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Der US-Dollar-Index gibt nach, da die Powell-Anhörung erneut Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed aufkommen lässt

Der US-Dollar-Index gibt nach, da die Powell-Anhörung erneut Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed aufkommen lässt

101 finance101 finance2026/01/12 14:59
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Von:101 finance

US-Dollar-Index fällt angesichts Bedenken zur Unabhängigkeit der Fed

Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Dollars gegenüber einem Korb aus sechs wichtigen Währungen misst, ist am Montag gefallen, da Sorgen über die Autonomie der Federal Reserve das Vertrauen der Anleger beeinträchtigten. Bei der letzten Überprüfung notierte der DXY nahe 98,73 und verzeichnete damit einen Rückgang von etwa 0,41% am Tag.

Nach dem Anstieg auf ein Einmonatshoch in der vergangenen Woche hat der Index einen Teil seiner Gewinne wieder abgegeben, was auf eine Verlangsamung des Aufwärtsmomentums hindeutet. Diese Entwicklung folgt auf die Nachricht, dass das US-Justizministerium (DoJ) am Freitag im Rahmen einer strafrechtlichen Untersuchung im Zusammenhang mit dem Auftritt von Fed-Chef Jerome Powell vor dem Senat bezüglich der 2,5 Milliarden Dollar teuren Renovierung des Fed-Hauptsitzes Vorladungen einer Grand Jury ausgestellt hat.

In einer am späten Sonntag veröffentlichten Videobotschaft stellte Jerome Powell klar, dass die Untersuchung des Justizministeriums „weder meine Aussage im vergangenen Juni noch die Renovierungsarbeiten am Gebäude der Federal Reserve betrifft.“ Er erklärte weiter, dass die Gefahr strafrechtlicher Anklagen daraus resultiere, dass die Federal Reserve ihre Zinsentscheidungen auf der Grundlage unabhängiger Einschätzungen darüber trifft, was dem öffentlichen Interesse am besten dient, und nicht, um mit den Präferenzen des Präsidenten übereinzustimmen.

Kevin Hassett, Senior Adviser im Weißen Haus, kommentierte am Montag gegenüber CNBC, dass das Renovierungsprojekt „erhebliche Kostenüberschreitungen“ erfahren habe, er jedoch nicht glaube, dass der Ansatz der Fed in Bezug auf die Zinspolitik mit den aktuellen Entwicklungen in Verbindung stehe.

Präsident Donald Trump hat Jerome Powell häufig dafür kritisiert, die Zinsen nicht aggressiver gesenkt zu haben. Im vergangenen Jahr versuchte Trump zudem, Fed-Gouverneurin Lisa Cook wegen angeblichen Hypothekenbetrugs abzusetzen, und berief erfolgreich Stephen Miran in das Board of Governors.

Seit seiner Ernennung stimmt Miran bei jeder geldpolitischen Sitzung konsequent für Zinssenkungen um 50 Basispunkte, was den zunehmenden politischen Einfluss auf die geldpolitischen Entscheidungen der USA unterstreicht.

Mit Blick auf die Zukunft wird erwartet, dass Präsident Trump einen Nachfolger für Jerome Powell benennt, dessen Amtszeit als Fed-Chef im Mai 2026 endet. Marktteilnehmer gehen größtenteils davon aus, dass Trump jemanden auswählt, dessen geldpolitische Ausrichtung stärker mit seiner eigenen übereinstimmt.

Wirtschaftsdaten und Marktausblick

Auf wirtschaftlicher Ebene zeigten die US-Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche, dass der Arbeitsmarkt relativ stabil bleibt, mit einem leichten Rückgang der Arbeitslosenquote, obwohl die NFP-Zahl die Prognosen verfehlte.

Diese Ergebnisse haben die Wahrscheinlichkeit einer unmittelbar bevorstehenden Zinssenkung durch die Fed verringert, dennoch erwarten Händler weiterhin die Möglichkeit von zwei Zinssenkungen im weiteren Jahresverlauf. Die Aufmerksamkeit der Märkte richtet sich nun auf den am Dienstag anstehenden US-Verbraucherpreisindex (CPI), der weitere Hinweise auf die künftige geldpolitische Ausrichtung der Fed geben soll.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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