USD/JPY bleibt in einer Handelsspanne trotz schwacher japanischer Löhne – BBH
USD/JPY bleibt in der Nähe des Wochenhochs richtungslos, da die Arbeitslohndaten für November in Japan deutlich unter den Erwartungen lagen und auch das Lohnwachstum für Vollzeitbeschäftigte nachließ. Trotz schwacher Lohndaten stützen jedoch das starke Verbrauchervertrauen und anhaltende Arbeitskräftemängel die restriktive Haltung der Bank of Japan (BOJ). BBH FX-Analysten berichten, dass USD/JPY sich in den kommenden Monaten entsprechend der Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan in Richtung 140 bewegen dürfte.
Restriktive Haltung der BOJ gestützt durch Arbeitskräftemangel und Verbrauchervertrauen
"USD/JPY ist in der Nähe des Wochenhochs richtungslos. Das Wachstum der Arbeitslöhne in Japan im November war schwach. Die Bargeldvergütungen lagen bei 0,5 % im Jahresvergleich (Konsens: 2,3 %) gegenüber 2,5 % im Oktober, was auf einen Rückgang der saisonalen Boni um 17 % und verzerrende Umfrageeffekte zurückzuführen ist. Das weniger volatile, geplante Lohnwachstum für Vollzeitbeschäftigte ging überraschend auf 2,0 % im Jahresvergleich zurück (Konsens: 2,4 %) gegenüber 2,1 % im Oktober."
"Nichtsdestotrotz deuten Frühindikatoren darauf hin, dass die Rückkopplung zwischen höheren Löhnen und Inflation weiterhin besteht und damit die restriktive Grundhaltung der Bank of Japan unterstreicht. Das Verbrauchervertrauen in das Einkommenswachstum verbesserte sich im Dezember auf den höchsten Stand seit März 2024, während die Tankan-Unternehmensumfrage für das vierte Quartal zeigte, dass der Arbeitskräftemangel außergewöhnlich weit verbreitet und anhaltend ist."
"Wir erwarten weiterhin, dass sich USD/JPY an die Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan annähert und in den nächsten Monaten näher an 140,00 gehandelt wird."
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