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Bitcoin-ETF-Gewinne verschwinden, da die Begeisterung im Jahr 2026 nachlässt

Bitcoin-ETF-Gewinne verschwinden, da die Begeisterung im Jahr 2026 nachlässt

CointurkCointurk2026/01/09 07:53
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Von:Cointurk

Das Jahr 2026 begann für Bitcoin Exchange-Traded Funds (ETFs) stark, doch der anfängliche Optimismus verflog rasch. Stetige Abflüsse über drei aufeinanderfolgende Tage hinweg machten nahezu alle zu Monatsbeginn erzielten Gewinne der Spot-Bitcoin-ETFs in den Vereinigten Staaten zunichte. Die Unsicherheit bezüglich der Strategie institutioneller Investoren hat den Druck auf den Bitcoin-Preis weiter erhöht. Der Markt hat angesichts anstehender makroökonomischer Datenveröffentlichungen eine vorsichtigere Haltung eingenommen.

Bitcoin-ETFs: Von Zuflüssen zu schnellen Abflüssen

An den ersten beiden Handelstagen des Jahres 2026 verzeichneten die elf in den USA gelisteten Spot-Bitcoin-ETFs einen gesamten Nettozufluss von über 1 Milliarde US-Dollar. Diese Bewegung wurde als Wiederbelebung der Risikobereitschaft interpretiert und verstärkte die Wahrnehmung einer wachsenden Nachfrage seitens institutioneller Anleger. Doch dieses Szenario hielt nicht lange an. An den folgenden drei Handelstagen kam es zu Nettoabflüssen in Höhe von insgesamt 1,128 Milliarden US-Dollar aus diesen ETFs.

Laut Farside Investors hat die dreitägige Abflussserie den Nettozufluss zu Jahresbeginn von 1,16 Milliarden US-Dollar nahezu vollständig aufgehoben und die Aussichten für Bitcoin-ETFs von einer starken Aufwärtsbewegung auf eine ausgeglichenere Position verändert. Marktbeobachter betonen, dass dieses Bild auf kurzfristige Umschichtungen in Portfolios und nicht auf langfristige Positionierungen hindeutet.

Vikram Subburaj, CEO der indischen Börse Giottus, bemerkte, dass die ETF-Flüsse ein taktisches Bild zeichnen. Die begrenzten Abflüsse nach deutlichen Zuflüssen spiegeln eher temporäre Richtungsänderungen als einen ausgeprägten Kaufglauben wider. Die vorsichtige Haltung auf institutioneller Seite hat die Erwartungen an einen frühen Kursanstieg bei Bitcoin abgeschwächt.

Makroökonomischer Druck auf Bitcoin-Preise

Die Abflüsse aus den ETFs haben einen Trend zur Risikovermeidung am Kryptomarkt deutlich gemacht. Nachdem Bitcoin zu Wochenbeginn die Marke von 94.600 US-Dollar überschritten hatte, fiel der Preis auf das Niveau von 90.000 US-Dollar und rutschte im Tagesverlauf sogar unter 89.300 US-Dollar ab. In diesem Zeitraum zogen sich auch auf memecoins und DeFi fokussierte Indizes von ihren Wochenhochs zurück.

Mit der Veröffentlichung der monatlichen US-Arbeitsmarktdaten und der Entscheidung des Supreme Court zu Zöllen wird eine steigende Marktvolatilität erwartet. Die Daten zu den nichtlandwirtschaftlichen Arbeitsplätzen für Dezember deuten voraussichtlich auf die Schaffung von 55.000 neuen Jobs in der US-Wirtschaft hin. Diese Zahl liegt unter dem Zuwachs von 64.000 Arbeitsplätzen im November 2025 sowie unter dem Zwölfmonatsdurchschnitt. Die Arbeitslosenquote dürfte auf 4,5 % fallen, während die durchschnittlichen Stundenlöhne im Jahresvergleich um 3,6 % steigen werden.

Laut Nexo-Dispatch-Analyst Iliya Kalchev könnte ein schwächerer Arbeitsmarktbericht risikoreiche Anlagen stützen, während starke Daten den Kryptomarkt bis zum Wochenausklang in einer engen Handelsspanne halten könnten. Trotz seines Rufes als digitales Gold unterstreicht die historisch hohe Korrelation von Bitcoin mit dem Nasdaq die Bedeutung makroökonomischer Daten für den Kryptomarkt.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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