Die Wall Street und die Kryptoindustrie führen Gespräche hinter verschlossenen Türen über gesetzgeberische Differenzen, während DeFi und ertragsgenerierende Stablecoins „begrenzte Fortschritte“ verzeichnen.
BlockBeats News, 9. Januar. Eine bedeutende Wall-Street-Lobbygruppe, SIFMA, hat an diesem Donnerstag ein nicht öffentliches Treffen mit mehreren Vertretern der Kryptowährungsbranche abgehalten, um zentrale Meinungsverschiedenheiten im US-Gesetzentwurf zur Marktstruktur von Kryptowährungen zu erörtern und erzielte dabei einige Fortschritte bei DeFi-bezogenen Bestimmungen.
Laut Quellen hat sich SIFMA kürzlich dagegen ausgesprochen, bestimmten DeFi-Protokollen und Entwicklern im Gesetzentwurf regulatorische Ausnahmen zu gewähren, und sich gleichzeitig Banklobbygruppen angeschlossen, um Beschränkungen für renditebringende Stablecoins zu fordern. Die Kryptowährungsbranche hingegen versuchte, SIFMA davon zu überzeugen, ihre Forderungen zu senken, um das Ergebnis der parteiübergreifenden Verhandlungen nicht zu gefährden.
Das Zeitfenster schließt sich rasch. Der Vorsitzende des Bankenausschusses des Senats, Tim Scott, plant, die Beratungen über den Gesetzentwurf nächste Woche voranzutreiben. In der Branche ist man allgemein der Ansicht, dass der Gesetzentwurf Schwierigkeiten haben wird, zur Abstimmung im gesamten Senat zu gelangen, falls während der Ausschussphase keine parteiübergreifende Unterstützung gesichert werden kann. Dieses Gesetz gilt als entscheidende Gesetzgebung zur Neugestaltung des US-Regulierungsrahmens für Kryptowährungen, wobei das endgültige Ergebnis weiterhin sehr ungewiss ist.
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