Robinhood-Leiter erläutert Layer-2-Strategie: Fokus auf Nutzung der Ethereum-Sicherheit und EVM-Liquidität, derzeit noch in der Testphase
ChainCatcher berichtet, dass Johann Kerbrat, Leiter von Robinhood Crypto, kürzlich in einem Interview die neuesten Entwicklungen des Unternehmens in Bezug auf das bevorstehende Ethereum Layer 2-Netzwerk, das Projekt zur Tokenisierung von Aktien und das Staking-Geschäft geteilt hat. Johann Kerbrat erklärte, dass Robinhood sich letztlich dafür entschieden hat, ein Layer 2 innerhalb des Ethereum-Ökosystems zu entwickeln, anstatt eine eigenständige Layer 1 zu schaffen, und zwar aus Gründen der „Fokussierung“.
Durch die Anbindung an Ethereum kann Robinhood direkt von dessen ausgereifter Sicherheit, Dezentralisierung und der enormen Liquidität im EVM-Bereich profitieren und so die Ressourcen auf die Entwicklung von Kernfunktionen wie der Tokenisierung von Aktien konzentrieren. Derzeit befindet sich dieses Layer 2-Netzwerk in einer privaten Testnet-Phase, ein öffentlicher Zeitplan wurde noch nicht bekannt gegeben.
Bemerkenswert ist, dass die tokenisierten Aktien von Robinhood bereits auf Arbitrum One laufen und deren Anzahl seit der Veröffentlichung im Juli letzten Jahres von 200 auf über 2.000 gestiegen ist. Kerbrat betonte, dass dies erst der Anfang sei und man plane, das Tokenisierungsgeschäft künftig auf Bereiche wie Private Equity, Immobilien und Kunstwerke auszuweiten. Darüber hinaus hat Robinhood dank der aktualisierten Richtlinien der US-SEC im Juni letzten Jahres den Staking-Service in den meisten Teilen der USA eingeführt.
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