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Gold zieht sich vom Allzeithoch zurück; Aufwärtstrend bleibt aufgrund globaler Spannungen und Unsicherheiten bezüglich der Fed bestehen

Gold zieht sich vom Allzeithoch zurück; Aufwärtstrend bleibt aufgrund globaler Spannungen und Unsicherheiten bezüglich der Fed bestehen

101 finance101 finance2026/01/12 05:26
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Von:101 finance

Gold erreicht neue Höchststände angesichts globaler Unsicherheiten

Gold (XAU/USD) setzte seine Rally am Montag die dritte Sitzung in Folge fort und erreichte während des asiatischen Handels ein neues Allzeithoch nahe 4.600 US-Dollar. Dies markiert die fünfte positive Sitzung in den letzten sechs, da Investoren weiterhin Zuflucht in sicheren Anlagewerten suchen. Anhaltende geopolitische Spannungen – darunter die US-Beteiligung in Venezuela, Präsident Donald Trumps Drohungen eines militärischen Eingreifens im Iran, der anhaltende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, Streitigkeiten zwischen China und Japan sowie das Interesse der US-Regierung an Grönland – haben allesamt zu erhöhter Marktunsicherheit beigetragen. Diese Faktoren haben insgesamt die Risikobereitschaft gedämpft und die Nachfrage nach Gold weiter angeheizt.

Gleichzeitig haben Zweifel an der Unabhängigkeit der US-Notenbank den US-Dollar belastet und ihn von seinem höchsten Stand seit Anfang Dezember zurückgezogen. Diese Entwicklung hat Gold, das keine Zinsen abwirft, zusätzlich unterstützt. Allerdings haben die US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag die Erwartungen an eine aggressive geldpolitische Lockerung im Jahr 2026 gedämpft, was Golds Fähigkeit begrenzt hat, seine jüngste Dynamik weiter auszubauen. Viele Händler bleiben vorsichtig und vermeiden neue Long-Positionen in XAU/USD, solange die US-Inflationsdaten dieser Woche noch ausstehen.

Wesentliche Treiber am Goldmarkt

  • Zu Beginn dieses Monats kündigte Präsident Trump nach einem Streik in Venezuela an, dass die USA vorübergehend die Regierung Venezuelas überwachen würden, um einen Übergang zu managen. Auf Truth Social bezeichnete er sich sogar als amtierenden Präsidenten Venezuelas.
  • Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf anonyme US-Beamte, dass Trump Strafmaßnahmen gegen den Iran als Reaktion auf dessen Vorgehen gegen Massenproteste erwägt, bei denen über 500 Todesopfer zu beklagen sind. Diese Entwicklungen sowie der eskalierende Russland-Ukraine-Konflikt schüren weiterhin geopolitische Risiken.
  • Am Wochenende verursachte ein ukrainischer Drohnenangriff einen Brand in einer Ölanlage in der russischen Region Wolgograd. Als Vergeltung feuerte Russland eine hypersonische Oreshnik-Rakete auf die Region Lwiw ab, nahe den EU- und NATO-Grenzen.
  • Unabhängig davon hat China seinen Streit mit Japan verschärft, indem es den Export seltener Erden und damit verbundener Produkte eingeschränkt hat – als Reaktion auf jüngste Äußerungen des japanischen Premierministers bezüglich Taiwans. Diese Maßnahme hat Gold während der asiatischen Sitzung am Montag weiter auf Rekordniveau getrieben.
  • Der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, erklärte, dass die Bedrohung durch Strafanzeigen gegen ihn aus dem Engagement der Zentralbank resultiere, die Zinssätze im Interesse der Öffentlichkeit und nicht nach den Präferenzen des Präsidenten festzulegen.
  • Powell merkte außerdem an, dass das Ergebnis der laufenden Untersuchung künftige Entscheidungen der Zentralbank beeinflussen werde. Nachdem der Arbeitsmarktbericht vom Freitag zeigte, dass die US-Arbeitslosenquote im Dezember von 4,6 % auf 4,4 % gesunken ist, haben Händler ihre Erwartungen an weitere Zinssenkungen in diesem Jahr zurückgenommen.
  • Der jüngste Bericht zu den Non-Farm Payrolls (NFP) zeigte unterdessen, dass im vergangenen Monat 50.000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden – weniger als die erwarteten 60.000 und unter dem revidierten Wert von 56.000 im November. Diese Daten haben den US-Dollar kaum gestärkt, insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed.
  • Mit Blick auf die kommende Woche sind für Montag keine wichtigen US-Konjunkturveröffentlichungen geplant, sodass Gold und der Dollar anfällig für Äußerungen wichtiger Mitglieder des Federal Open Market Committee (FOMC) bleiben. Das Hauptaugenmerk des Marktes liegt weiterhin auf den Inflationsdaten dieser Woche.

Technischer Ausblick: Golds Aufwärtstrend bleibt trotz überkaufter Signale stark

Technisch gesehen bewegt sich Gold seit einem Monat in einem aufwärts gerichteten Kanal, was auf einen robusten kurzfristigen Aufwärtstrend hindeutet, der die Bullen begünstigt. Der Preis bleibt über dem steigenden 200-Perioden-Simple-Moving-Average (SMA), was den positiven Ausblick verstärkt und dynamische Unterstützung im Bereich von 4.325–4.320 US-Dollar bietet. Der MACD-Indikator zeigt weiterhin bullische Dynamik, wobei die MACD-Linie über der Signallinie und das Histogramm zunehmend auseinanderdriftet.

Der Relative Strength Index (RSI) liegt derzeit bei 71,82 und signalisiert überkaufte Bedingungen, die eine Konsolidierungsphase nahe der oberen Kanalgrenze auslösen könnten. Jeder Rücksetzer dürfte Unterstützung um 4.365 US-Dollar finden, wobei der steigende 200er-SMA den übergeordneten Aufwärtstrend erhält. Solange Gold über diesen wichtigen Unterstützungsniveaus bleibt, wird mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends gerechnet. Ein nachhaltiger Ausbruch über den Kanalwiderstand könnte den Weg für weitere Gewinne ebnen.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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