Top-US-Regulierungsbehörden untersuchen laut Bericht mutmaßlichen Insiderhandel und ungewöhnliche Aktienbewegungen im Vorfeld von Crypto-Treasury-Deals
Ein führendes US-Medienunternehmen berichtet, dass Marktaufsichtsbehörden ungewöhnliche Aktienaktivitäten untersuchen, die auftraten, bevor mehrere Unternehmen Pläne bekannt gaben, neu beschaffte Mittel zum Kauf von Kryptowährungen zu verwenden.
Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) und die Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) haben laut Wall Street Journal am Donnerstag Untersuchungen eingeleitet, ob Insider oder andere Personen mit Vorabinformationen vor diesen Ankündigungen gehandelt haben.
Die Ermittler prüfen außerdem, ob einige Unternehmen gegen die Regulation Fair Disclosure verstoßen haben, die vorschreibt, dass Unternehmen wesentliche Informationen breit und nicht selektiv teilen müssen.
Die verstärkte Kontrolle erfolgt im Zuge einer Welle sogenannter „Crypto-Treasury“-Strategien, bei denen börsennotierte Unternehmen durch Schulden- oder Aktienemissionen Kapital aufnehmen und die Erlöse in digitale Vermögenswerte wie Bitcoin (BTC) investieren. Solche Maßnahmen können nach ihrer Veröffentlichung zu starken Kursschwankungen führen. Die Aufsichtsbehörden haben in den Tagen vor mehreren jüngsten Ankündigungen einen Anstieg des Handelsvolumens und plötzliche Kursgewinne festgestellt.
Mehr als 200 Unternehmen, die in diesem Jahr Crypto-Treasury-Initiativen angekündigt haben, wurden laut Reuters kontaktiert. Während bisher keine Durchsetzungsmaßnahmen angekündigt wurden, haben einige Unternehmen Warnschreiben erhalten, in denen sie an ihre Offenlegungspflichten erinnert werden.
Die Untersuchungen unterstreichen die verstärkte Aufsicht darüber, wie unternehmerische Entscheidungen im Bereich Kryptowährungen mit den Wertpapiergesetzen in Verbindung stehen. Die SEC und FINRA haben sich dazu bislang nicht geäußert.
Es bleibt unklar, welche Unternehmen besonders im Fokus stehen oder ob die Aufsichtsbehörden Fälle von Insiderhandel oder selektiver Offenlegung verfolgen werden. Die Untersuchungen spiegeln die wachsende Besorgnis über die Marktintegrität wider, da digitale Vermögenswerte immer enger mit der traditionellen Unternehmensfinanzierung verknüpft werden.
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