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Warum der rasante Anstieg an den Metallmärkten kurz vor dem Scheitern stehen könnte

Warum der rasante Anstieg an den Metallmärkten kurz vor dem Scheitern stehen könnte

101 finance101 finance2026/01/08 18:21
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Von:101 finance

Metallmärkte: Aufschwung könnte sich abschwächen

  • Experten gehen davon aus, dass der jüngste Preisanstieg bei Gold, Silber und Kupfer bald an Schwung verlieren könnte.

  • Sowohl Edel- als auch Industriemetalle verzeichneten 2025 erhebliche Gewinne, wobei Silber um 150 % anstieg.

  • Allerdings wirken einige Metalle inzwischen überkauft, und die Begeisterung der Investoren dürfte nachlassen.

Der dramatische Anstieg der Edelmetalle könnte in diesem Jahr seinen Höhepunkt erreichen.

Nach einer Phase starker Preissteigerungen bei Edel- und Industriemetallen im Jahr 2025 prognostizieren Analysten, dass die starke Nachfrage nach Gold, Silber und Kupfer wahrscheinlich nachlassen wird, was möglicherweise zu einem Rückgang von den aktuellen Rekordhochs führen könnte.

Laut einem aktuellen Bericht von Capital Economics wird die "Fear of Missing Out", die die Nachfrage nach Edelmetallen bislang angetrieben hat, 2026 voraussichtlich abflauen, was zu einem raschen Preisverfall führen könnte.

In einer weiteren Analyse prognostiziert das Unternehmen, dass Kupfer, das derzeit bei etwa 13.200 $ pro Tonne notiert, bis zum Jahresende auf etwa 10.500 $ pro Tonne fallen könnte – ein Rückgang von rund 20 %.

Bereits im Oktober schätzte Capital Economics, dass Gold das Jahr 2026 bei etwa 3.500 $ pro Unze beenden könnte, was einen Rückgang von 21 % gegenüber dem aktuellen Preis signalisiert.

David Oxley, Chefökonom für Klima und Rohstoffe bei Capital Economics, wies darauf hin, dass der rasante Preisanstieg Ende 2025 teilweise durch verstärkte Aktivitäten von Privatanlegern getrieben wurde.

Oxley erklärte, dass die beeindruckende Rallye bei Metallen wie Silber und Kupfer durch Angebotsschwierigkeiten in einer Zeit angeheizt wurde, in der die Nachfrage – insbesondere von Rechenzentren und KI-Infrastruktur – anstieg. Beide Metalle sind derzeit nur begrenzt verfügbar, da die Nachfrage stark wächst.

Er fügte hinzu, dass hohe Preise oft zu vermehrtem Recycling und gesteigerter Produktion führen, was das Gesamtangebot erhöht. Gleichzeitig scheint die Nachfrage nach bestimmten Metallen wie Silber weniger auf Preisänderungen zu reagieren, was auf eine bevorstehende Marktkorrektur hindeutet.

"Mit Blick auf die Zukunft wird sich die alte Börsenweisheit, dass 'hohe Preise das beste Mittel gegen hohe Preise' sind, vermutlich bewahrheiten", merkte Oxley an.

Er ergänzte: "Trotz immer optimistischerer Prognosen anderer Analysten bleiben wir bei unserer Einschätzung, dass Gold und andere Edelmetalle dieses Jahr unter ihren aktuellen Werten abschließen werden."

Technische Indikatoren signalisieren Überkauftheit

Einige Metalle zeigen bereits technische Anzeichen einer Überkauftheit. So weist die Analyse des Relative Strength Index von Gold durch Société Générale darauf hin, dass Gold derzeit überkaufter ist als je zuvor.

Auch Silber scheint nach Einschätzung des Wells Fargo Investment Institute, das im Dezember auf den RSI des Metalls Bezug nahm, überhitzt zu sein.

Spekulationen und Marktanpassungen

Joe Mazzola, Leiter für Handel und Derivatestrategie bei Charles Schwab, sieht einen Teil der jüngsten Stärke bei Edelmetallen im spekulativen Kaufverhalten begründet.

Unterdessen wies Deutsche Bank-Analyst Michael Hsueh darauf hin, dass die jährliche Neugewichtung des Bloomberg Commodity Index im Januar die Gewichtung von Gold und Silber im Index verringern und so deren Preise unter Druck setzen könnte.

Sollten die Metalle tatsächlich die von einigen Experten prognostizierten Rückgänge erleben, würde dies eine Umkehr der außergewöhnlichen Rallye bedeuten.

Rekordjahr für Metalle

  • Gold, oft als sicherer Hafen und Inflationsschutz angesehen, legte 2025 um 64 % zu – das beste Ergebnis seit 1979.

  • Silber schoss 2025 um 150 % in die Höhe, ebenfalls das beste Jahr seit 1979.

  • Die Kupferpreise in New York stiegen um über 40 % und erzielten damit den besten Jahresgewinn seit der globalen Finanzkrise.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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