoch BTC-Futures-Kontrakte für ausgewählte Händler eingeführt. Die russische Zentralbank hat kürzlich lokalen Unternehmen erlaubt, Krypto-Derivate an qualifizierte Investoren anzubieten.
Die Moskauer Börse in Russland hat offiziell den Handel mit bar abgerechneten Bitcoin-Futures für akkreditierte Investoren gestartet, wie das russische Nachrichtenportal TASS berichtet. Die Bitcoin-Kontrakte sind an IBIT, den in den USA gelisteten Spot-Bitcoin-ETF von BlackRock, gekoppelt.
In US-Dollar notiert und in russischen Rubel abgerechnet, wird die erste Serie von Kontrakten im September 2025 auslaufen. Die Futures basieren auf IBIT, einem in den USA gelisteten ETF, sind jedoch als Derivatkontrakte strukturiert und nicht als direkter Handel der ETF-Anteile selbst.
Der Start folgt auf die jüngsten Richtlinien der Bank of Russia, die lizenzierten Finanzinstituten erlauben, kryptobasierte Derivate qualifizierten Investoren anzubieten. Während der Zugang für Privatanleger eingeschränkt bleibt, haben die russischen Behörden begonnen, die Krypto-Exponierung für institutionelle Akteure vorsichtig zu erweitern.
Die russische Zentralbank entwickelt Berichten zufolge zusammen mit dem Finanzministerium eine staatlich unterstützte Krypto-Handelsplattform für professionelle Investoren. Sberbank, Russlands größte staatseigene Bank, hat ebenfalls Pläne bekannt gegeben, strukturierte Anleihen anzubieten, die an Kryptowährungspreisbewegungen gebunden sind, was trotz regulatorischer Hürden auf ein wachsendes institutionelles Interesse an blockchain-gebundenen Produkten hinweist.
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