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Bitcoin-ETFs verzeichnen Abflüsse in Höhe von 243 Millionen Dollar, da der Aufschwung am Kryptomarkt nachlässt

Bitcoin-ETFs verzeichnen Abflüsse in Höhe von 243 Millionen Dollar, da der Aufschwung am Kryptomarkt nachlässt

101 finance101 finance2026/01/07 14:07
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Von:101 finance

Bitcoin-ETF-Abflüsse steigen, während die Kursrallye ins Stocken gerät

Bitcoins schneller Aufstieg Anfang 2026 hat an Schwung verloren, was zu einer Welle von Liquidationen und Nettoabflüssen in Höhe von 243 Millionen US-Dollar aus US-Spot-Bitcoin-ETFs am Dienstag führte.

Laut SoSoValue war die ETF-Aktivität uneinheitlich. BlackRocks IBIT zog neue Investitionen in Höhe von 228 Millionen US-Dollar an, jedoch wurden diese Zuflüsse durch signifikante Abhebungen aus anderen großen Fonds übertroffen. Fidelitys FBTC verzeichnete mit 312 Millionen US-Dollar den größten Abfluss, gefolgt von Grayscales GBTC mit Rücknahmen in Höhe von 83 Millionen US-Dollar. Kleinere Abflüsse wurden zudem bei VanEck und Ark Invest/21Shares registriert.

Diese Entwicklung erfolgt, nachdem Bitcoin von einem Wochenhoch über 94.000 US-Dollar um 1,7 % auf etwas über 92.000 US-Dollar zurückgegangen ist, basierend auf Daten von CoinGecko. Trotz dieses Rücksetzers bleiben Nutzer auf der Vorhersageplattform optimistisch und räumen Bitcoin eine 76%ige Wahrscheinlichkeit ein, dass die nächste größere Bewegung Richtung 100.000 US-Dollar geht, statt auf 69.000 US-Dollar zu fallen.

Analysten sehen vorübergehende Pause, keine anhaltende Schwäche

Marktexperten deuten die jüngsten ETF-Abflüsse als kurzfristige Anpassung und nicht als Zeichen schwindenden Vertrauens. Sergey Kravtsov, Mitbegründer und CEO von Papaya Finance, erklärte gegenüber Decrypt, dass diese Bewegungen eine „taktische Neuausrichtung als Reaktion auf die jüngsten Preisschwankungen“ widerspiegeln und keinen grundlegenden Wandel anzeigen.

Auch andere Analysten teilen diese Ansicht. Illia Otychenko, leitender Analyst bei CEX.IO, sagte gegenüber Decrypt, dass die Abflüsse eine „Normalisierung“ nach den starken Zuflüssen zu Jahresbeginn darstellen. Er stellte zudem fest, dass der Verkaufsdruck durch steuerlich motivierte Verluste am Ende des Jahres 2025 nachgelassen hat. Allerdings könnten die ETF-Ströme im Zuge der Bitcoin-Konsolidierung kurzfristig volatil bleiben, ohne einer klaren Richtung zu folgen.

Selektive Stärke in anderen Kryptomärkten

Während Bitcoin-ETFs Abflüsse verzeichneten, zeigten andere Bereiche des Kryptomarktes Widerstandsfähigkeit. Spot-Ethereum- und Solana-ETFs verbuchten Zuflüsse von 114,74 Millionen bzw. 19,12 Millionen US-Dollar und unterstreichen damit die ungleichmäßige Natur des jüngsten Rücksetzers.

Unterdessen haben die Zuflüsse in Digital Asset Trusts (DATs) nachgelassen. Nachdem sie Ende Dezember 2,159 Milliarden US-Dollar erreicht hatten, sanken die Neuinvestitionen laut DeFiLlama in den vergangenen zwei Wochen auf 296 Millionen bzw. 559 Millionen US-Dollar.

Kravtsov beschrieb diese Verlangsamung als Zeichen von „Vorsicht statt Rückzug“. Otychenko ergänzte, dass angesichts vieler DATs, die zum oder unter dem Nettoinventarwert gehandelt werden, das Anlegervertrauen fragil bleibt und viele es vorziehen, mehr Liquidität in Reserve zu halten.

Ausblick: Konsolidierung vor dem nächsten Schritt?

Da Unsicherheiten wie die MSCI-Entscheidung nun geklärt sind und das gesamtwirtschaftliche Umfeld angesichts erwarteter Zinssenkungen stabil ist, gehen Analysten davon aus, dass sich der Kryptomarkt derzeit in einer Konsolidierungsphase innerhalb einer Spanne befindet.

„Die Fundamentaldaten von Krypto bleiben kurzfristig robust“, bemerkte Kravtsov und betonte, dass die Infrastruktur der Branche nun weitaus ausgereifter sei als in früheren Zyklen. Er charakterisierte die aktuelle Phase als eine Konsolidierungsperiode vor zukünftigem Wachstum und nicht als Beginn einer Abschwächung.

Technische Perspektive und Ausblick

Otychenko lieferte weitere Einblicke und wies darauf hin, dass Bitcoin derzeit zwischen wichtigen On-Chain-Niveaus handelt: dem tatsächlichen Durchschnittspreis und der Kostenbasis für kurzfristige Inhaber. Er schlug vor, dass eine deutlichere Marktbewegung wahrscheinlich eine erneute Liquiditätszufuhr und verstärkte Anlegerbeteiligung erfordern wird.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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