-
US-Gesetzgeber kommen der wegweisenden Krypto-Regulierung näher, da Senatsausschüsse wichtige Abstimmungen vorbereiten, die endlich Jahre der Unsicherheit in der Branche beenden könnten.
-
Ein bedeutender Konflikt über Stablecoin-Belohnungen droht den Fortschritt zu verlangsamen, während Krypto-Führungskräfte warnen, dass Einschränkungen die Dominanz des US-Dollars weltweit schwächen könnten.
Washington steht vor einer entscheidenden Woche für die Krypto-Politik, da US-Gesetzgeber sich darauf zubewegen, feste Regeln für die Digital-Asset-Branche festzulegen. Nach Jahren der Unsicherheit, einer auf Durchsetzung ausgerichteten Aufsicht und ins Stocken geratenen Verhandlungen positioniert sich der Kongress endlich, um über Gesetze abzustimmen, die die Regulierung von Krypto in den Vereinigten Staaten neu gestalten könnten.
Senat treibt US-Krypto-Regulierungsgesetz voran
Zwei einflussreiche Senatsausschüsse, der Bankenausschuss und der Landwirtschaftsausschuss, haben für den 15. Januar wichtige Anhörungen angesetzt, um ihre Versionen eines umfassenden Gesetzes zur Strukturierung des Kryptomarktes zu debattieren und abzustimmen. Diese Markups sind mehr als bloße Verfahrensschritte; sie entscheiden darüber, ob das Gesetz vorankommt oder erneut ins Stocken gerät.
Das Timing ist bedeutsam. Gesetzgeber haben im vergangenen Jahr mehrere selbst gesetzte Fristen verpasst, aber der wachsende Druck aus der Branche, globaler Wettbewerb und regulatorische Verwirrung scheinen zum Handeln zu zwingen. Sollten beide Ausschüsse ihre Entwürfe genehmigen, wäre dies der bedeutendste Fortschritt in Richtung bundesweiter Krypto-Regeln bisher.
SEC- vs. CFTC-Zuständigkeit erklärt
Im Zentrum des Gesetzes steht der langjährige Streit über die Zuständigkeit. Seit Jahren agieren Krypto-Unternehmen in einer Grauzone und wissen nicht, ob sie unter die Securities and Exchange Commission oder die Commodity Futures Trading Commission fallen. Das vorgeschlagene Rahmenwerk soll diese Unklarheit beenden.
Der Entwurf des Bankenausschusses führt eine neue Kategorie namens „ancillary assets“ (untergeordnete Vermögenswerte) ein, um zu klären, welche Token nicht automatisch als Wertpapiere eingestuft werden sollten. Währenddessen will die Version des Landwirtschaftsausschusses die Zuständigkeit der CFTC auf den Spot-Kryptomarkt ausweiten. Beide Ansätze zielen auf mehr Klarheit, es bleiben jedoch wesentliche Unterschiede bestehen, sodass Kompromisse unerlässlich sein werden.
Nach der Verabschiedung auf Ausschussebene muss der Senat die Entwürfe zusammenführen und sie mit dem vom Repräsentantenhaus verabschiedeten Digital Asset Market Clarity Act abgleichen, bevor eine vollständige Abstimmung im Senat stattfinden kann.
- Siehe auch :
- Überparteiliche Senatoren treffen sich am Dienstag zum Clarity Act: Wird Präsident Trump die Altseason 2026 verzögern?
- ,
Stablecoin-Belohnungen lösen politischen Konflikt aus
Trotz zunehmender Dynamik bleiben Stablecoin-Belohnungen das umstrittenste Thema. Einige Bankengruppen drängen darauf, Ertrags- oder Belohnungsprogramme im Zusammenhang mit Stablecoins einzuschränken, da sie die traditionelle Finanzwelt stören könnten. Krypto-Führungskräfte widersprechen dem entschieden.
Führungskräfte wie Coinbase CEO Brian Armstrong argumentieren, dass Stablecoin-Belohnungen alltäglichen Nutzern zugutekommen und die Rolle des US-Dollars in einer digitalen Wirtschaft stärken. Da China bereits Zinsen auf den digitalen Yuan anbietet, warnen Kritiker, dass die Begrenzung von Stablecoin-Anreizen in den USA Nutzer zu ausländischen Alternativen treiben könnte.
Branchenvertreter wie Faryar Shirzad und John Deaton betrachten das Thema als strategisches Risiko und warnen, dass der Druck der Bankenlobby zur Einschränkung von Stablecoin-Belohnungen China einen Vorteil in der Zukunft des Geldes verschaffen könnte. Sie argumentieren, dass das Verbot von Renditen für US-Unternehmen Nutzer zu ausländischen digitalen Währungen treiben und die Dollar-Dominanz gefährden könnte – gerade jetzt, wo die Finanzwelt on-chain geht.
US-Kryptoregeln stehen vor entscheidendem Moment
Insgesamt wächst die Zuversicht rund um den CLARITY Act, doch die Stablecoin-Debatte könnte den Konsens noch gefährden. Mit den bevorstehenden Abstimmungen im Senat gelten die kommenden Tage als entscheidend dafür, ob die USA klare und wettbewerbsfähige Krypto-Regeln sichern oder global ins Hintertreffen geraten.
Verpassen Sie nie einen Trend in der Krypto-Welt!
Bleiben Sie mit aktuellen Nachrichten, Expertenanalysen und Echtzeit-Updates zu den neuesten Trends bei Bitcoin, Altcoins, DeFi, NFTs und mehr immer einen Schritt voraus.
FAQs
Es handelt sich um ein Gesetz zur Marktstruktur, das klare bundesweite Regeln für Krypto definieren, die Aufsicht klären und Jahre regulatorischer Unsicherheit beenden soll.
Die Krypto-Regulierung ist ins Stocken geraten, da es Uneinigkeit über die Zuständigkeit der Behörden, sich schnell entwickelnde Technologien und Bedenken hinsichtlich der finanziellen Stabilität gab. Gesetzgeber konnten sich auch nicht darauf einigen, wie Innovation und Anlegerschutz ausgewogen werden sollten.
Klare Regeln könnten das rechtliche Risiko verringern, die Compliance-Kosten senken und Unternehmen dazu ermutigen, im Inland statt im Ausland zu operieren. Investoren würden von vorhersehbareren Aufsichtsstrukturen und Marktstandards profitieren.
US-Verbraucher, Start-ups und Finanzinstitute könnten ins Hintertreffen geraten, wenn andere Länder klarere Rahmenbedingungen setzen. Anhaltende Unsicherheit könnte Innovation, Kapital und Talente in ausländische Märkte abwandern lassen.
