Bitcoin, Mining-Aktien und Gold gewinnen wieder an Boden, nachdem Trump von seinen Zollandrohungen zurücktritt
Kurze Zusammenfassung: Bitcoin hat das Niveau von $114.000 zurückerobert, während sich die globalen Märkte erholten, angeführt von US-Aktien und Gold. Anzeichen für eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China stabilisierten die Anlegerstimmung nach einem der volatilsten Wochenenden des Jahres.
Die Märkte erholten sich am Montag deutlich nach einem angespannten Wochenende, das durch die überraschende Drohung des US-Präsidenten Donald Trump, am späten Freitag erneut Zölle auf chinesische Importe zu verhängen, gekrönt wurde – ein Schritt, der die globale Risikostimmung erschütterte, bevor er in späteren Äußerungen wieder abgeschwächt wurde.
Kryptowährungen trugen die Hauptlast des Ausverkaufs, wobei die gesamte Marktkapitalisierung um fast 11 % von etwa 4.24 Billionen Dollar auf 3.78 Billionen Dollar einbrach, bevor sie sich am Montagmorgen wieder erholte und die Marke von 4 Billionen Dollar zurückeroberte. Bitcoin kletterte laut Preisdaten von The Block wieder über 114.000 Dollar, während Ether über 4.100 Dollar gehandelt wurde.
Die Erholung erstreckte sich auch auf die traditionellen Märkte, wobei der S&P 500 in den ersten Handelsstunden am Montag um mehr als 1,5 % zulegte. Damit steuert er auf seine stärkste Sitzung seit Mai zu und fügte dem Marktwert rund 850 Milliarden Dollar hinzu.
Dieser Optimismus schwappte auch auf Krypto-bezogene Aktien über, insbesondere auf Bitcoin-Miner. Bitfarms (Ticker BITF) und Cipher Mining (CIFR) stiegen um 22 % bzw. 17 %, während Marathon Digital Holdings (MARA) und Hut 8 (HUT) jeweils fast 10 % an diesem Tag gewannen. Allerdings hinken die Aktien der Krypto-Börsen der Erholung weiterhin hinterher. Gemini Space Station (GEMI) und Bullish (BLSH) fielen jeweils um mehr als 3 %, während Coinbase (COIN) etwa 2 % nachgab.
Doch Edelmetalle wie Gold und Silber lagen an der Spitze. Gold setzte seine Aufwärtsbewegung fort und erreichte ein neues Allzeithoch von über 4.120 Dollar, während Silber-Futures-Kontrakte ihrem eigenen Allzeithoch nahe 50 Dollar näherkamen. Kevin Rusher, Gründer der Real-World-Asset-Plattform RAAC, sagte, die Entwicklung unterstreiche die anhaltende Attraktivität von Gold inmitten der Volatilität.
"Es ist ein Beweis dafür, warum Gold auf einem Allzeithoch steht", sagte Rusher und fügte hinzu, dass "Krypto vielleicht immer noch deutlich anfälliger ist, was immer noch an einem großen Liquiditätsproblem liegt."
Zeitachse der Zölle
Die Nervosität der Investoren ließ am Montag nach, nachdem Signale aus Washington darauf hindeuteten, dass sich die Handelskonflikte möglicherweise nicht wie befürchtet verschärfen würden. Am Wochenende betonten hochrangige Regierungsbeamte, dass die Beziehungen zwischen den USA und China weiterhin "gut" seien, und Finanzminister Scott Bessent sagte, dass 100%ige Zölle auf chinesische Importe "nicht notwendig seien".
Der gemäßigtere Ton stellte eine deutliche Kehrtwende gegenüber dem späten Freitag dar, als Trumps Social-Media-Posts die Angst vor umfassenden Zöllen neu entfachten. Diese Äußerungen folgten etwa einen Tag, nachdem China neue Exportkontrollen angekündigt hatte – Maßnahmen, die zunächst kaum eine Marktreaktion hervorriefen, bis Trumps Kommentare die Händler dazu veranlassten, Risiken abzubauen.
Peking stellte später klar, dass die Beschränkungen nur einen begrenzten Umfang hätten und kein vollständiges Exportverbot darstellten, woraufhin Trump auf Truth Social postete, dass "alles gut werden wird". Bis Montagmorgen signalisierten Regierungsbeamte bereits, dass die vorgeschlagenen Zölle wahrscheinlich nicht in Kraft treten würden.
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