SPS Commerce stellt innovative Technologie vor, die künstliche Intelligenz mit optimierten Einzelhandels-Lieferkettenprozessen kombiniert
Prognosen für den Einzelhandel und sich wandelnde Verbrauchererwartungen
Die National Retail Federation geht davon aus, dass der Einzelhandelsumsatz in den Monaten November und Dezember 2025 im Vergleich zu 2024 um 3,7 % bis 4,2 % steigen wird und damit zwischen 1,01 Billionen und 1,02 Billionen US-Dollar erreichen wird. Zum Vergleich: Die Umsätze im Weihnachtsgeschäft 2024 stiegen gegenüber dem Vorjahr um 4,3 % und erreichten insgesamt 976,1 Milliarden US-Dollar.
Kundinnen und Kunden sorgen weiterhin für eine starke Nachfrage, doch ihre Erwartungen sind höher denn je. Viele wünschen sich nun schnellere Lieferungen, einzigartige Einkaufserlebnisse und hochwertige Verpackungen, was den Einkaufsprozess deutlich komplexer macht als einen einfachen Kauf.
SPS Commerce’s Vision für die Zukunft der Einzelhandels-Lieferketten
Die jüngsten Produkteinführungen von SPS Commerce verdeutlichen einen Wandel von kleineren Effizienzsteigerungen hin zur Fähigkeit, sich schnell an laufende Störungen im Einzelhandelssektor anzupassen.
Kernstück des Ansatzes von SPS ist die Überzeugung, dass künstliche Intelligenz schon bald das Rückgrat der Handelsabläufe bilden wird. Anstatt als separates Analyse-Tool zu agieren, beginnt KI, Bestände zu verwalten, die Nachfrage vorherzusagen und die Auftragsabwicklung in nie dagewesener Geschwindigkeit zu koordinieren. Dieses Maß an Orchestrierung setzt jedoch voraus, dass alle Handelspartner über saubere, standardisierte und gemeinsam genutzte Daten verfügen.
SPS positioniert sein Netzwerk als das entscheidende Bindeglied, das KI-gestützte Lieferketten ermöglicht. Die neuen, KI-basierten Fulfillment-Funktionen sollen Lieferanten helfen, ihre Leistung zu steigern, schneller Einblicke zu gewinnen und sich in dem, was SPS als agentisches Supply-Chain-Ökosystem bezeichnet, zu vernetzen.
Branchenübergreifende Zusammenarbeit und Datenstandardisierung
Das Unternehmen stärkt zudem seine Branchenbeziehungen, indem es Gründungsmitglied der Commerce Operations Foundation wird und die Einführung des Order Network eXchange (onX) unterstützt.
Das Ziel von onX ist es, ein gemeinsames operatives Rahmenwerk für Bestell-, Bestands- und Fulfillmentdaten über Handels- und Logistikplattformen hinweg zu schaffen. Durch die Ermöglichung eines Echtzeit-Datenaustauschs zwischen ERP-, WMS- und OMS-Systemen, Drittlogistikern und aufkommenden KI-Lösungen will SPS die seit Langem bestehende Kluft zwischen Vertriebskanälen und Fulfillment-Prozessen überbrücken – eine Lücke, die sowohl Transparenz als auch Automatisierung historisch behindert hat.
Omnichannel-Retail als neuer Standard
Da Omnichannel-Retail zur Norm und nicht mehr zur Strategie wird, unterscheiden Verbraucher nicht länger zwischen Online-, Filial-, Marktplatz- oder Drop-Shipping-Erlebnissen. Sie erwarten einen schnellen und präzisen Service über alle Kanäle hinweg. Für Lieferanten bedeutet das, eine größere Vielfalt an Bestellarten über mehrere Systeme hinweg zu verwalten – und das oft mit minimalem Fehlerspielraum.
„Die Branche verändert sich rasant, und Schritt zu halten kann überwältigend sein“, sagte Mike Svatek, Chief Product Officer bei SPS Commerce. „Mit unserer globalen Reichweite und dem Zugang zu Großhandels- und Point-of-Sale-Daten sind wir einzigartig positioniert, die Trends zu erkennen, die Lieferketten prägen. Wir nutzen diese Einblicke, um Lösungen zu entwickeln, die unseren Partnern helfen, sich schnell anzupassen.“
Optimierung von Abläufen durch Automatisierung
Die neuesten Automatisierungstools von SPS zielen darauf ab, betriebliche Engpässe zu beseitigen. Viele Unternehmen verarbeiten Bestellungen immer noch per E-Mail, was zu Verzögerungen und manuellen Eingriffen führt.
Die Einführung der PDF-Bestellautomatisierung wandelt diese Dokumente in transaktionsbereite Daten für ERP-Systeme um, sodass Partner angesichts der wachsenden Omnichannel-Nachfrage schneller reagieren können. Verbesserte Automatisierung für Plattformen wie SAP S/4HANA und Shopify zentralisiert Bestellungen, Bestände und Versandaktualisierungen und bietet Händlern eine einheitliche und genaue Übersicht – selbst wenn Fulfillment-Modelle komplexer werden.
Stärkung von Zusammenarbeit und Transparenz
Das SPS Relationship Center bietet ein kollaboratives Umfeld, in dem Händler und Lieferanten Produktdaten, Compliance-Standards und betriebliche Erwartungen austauschen können. Dies reduziert Herausforderungen beim Onboarding und beschleunigt die Umsatzgenerierung. Auf der Fertigungsseite erweitert die SPS Manufacturing Suite diese Transparenz noch weiter upstream und gibt Unternehmen tiefere Einblicke in die Leistung, Qualität und Zuverlässigkeit von Lieferanten, während sie ihre Beschaffung und Produktion diversifizieren.
Anpassung an das Zeitalter des adaptiven Handels
All diese Fortschritte tragen zu dem bei, was SPS als das Zeitalter des adaptiven Handels bezeichnet. Da sich Nachfragemuster schneller als traditionelle Planungszyklen ändern, können Faktoren wie Aktionen, regionale Vorlieben und Störungen in der Lieferkette rasch sowohl operative als auch finanzielle Risiken mit sich bringen.
Neue Funktionen innerhalb der SPS Supply Chain Performance Suite sollen Handelspartnern helfen, nahezu in Echtzeit zu reagieren. Gemeinsam genutzte Dashboards zeigen wichtige Kennzahlen wie Lieferquoten, pünktliche Zustellungen, Compliance-Status und Lagertrends, wodurch eine proaktive Problemlösung ermöglicht wird. Tools für Umsatzrückgewinnung und abrechenbare Überschreitungen helfen, Abweichungen zu erkennen, die häufig bei Nachfrageschwankungen auftreten, sodass Lieferanten ihre Margen schützen und gleichzeitig starke Einzelhandelsbeziehungen aufrechterhalten können.
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