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EUR/USD stabilisiert sich nach Rückgängen, während der Fokus auf Wirtschaftsdaten der Eurozone liegt

EUR/USD stabilisiert sich nach Rückgängen, während der Fokus auf Wirtschaftsdaten der Eurozone liegt

101 finance101 finance2026/01/08 08:43
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Von:101 finance

EUR/USD hält sich stabil unter 1,1700 trotz gemischter Wirtschaftssignale

Das Währungspaar EUR/USD handelt weiterhin in einer engen Spanne und bleibt damit bereits die zweite Sitzung in Folge unter der Marke von 1,1700. Aktuell notiert das Paar bei 1,1680 und zeigt kaum Reaktion auf die stärker als erwarteten deutschen Auftragseingänge in der Industrie. Marktteilnehmer richten nun ihre Aufmerksamkeit auf die bevorstehenden Beschäftigungsdaten der Eurozone sowie auf neue Einschätzungen zur Wirtschafts- und Industriesentiment der Region.

Die aktuellen US-Konjunkturdaten vom Mittwoch lieferten keine eindeutigen Hinweise auf den nächsten geldpolitischen Schritt der Federal Reserve. Während Arbeitsmarktdaten auf eine anhaltende Stagnation hindeuteten, zeigte ein robuster Bericht zum Dienstleistungssektor ein deutliches Wirtschaftswachstum im Schlussquartal 2025 auf.

Mit Blick auf Donnerstag könnten eine Reihe von Veröffentlichungen aus der Eurozone dem Euro Unterstützung bieten. Viele Anleger dürften jedoch vorsichtig bleiben und größere US-Dollar-Positionen meiden, bis am Freitag der Bericht zu den Nonfarm Payrolls für Dezember veröffentlicht wird.

Marktüberblick: Ruhiger Handel vor wichtigen US-Arbeitsmarktdaten

  • Die aktuellen US-Statistiken liefern keine Klarheit über den kurzfristigen Zinspfad der Federal Reserve, sodass Händler auf die Nonfarm Payrolls am Freitag als weitere Orientierungshilfe warten.
  • Der ADP-Beschäftigungsbericht für Dezember zeigte einen geringeren Anstieg der neuen Arbeitsplätze als erwartet, mit nur 41.000 neuen Stellen gegenüber der Prognose von 47.000. Der Stellenabbau im November wurde zudem auf -29.000 von zuvor geschätzten -32.000 nach oben revidiert.
  • Laut dem JOLTS-Bericht sank die Zahl der offenen Stellen im November auf 7,1 Millionen und verfehlte damit die Erwartungen von 7,6 Millionen sowie den revidierten Oktoberwert von 7,449 Millionen, was auf eine anhaltende Schwäche am Arbeitsmarkt hindeutet.
  • Positiv entwickelte sich hingegen der US ISM Services PMI, der im Dezember auf 54,4 stieg – der höchste Stand seit über einem Jahr – nach 52,6 im November.
  • Die Daten vom Donnerstag zeigten, dass die deutschen Auftragseingänge in der Industrie im November um 5,6% gestiegen sind und damit den erwarteten Rückgang von 1% deutlich übertroffen haben. Im Oktober hatte es bereits einen Anstieg von 1,6% gegeben. Im Jahresvergleich legten die Aufträge nach einem Rückgang von 0,7% im Oktober um 10,5% zu.
  • Im späteren Tagesverlauf wird erwartet, dass die Arbeitslosenquote der Eurozone für November mit stabilen 6,4% bestätigt wird.
  • Die Europäische Kommission wird zudem mehrere Stimmungsindikatoren veröffentlichen. Der Economic Sentiment Indicator dürfte im Dezember bei 97,0 verweilen, das Verbrauchervertrauen unverändert bei -14,6 und das Industrievertrauen von -9,3 im November leicht auf -9,1 steigen.
  • In den USA wird für die letzte Dezemberwoche ein Anstieg der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf 210.000 erwartet, nach zuvor 199.000. Diese Zahlen dürften jedoch angesichts des bevorstehenden Nonfarm Payrolls-Berichts nur begrenzte Auswirkungen auf den Markt haben.

Technischer Überblick: EUR/USD steht unter Abwärtsdruck seit Dezember-Hochs

Das Paar EUR/USD setzt seine Korrektur vom Dezember-Hoch bei 1,1808 nach unten fort, wobei die Unterstützung um 1,1660 derzeit weitere Rückgänge verhindert. Im 4-Stunden-Chart zeigen die technischen Indikatoren weiterhin eine leicht bärische Tendenz. Das Histogramm des Moving Average Convergence Divergence (MACD) schwankt nahe der Nulllinie, was auf fehlende klare Impulse hindeutet, während der Relative Strength Index (RSI) stabil bei etwa 40 liegt.

Das am 5. Januar erreichte Tief bei 1,1659 bringt das Paar näher an die Tiefs vom 8. und 9. Dezember bei etwa 1,1615 heran. Aufwärtsbewegungen werden weiterhin durch den Widerstand knapp unter dem Hoch vom Mittwoch bei rund 1,1700 begrenzt. Sollte das Paar nach oben ausbrechen, liegen die nächsten Widerstandsniveaus beim absteigenden Trendkanal von den Dezemberhochs, aktuell bei 1,1725, sowie beim Hoch vom Dienstag bei 1,1740.

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