Walmart und Google setzen auf KI-gestützte Assistenten, um das Online-Shopping-Erlebnis zu revolutionieren
Walmart und Google kooperieren, um KI-Shopping zu Gemini zu bringen
Walmart und Google haben eine Zusammenarbeit angekündigt, bei der KI-gestützte Shopping-Funktionen direkt in den Gemini-Assistenten von Google integriert werden. Dies stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer Zukunft dar, in der autonome "agentische" Systeme eine zentrale Rolle im Einzelhandel spielen und sich vom herkömmlichen suchbasierten Einkaufen entfernen.
Laut einer Pressemitteilung von Walmart wird diese neue Integration es den Nutzern ermöglichen, Produkte von Walmart und Sam’s Club nahtlos über Gemini, Googles führende KI-Plattform, zu durchsuchen und zu kaufen. Die Technologie ist darauf ausgelegt, während Gesprächen relevante Artikel vorzuschlagen, Empfehlungen für verwandte Produkte zu geben und Bestellungen mit den etablierten Liefer- und Mitgliederservices von Walmart zu verknüpfen.
Walmart bezeichnete diese Initiative als Teil eines umfassenderen Wandels in der Art und Weise, wie Menschen einkaufen. John Furner, Präsident und CEO von Walmart U.S. und baldiger CEO von Walmart Inc., erklärte, dass der Übergang von herkömmlichen Such- und Klick-Methoden zum KI-gesteuerten Handel der nächste große Sprung für die Einzelhandelsbranche sei. Er betonte, dass Walmart KI nutzen möchte, um Kunden dabei zu helfen, mühelos vom Inspirationsmoment bis zum Kauf zu gelangen.
In diesem Sinne unterstrich auch Google CEO Sundar Pichai, dass künstliche Intelligenz das gesamte Einkaufserlebnis verbessern kann – von der Produktentdeckung bis zur finalen Lieferung. Er bemerkte, dass Kunden schon bald direkt innerhalb von Gemini auf die Angebote von Walmart zugreifen können.
Walmart gab an, dass dieses neue Einkaufserlebnis zunächst in den Vereinigten Staaten eingeführt wird, mit Plänen für eine zukünftige internationale Expansion.
In einer zusätzlichen Erklärung auf seiner Website erläuterte Walmart seine langfristige Vision für den "agentischen Handel". Das Unternehmen sieht die Zukunft des Einkaufens in der Entwicklung von einfachen Stichwortsuchen hin zu intelligenten Systemen, die die Absichten der Kunden verstehen und in ihrem Namen handeln können.
Walmart teilte mit, dass es seit fast zehn Jahren auf dieses Modell hinarbeitet. Vor Kurzem führte das Unternehmen ein Framework mit vier internen "Super Agents" ein, die Kunden, Mitarbeiter, Partner und Entwickler unterstützen sollen. Hinzu kommen Integrationen mit externen KI-Plattformen wie Gemini und ChatGPT.
Ein Beispiel für diese bereits eingesetzte Technologie ist Sparky, der In-App-Shopping-Assistent von Walmart. Sparky hilft Nutzern dabei, Produkte zu finden und zu vergleichen, Veranstaltungen zu organisieren und maßgeschneiderte Vorschläge zu erhalten, während andere KI-Agenten Aufgaben wie Kundenservice, Bestandsmanagement und Lieferkettenoperationen im Hintergrund übernehmen.
Walmart wies außerdem darauf hin, dass agentische Systeme nun tiefgreifend in das gesamte Unternehmen integriert sind – von der Automatisierung von Händlerdatenprozessen über die Beschleunigung der Modeproduktion bis hin zur Optimierung der Lieferlogistik. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass diese Technologien inzwischen über Pilotprogramme hinausgehen und nun im großen Maßstab in realen Szenarien implementiert werden.
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