Die französische Steuerbehörde hat möglicherweise Informationen von Kryptowährungsinhabern offengelegt.
PANews, 9. Januar – Laut einem Bericht von Cryptopolitan unter Berufung auf französische Medien könnte ein ehemaliger französischer Steuerbeamter seine Position ausgenutzt haben, um Daten von Kryptowährungsinhabern weiterzugeben, was das Risiko physischer Angriffe auf diese Personengruppe erhöht. Die ehemalige Steuerbeamtin Ghalia C. wurde bereits wegen Beihilfe zur organisierten Kriminalität und anderer Anklagen verurteilt und befindet sich derzeit im Berufungsverfahren. Ermittlungen ergaben, dass sie ihre Zugriffsrechte auf vertrauliche Steuerdatenbanken nutzte, um Informationen über potenzielle Ziele, darunter auch Kryptowährungsinvestoren, zu sammeln und möglicherweise deren Standorte sowie Kapitalertragsdaten weitergegeben hat. Obwohl es bisher keine Beweise dafür gibt, dass sie tatsächliche Angriffe auf Kryptowährungsinhaber geplant hat, zeigt der Fall das Risiko auf, dass Steuersysteme eine Quelle für Datenlecks sein können. Da europäische Steuerbehörden die Überwachung von Krypto-Assets verschärfen, könnten solche Informationslecks die Sicherheitsbedrohung für Inhaber weiter erhöhen.
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