[MegaETH Airdrop-Design: Wie man beim Launch den Wert maximiert]
Chainfeeds Zusammenfassung:
Manche Designs erscheinen auf den ersten Blick offensichtlich, doch wir vergessen oft das eigentliche Kernziel. Ja, Airdrops dienen tatsächlich dazu, die Nutzung einer Plattform zu fördern, aber sie sollen ebenso das Ökosystem dezentralisieren und die langfristige Beteiligung der Community aufrechterhalten – und nicht dazu führen, dass dein Token durch massiven Abverkauf ins Bodenlose stürzt.
Quelle:
Autor:
Chilla
Meinung:
Chilla: Im Vergleich zu Konkurrenten wie Berachain (1,42 Milliarden USD Finanzierung) und Monad (2,44 Milliarden USD Finanzierung) hat MegaETH bisher lediglich 43 Millionen USD eingesammelt und ist damit deutlich kleiner. Bemerkenswert ist jedoch, dass das Finanzierungsmodell von MegaETH stärker auf „Retail-Freundlichkeit“ und „Diversifizierung der Investoren“ setzt. So wurden beispielsweise auf Echo 10 Millionen USD von 3.200 Einzelinvestoren aus 94 Ländern eingesammelt, mit einem durchschnittlichen Beitrag von etwa 3.140 USD pro Person; in der ersten Verkaufsrunde der FluffleNFTs wurden weitere 13 Millionen USD aufgebracht, wobei die meisten Investoren nur 1-3 NFTs erwarben. In Kürze folgt eine zweite Runde mit 5.000 Fluffles NFTs, die sich an aktive Nutzer des Ökosystems richtet. Im Gegensatz zum branchenüblichen Trend von „großen Finanzierungsrunden + hohen Bewertungen“ bedeutet die kleinteilige und breit gestreute Finanzierung von MegaETH, dass das Team mehr Token für Anreize, Airdrops, langfristige Kooperationen und das Wachstum des Ökosystems verwenden kann, anstatt sie von Anfang an an wenige institutionelle Investoren zu vergeben. Dieses Modell vermeidet den durch OTC-Verkäufe verursachten übermäßigen Verkaufsdruck und sorgt für eine stärkere Dezentralisierung. Ob dieser Ansatz langfristig erfolgreich ist, bleibt abzuwarten, aber zumindest bietet er dem Projekt eine differenzierte Erzählung in einer Branche, die von „Finanzierungs- und Abverkaufs“-Problemen geplagt ist. Was den Airdrop betrifft, so wird von MegaETH erwartet, dass es die jüngsten „Scam-artigen Airdrop“-Probleme im Kryptomarkt vermeidet. Der Kern der sogenannten „Airdrop-Gebote“ ist: Erstens, ein Anspruchszeitraum von mindestens 15 Tagen, um einen überhasteten 5-Tage-Zeitraum zu vermeiden; zweitens, keine hohen Gebühren für den Airdrop-Empfang; drittens, die Maximierung des Nutzerertrags, ohne das Nutzererlebnis aus Kostengründen zu opfern; viertens, ein gewisses Maß an „positiver Überraschung“, sodass der Wert des Airdrops leicht über den Erwartungen liegt; fünftens, keine übermäßige Hype vor dem TGE, denn die eigentliche Bewährungsprobe kommt erst mit dem Product-Market-Fit (PMF); sechstens, ausreichende Anfangsliquidität sicherstellen, denn stabile Preise sind das beste Marketing – andernfalls zieht ein Preisverfall des Tokens direkt den TVL nach unten. Für MegaETH sollte der Fokus stärker auf der Belohnung langfristiger Beitragsleister liegen, nicht nur auf Testnet-Nutzern, da letztere nicht die eigentliche Triebkraft des Ökosystems sind. Das Team hat klar gemacht, dass Testnutzer hauptsächlich durch die zweite Verkaufsrunde der FluffleNFTs entschädigt werden, während die künftigen Wertschöpfer des Mainnets die Hauptzielgruppe für den Airdrop sind. Gleichzeitig sollten aktive Gruppen in der NFT-Community (wie @badbunnz_ und @MegalioETH) aufgrund ihres Beitrags zur Ökosystem-Erzählung und -Kultur vorrangig belohnt werden. Insbesondere sollten FluffleNFT-Inhaber als „Early-Seed-Investoren“ betrachtet werden, die durch exklusive Rechte und zusätzliche Belohnungen zu langfristigen Kernstützen des Ökosystems werden. In der weiteren Ausgestaltung wird dem MegaETH-Team geraten, mehrstufige Innovationsmechanismen einzuführen. Beispielsweise könnte durch die zweite Runde des Fluffles NFT-Verkaufs erneut etwa 13 Millionen USD eingesammelt werden, um die Marktliquidität zu erhöhen und Preisschwankungen nach dem TGE abzufedern. Die Airdrop-Regeln könnten ein Spielmechanismus aus „positiver und negativer Verstärkung“ enthalten: Standardmäßig sind die Token für 4 Monate gesperrt, aber wenn der Nutzer zwei Monate lang an der Governance teilnimmt oder im Protokoll aktiv ist, wird die Hälfte der Sperrfrist vorzeitig aufgehoben (negative Verstärkung: Entfernung eines Nachteils); ist der Nutzer drei Monate lang aktiv und hält die Token, gibt es zusätzlich 20 % mehr Airdrop-Token (positive Verstärkung: Hinzufügen eines Vorteils). Diese Gamification kann für verschiedene Nutzerprofile differenzierte Anreize bieten. Ein weiteres potenzielles Highlight ist die Nutzung von MEGA als Gas Token, was einen natürlichen Nachfragemechanismus schafft: Nutzer zahlen MEGA als Gebühr, ein Teil der Token wird verbrannt, ein Teil an die Validatoren verteilt, die Transaktionen sortieren, und Validatoren müssen MEGA staken, um teilnehmen zu können – so entsteht ein geschlossener Wertkreislauf für den Token. Schließlich könnte eine „Optionsbasierte Verteilung“ den direkten Airdrop ersetzen: Kurzfristige Spekulanten können günstig frühzeitig einsteigen und mit kleinen Beträgen teilnehmen; langfristige Unterstützer erhalten durch spätere Freischaltung größere Mengen, was Flexibilität und Fairness vereint. Das ultimative Ziel all dieser Mechanismen ist es, beim Token-Distribution die Bindung an das Ökosystem zu erhöhen, kurzfristige Abverkäufe zu vermeiden und die langfristige Aktivität von Nutzern und Kapital zu fördern. [Originaltext auf Englisch]
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