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Bitcoin navigiert unsicheres Terrain, während sich das Jahr 2026 nähert

Bitcoin navigiert unsicheres Terrain, während sich das Jahr 2026 nähert

CointurkCointurk2026/01/10 14:34
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Von:Cointurk

Mit dem Näherrücken des Jahres 2026 steht Bitcoin vor Herausforderungen, eine klare Richtung zu finden. Unter einflussreichen globalen Fondsmanagern, Krypto-Unternehmen und On-Chain-Analyseplattformen herrscht eine deutliche Meinungsverschiedenheit. Während einige neue Rekorde am Horizont sehen, glauben andere, dass der Bärenmarkt noch nicht vorbei ist. Der Rückgang von Bitcoin Ende 2025 hat zu einer Neubewertung der klassischen Vier-Jahres-Zyklus-Narrative geführt. Dieses komplexe Szenario verstärkt die Sensibilität hinsichtlich der Erwartungen der Investoren für 2026.

Institutioneller Optimismus: Stehen neue Höchststände bevor?

Im Bullenlager stehen prominente Namen wie VanEck, Bitwise, Grayscale, Bernstein und Coinbase fest. Sie gehen davon aus, dass Bitcoin 2026 eine starke Erholung erleben und möglicherweise neue Allzeithochs um 150.000 US-Dollar erreichen könnte. Trotz eines roten Abschlusses für Bitcoin im Jahr 2025 betonen Bitwise und VanEck die Möglichkeit, dass die Theorie des Vier-Jahres-Zyklus nicht mehr relevant sein könnte.

Diese Sichtweise legt nahe, dass sich Bitcoin künftig stärker im Einklang mit den US-Aktienmärkten bewegen könnte. Insbesondere ein positiver Trend bei Technologiewerten könnte die Preise von BTC anheben. In einem solchen Szenario könnte es keinen klassischen schweren Bärenmarkt geben oder dessen Auswirkungen wären begrenzt. Matthew Sigel, Leiter der Digital Asset Research bei VanEck, argumentiert, dass der Relative Unrealized Profit (RUP) Indikator noch nicht auf gefährlichen Niveaus liegt und der Marktzyklus seinen Höhepunkt noch nicht erreicht hat.

Das Bärenlager und On-Chain-Analysen

Allerdings teilt nicht jeder diesen Optimismus. Jurrien Timmer, Director of Global Macro bei Fidelity, ist vorsichtig hinsichtlich der Annahme, dass die Bärenmärkte vorbei sind. Laut Timmer stellt das Niveau von 65.000 US-Dollar eine entscheidende Schwelle für Bitcoin dar, wobei das Risiko eines Rückgangs auf 45.000 US-Dollar besteht, sollte diese Schwelle unterschritten werden. Er schlägt vor, dass Bitcoin sich ein Jahr lang seitwärts bewegen könnte, um Kraft für einen weiteren Aufwärtsschub zu sammeln.

Auch On-Chain-Daten stützen diesen vorsichtigen Ansatz. Nach Daten von CryptoQuant fiel Bitcoin im November 2025 unter seinen gleitenden Einjahresdurchschnitt und trat damit in einen Bärenmarkt ein. Ki Young Ju, der Gründer des Unternehmens, hebt hervor, dass die Verlangsamung des Realized Market Value (Realized Cap) Indikators an vergangene Bärenphasen erinnert. Dies wird als potenzielles Risiko angesehen, das optimistische Prognosen für 2026 schwächen könnte.

Darüber hinaus erschwert der verlangsamte Zufluss in Spot Bitcoin ETFs in den USA die Marktlage zusätzlich. Der jüngste Rückgang der Nettozuflüsse in ETFs deutet darauf hin, dass die institutionelle Nachfrage kurzfristig zurückhaltend bleibt, was die Preise unter Druck setzen kann.

Zusammenfassend scheint der Weg von Bitcoin ins Jahr 2026 stärker von makroökonomischen Bedingungen und institutionellen Verhaltensweisen als von klassischen Zyklen abhängig zu sein. Auf der einen Seite stehen starke Akteure, die an neue Höchststände glauben, während On-Chain-Daten zur Vorsicht mahnen. Diese Konstellation deutet darauf hin, dass eine hohe Volatilität in der kommenden Zeit unvermeidlich sein könnte und Investoren sich nicht auf ein einziges Szenario verlassen sollten.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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