AUD/USD hält seinen Aufwärtstrend auch nach der heutigen Korrektur bei – Rabobank
AUD/USD übertrifft Erwartungen, während die RBA vorsichtige Haltung beibehält
Der Australische Dollar gegenüber dem US-Dollar (AUD/USD) ist bisher in diesem Jahr die stärkste G10-Währung. Diese Stärke wurde durch die Erwartung befeuert, dass die Reserve Bank of Australia (RBA) bei Zinserhöhungen den Weg weisen könnte. Jüngste Äußerungen von Vizegouverneur Hauser deuten jedoch darauf hin, dass die Zentralbank vorsichtiger vorgehen könnte als zuvor angenommen. Laut Jane Foley, Devisenanalystin bei Rabobank, ist zwar eine kurzfristige Korrektur in Richtung 0,66 möglich, da die Erwartungen an Zinserhöhungen angepasst werden, jedoch sprechen Australiens solide wirtschaftliche und fiskalische Ausgangslage dafür, dass AUD/USD im kommenden Jahr in Richtung 0,69 steigen könnte.
Marktoptimismus trifft auf Vorsicht der RBA
Seit Ende November befindet sich AUD/USD im Aufwärtstrend. Trotz einer schwächeren Entwicklung heute bleibt der Australische Dollar die stärkste G10-Währung im bisherigen Jahresverlauf, hauptsächlich aufgrund von Spekulationen, dass die RBA als erste große Zentralbank aufgrund der anhaltenden Inflation die Geldpolitik straffen wird.
Dieses Narrativ wurde jedoch durch die heutigen Aussagen von Vizegouverneur Hauser relativiert, der signalisierte, dass die RBA einen vorsichtigeren Ansatz zur Bekämpfung des Inflationsdrucks verfolgen könnte. Rabobank geht davon aus, dass die Zentralbank bei der Straffung der Geldpolitik langsamer vorgehen wird, als es die Märkte derzeit erwarten.
Australiens wirtschaftliche Stärke stützt den AUD
Im Vergleich zu anderen G10-Ländern genießt Australien eine solide fiskalische Gesundheit und positive Wachstumsaussichten. Diese Fundamentaldaten dürften in den kommenden Monaten für Diversifikationsströme in den AUD sorgen. Während es in den nächsten ein bis drei Monaten zu einer Korrektur von AUD/USD auf das Niveau von 0,66 kommen könnte, da die Erwartungen an Zinserhöhungen der RBA neu bewertet werden, bleibt Rabobank für das Währungspaar positiv und prognostiziert innerhalb von zwölf Monaten einen Anstieg auf 0,69.
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