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Laut Moody’s wird digitale Finanzwirtschaft bis 2026 zu einer „zentralen Infrastrukturschicht“ werden.

Laut Moody’s wird digitale Finanzwirtschaft bis 2026 zu einer „zentralen Infrastrukturschicht“ werden.

101 finance101 finance2026/01/08 14:40
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Von:101 finance

Digitale Vermögenswerte werden bis 2026 zur zentralen Finanzinfrastruktur

Laut einem aktuellen Bericht von Moody’s ist die Technologie hinter digitalen Vermögenswerten auf dem besten Weg, bis 2026 als grundlegende Infrastrukturschicht für den Finanzsektor zu dienen.

Der Moody’s 2026 Digital Finance Outlook prognostiziert, dass Blockchain und verwandte Technologien in diesem Jahr zunehmend beeinflussen werden, wie traditionelle Finanzinstitute Kapital verwalten und Marktoperationen durchführen.

Der Bericht stellt fest, dass Stablecoins und tokenisierte Vermögenswerte im Jahr 2025 bei Zahlungen und im Liquiditätsmanagement an Bedeutung gewonnen haben. Er skizziert zudem zentrale Trends, die die Landschaft digitaler Vermögenswerte im kommenden Jahr prägen werden.

Eine wichtige Entwicklung ist die Integration von Blockchain und neuen Technologien zur Schaffung einer einheitlichen digitalen Umgebung. Dadurch würden bislang getrennte Bereiche wie Transition Finance, Private Credit und Emerging Markets miteinander verbunden und stärkere Synergien innerhalb der Branche geschaffen.

Moody’s hebt hervor, dass digitale Finanzplattformen mittlerweile tokenisierte US-Staatsanleihen und strukturierte Kreditprodukte anbieten. Die Einführung dieser Technologien soll sich beschleunigen und zu mehr Effizienz führen. Der Bericht warnt jedoch, dass operative, regulatorische und Cybersecurity-Risiken weiterhin bedeutende Herausforderungen darstellen.

Mit Blick auf die Zukunft erwartet Moody’s, dass tokenisierte Emissionen und programmierbare Abwicklungen immer weiter verbreitet werden. Dadurch könnten Finanzinstitute die Liquiditätsumschlagsrate steigern, Abstimmungsprozesse vereinfachen und Kosten senken.

Cristiano Ventricelli, Vizepräsident und Senior Analyst für digitale Vermögenswerte bei Moody’s, betonte, dass Fortschritte bei Stablecoins, Tokenisierung und Blockchain dazu beitragen werden, zuvor isolierte Finanzbereiche miteinander zu verbinden.

Er erklärte gegenüber Decrypt: „Viele Organisationen bereiten sich darauf vor, Stablecoins für internationale Zahlungen und das Liquiditätsmanagement zu nutzen, um die Kluft zwischen digitalem und traditionellem Finanzwesen zu überbrücken. Gleichzeitig gewinnt die Tokenisierung von Vermögenswerten an Dynamik, was es einfacher und kostengünstiger macht, Vermögenswerte zu emittieren und zu handeln und neue Chancen in bisher unzugänglichen Märkten zu eröffnen.“

Ventricelli wies zudem darauf hin, dass Blockchain-basierte Lösungen bereits heute traditionelle Finanzprozesse effizienter machen, was voraussichtlich mehr Unternehmen dazu bewegen wird, eigene digitale Finanzangebote zu entwickeln.

Er prognostizierte: „Mit zunehmender Reife dieser Technologien wird sich der Wettbewerb immer stärker auf die Robustheit und Komplexität der Infrastrukturebenen konzentrieren, die sicher, effizient und hoch interoperabel sind – und damit eine nahtlose Integration mit bestehenden Systemen ermöglichen und die Kluft zwischen traditionellen und modernen Finanzmodellen verkleinern.“

Regulatorische Fragmentierung bleibt eine Herausforderung

Obwohl Moody’s Bericht beschreibt, dass die digitale Finanzwelt 2026 in eine neue Ära eintritt, räumt Ventricelli ein, dass mehrere Hindernisse den Fortschritt bremsen könnten.

„Ein wesentliches Hindernis ist das Fehlen einheitlicher Vorschriften über Ländergrenzen hinweg, was zu fragmentierten Systemen führt und Institutionen davon abhält, neue digitale Produkte im großen Maßstab einzuführen“, sagte er.

Obwohl einige Regionen – insbesondere die Europäische Union mit ihrer MiCA-Regulierung – auf eine regulatorische Angleichung hinarbeiten, behindern Unterschiede in anderen Teilen der Welt die Interoperabilität verschiedener Finanzsysteme.

Ventricelli warnt, dass diese Fragmentierung die operationellen Risiken erhöht und die Liquidität digitaler Vermögenswerte verringert. Er merkt außerdem an, dass mit steigender Akzeptanz auch das Risiko von Cyberangriffen zumindest kurzfristig zunehmen könnte.

Die Akzeptanz von Blockchain-basierter Technologie im Mainstream-Finanzsektor ist offensichtlich, wie jüngste ETF-Anträge und -Einführungen zeigen. So ergab der Jahresbericht von CoinShares, dass Fonds für digitale Vermögenswerte im vergangenen Jahr Investitionen von über 47 Milliarden US-Dollar anzogen.

Moody’s betont jedoch, dass weiteres Wachstum und eine breitere Akzeptanz von einer robusten Infrastruktur und einer breiten Branchenbeteiligung abhängen werden.

Ventricelli schloss: „Ohne klare internationale Zusammenarbeit und regulatorische Sicherheit könnten die vollen Vorteile digitaler Finanzdienstleistungen nicht realisiert werden, was das Wachstum des Sektors insgesamt begrenzen könnte.“

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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