USD/CAD bleibt über 1,3860, obwohl der US-Dollar insgesamt schwächer wird
US-Dollar schwächt sich angesichts Bedenken über Unabhängigkeit der Fed ab
Der US-Dollar hat breite Verluste verzeichnet, ausgelöst durch erneute Zweifel an der Autonomie der Federal Reserve. Dennoch hat das Währungspaar USD/CAD nur eine moderate Abwärtsbewegung gezeigt, wobei die Unterstützung über 1,3860 gehalten wurde und damit der seit Dezember bestehende Aufwärtstrend erhalten blieb.
Neue Unsicherheit wurde durch einen Artikel der New York Times ausgelöst, der enthüllte, dass die US-Regierung eine strafrechtliche Untersuchung gegen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell eingeleitet hat. Diese Entwicklung hat erneut Befürchtungen hinsichtlich der Fähigkeit der Zentralbank geweckt, ohne politische Einflussnahme zu agieren, was dazu führte, dass der Dollar während des asiatischen Handels am Montag gegenüber den wichtigsten Währungen nachgab.
Jerome Powell ging in einer Videobotschaft, die kurz nach Bekanntwerden der Nachrichten veröffentlicht wurde, auf diese Bedenken ein und bezeichnete das Vorgehen der Regierung als „beispiellos“. Er deutete an, dass diese Maßnahmen Teil eines umfassenderen Versuchs von US-Beamten seien, Druck auf die Zentralbank auszuüben, um die Kreditkosten zu senken.
Ölpreise bewegen sich nahe Mehrjahrestiefstständen
Die Erholung des Kanadischen Dollars wurde ebenfalls durch einen leichten Rückgang der Ölpreise gebremst. Der US-Benchmark WTI-Rohöl fiel um etwa 1 USD und lag bei 58,60 USD, nachdem er zuvor im Handel bei 59,60 USD gelegen hatte. Obwohl Öl, Kanadas Hauptexportgut, seit Jahresbeginn etwa 2 % zugelegt hat, liegen die Preise weiterhin 23 % unter den Höchstständen von Juni 2025.
Auf wirtschaftlicher Ebene waren die jüngsten US-Daten überwiegend positiv. Die Arbeitslosenquote sank stärker als erwartet und der Michigan Consumer Sentiment Index zeigte eine Verbesserung, wodurch der unmittelbare Druck auf die Federal Reserve, die Zinsen zu senken, verringert wurde.
Im Gegensatz dazu waren die kanadischen Beschäftigungszahlen für Dezember gemischt. Die Wirtschaft schuf 8.200 neue Arbeitsplätze und widersprach damit den Prognosen eines Verlusts von 5.000 Stellen. Allerdings stieg die Arbeitslosenquote auf 6,8 % von 6,5 % und übertraf damit die erwartete geringere Erhöhung auf 6,6 %.
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