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Paramount leitet rechtliche Schritte gegen Warner Bros. nach umstrittener Netflix-Fusion ein

Paramount leitet rechtliche Schritte gegen Warner Bros. nach umstrittener Netflix-Fusion ein

101 finance101 finance2026/01/12 17:17
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Von:101 finance

Streaming-Branche steht vor Turbulenzen angesichts geplanter Fusion von Netflix und Warner Bros.

Da Netflix und Warner Bros., zwei Giganten der Streaming-Welt, einer Fusion näher kommen, äußern Branchenbeobachter zunehmende Besorgnis über die möglichen Folgen dieser bedeutenden Konsolidierung im Mediensektor.

Paramount ergreift rechtliche Schritte gegen Netflix-Übernahme

Am Montag gab David Ellison, CEO von Paramount, bekannt, dass sein Unternehmen eine Klage gegen Warner Bros. Discovery (WBD) in Delaware eingereicht hat. Die Klage fordert mehr Transparenz in Bezug auf den geplanten Kauf von Warner Bros. durch Netflix in Höhe von 82,7 Milliarden US-Dollar.

Ellison erklärte, dass die Klage, die beim Delaware Chancery Court eingereicht wurde, darauf abzielt, WBD zur Offenlegung wichtiger finanzieller Details zu zwingen, die angeblich zurückgehalten wurden. Er betonte, dass die Aktionäre vollständige und genaue Informationen benötigen, um das konkurrierende Barangebot von Paramount in Höhe von 30 US-Dollar pro Aktie richtig bewerten zu können, das seiner Meinung nach vorteilhafter ist als das Angebot von Netflix.

„WBD hat immer kreativere Begründungen gefunden, um einen Deal mit Paramount zu vermeiden, aber was sie nie behauptet haben – weil sie es nicht können – ist, dass das Netflix-Angebot finanziell besser ist als unseres“, erklärte Ellison.

Er kritisierte WBD weiter dafür, die üblichen finanziellen Offenlegungen nicht bereitgestellt zu haben, die zu erwarten sind, wenn ein Vorstand eine Investition empfiehlt. Laut Ellison hat WBD entscheidende Details ausgelassen, etwa wie der Wert des Netflix-Deals bestimmt wurde, die Mechanismen der preislichen Anpassungen im Zusammenhang mit Schulden sowie die Begründung für die Risikobewertung des Paramount-Angebots. Ellison besteht darauf, dass die WBD-Aktionäre diese Informationen benötigen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

WBD-Vorstand lehnt Vorschlag von Paramount erneut ab

Erst letzte Woche hat der WBD-Vorstand das jüngste Angebot von Paramount abgelehnt und dabei Bedenken hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit geäußert, dass die Transaktion nicht abgeschlossen werden könnte.

Politischer und öffentlicher Widerstand nimmt zu

Auch der ehemalige Präsident Trump hat sich gegen die Fusion ausgesprochen. Am Wochenende teilte er einen Leitartikel von John Pierce mit dem Titel „Stoppt die kulturelle Übernahme durch Netflix“, der ursprünglich bei One America News veröffentlicht wurde. Pierce argumentiert, dass Netflix, sollte das Unternehmen die Streaming- und Studiobereiche von Warner Bros. übernehmen, „zum mächtigsten kulturellen Torwächter werden würde, den die Vereinigten Staaten – und ein Großteil der Welt – je gesehen haben“.

Nach einem Treffen im Dezember mit Netflix-Co-CEO Ted Sarandos bemerkte Trump, dass die Fusion „ein Problem sein könnte“ und verwies auf die bereits dominante Stellung von Netflix am Markt, die durch die Übernahme noch weiter ausgebaut würde.

Branche und Gesetzgeber schlagen Alarm

Die breite Unterhaltungsbranche hat überwiegend skeptisch reagiert und Sorgen über mögliche Arbeitsplatzverluste, das Schicksal von Kinostarts und eingeschränkte Chancen für vielfältige Kreative im Film- und Fernsehbereich geäußert.

Die Netflix-Co-CEOs Greg Peters und Ted Sarandos versuchten, diese Bedenken in einem Schreiben im vergangenen Monat zu adressieren. Trotz ihrer Zusicherungen bleibt die Writers Guild of America (WGA) weiterhin entschlossen dagegen und verweist auf mögliche Verstöße gegen Kartellgesetze. Unterdessen warnten Gesetzgeber wie die Senatoren Elizabeth Warren, Bernie Sanders und Richard Blumenthal davor, dass die Fusion die Preise für Verbraucher in die Höhe treiben könnte und damit die finanzielle Belastung der Mittelschicht – insbesondere angesichts der jüngsten Abo-Preiserhöhungen von Netflix – weiter verschärft.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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