Die zunehmenden Meinungsverschiedenheiten bei zukünftigen Sitzungen der Federal Reserve könnten das Risiko von Marktschwankungen erhöhen.
Nachrichten vom 2. Dezember: Die Federal Reserve wird manchmal dafür kritisiert, zu sehr auf Konsensentscheidungen zu setzen, doch in Zukunft könnten bei der Zinsfrage eine Reihe von abweichenden Stimmen auftreten, was die Wirksamkeit ihrer politischen Signale schwächen könnte. Unabhängig vom Ergebnis der aktuellen Sitzung ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es mehrere Gegenstimmen geben wird. In dem aus 12 stimmberechtigten Mitgliedern bestehenden Ausschuss haben bis zu fünf Mitglieder bereits ihre Ablehnung oder Skepsis gegenüber weiteren Zinssenkungen geäußert, während drei Mitglieder des Board of Governors Zinssenkungen befürworten. Al-Hussein, Fixed-Income-Investmentmanager bei Threadneedle, erklärte: „Sollte es zu einer 7:5-Spaltung kommen, wird der Versuch, einen angemessenen Zinspfad für die nächsten 12 bis 18 Monate zu bewerten, für den Zinsmarkt ein Chaos bedeuten. Auch für Risikoanlagen, die auf politische Klarheit der Federal Reserve angewiesen sind, wäre dies chaotisch.“ New York Mellon Investment Management ist der Ansicht: Die politischen Aussichten für 2026 werden in der politischen Ökonomie verwurzelt sein – wann kann das Weiße Haus im Board of Governors der Federal Reserve eine Mehrheit erreichen? Sollte der Board of Governors Maßnahmen bei der Auswahl der Präsidenten ergreifen, wenn eine Reihe von Gegenstimmen von den Präsidenten der Federal Reserve Banks kommt? Sollte der Kongress Maßnahmen ergreifen, um den aktuellen Zustand zu ändern, in dem nicht vom Präsidenten ernannte und nicht vom Senat bestätigte Beamte über die Geldpolitik abstimmen?
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