Paul Atkins, Vorsitzender der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), betonte die bevorstehende Entscheidung des Kongresses über die Regulierung der Marktstruktur für Kryptowährungen als eine „entscheidende Woche für Kryptowährungen“. Während seines Auftritts bei Fox Business hob Atkins hervor, dass die anstehende Abstimmung einen historischen Wendepunkt für die Finanzmärkte darstellen könnte, in einer Ära rascher politischer Dynamik in Washington, die darauf abzielt, den rechtlichen Rahmen rund um Kryptowährungen zu klären. Die Finanzmärkte beobachten dies aufmerksam und sehen darin einen möglichen Wendepunkt für die langfristige Entwicklung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen.
SEC-Vorsitzender navigiert einen entscheidenden Weg für regulatorische Reformen im Bereich Kryptowährungen
The Cryptocurrency Market Structure Act im Kongress
Laut SEC-Vorsitzendem Atkins zielt das im Kongress diskutierte Gesetz zur Marktstruktur darauf ab, das US-Finanzsystem an das 21. Jahrhundert anzupassen. Der Vorschlag soll mit der Vision von Präsident Donald Trump übereinstimmen, die USA zu einem globalen Zentrum für Kryptowährungen zu machen, wobei klare Regeln angeblich mehr Vorhersehbarkeit für die Märkte bieten. Atkins argumentiert, dass ein klar definierter rechtlicher Rahmen das Vertrauen der Investoren stärken und langjährige Unsicherheiten im Sektor beseitigen wird.
Atkins bekräftigte in den sozialen Medien, dass die Priorisierung der Beseitigung von Grauzonen entscheidend ist. Er betonte, dass parteiübergreifende Unterstützung für eine solche Gesetzgebung einen Schutz vor regulatorischen Übergriffen bieten kann. Seine Kommentare enthielten indirekte Kritik an früheren SEC-Administrationen.
Während der Entwicklung des Gesetzes wurde eine enge Zusammenarbeit mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zugesichert, was darauf hindeutet, dass das neu geschaffene Managementteam für Finanzdienstleistungen bei der Umsetzung eine aktive Rolle spielen wird. Die Diskussionen in Washington deuten darauf hin, dass das Gesetz nicht nur den Kryptomarkt, sondern auch die Grenzen zwischen traditioneller Finanzwelt und Kryptowährungen neu definieren könnte.
Markterwartungen und das Bitcoin-Szenario
Die Erwartungen in der Welt der Krypto-Investitionen hinsichtlich dieser Regulierung steigen. Bitwise CIO Matt Hougan bezeichnete den CLARITY Act als saisonalen Indikator für den Kryptomarkt und prognostizierte neue Höchststände, sollte das Gesetz verabschiedet werden. Im Gegenzug deutete Hougan an, dass ein Scheitern im Kongress die derzeitige Stagnation verlängern könnte.
Der US-Senat plant, das Prüfungsverfahren für das Gesetz am Donnerstag, den 15. Januar, einzuleiten. Im Anschluss wird eine Harmonisierung der Entwürfe durch die Bank- und Landwirtschaftsausschüsse erwartet, bevor über die endgültige Version im Kongress abgestimmt wird. Dieses beschleunigte Verfahren könnte einen Zeitrahmen setzen, der das Krypto-Ökosystem bis 2026 beeinflusst.
Michaël van de Poppe, Mitbegründer des MN Fund, bemerkte, dass die Bedeutung des CLARITY Act für den Sektor möglicherweise unterschätzt wird. Er wies darauf hin, dass der GENIUS Act, einschließlich der Regulierung von Stablecoins, bereits eine prägende Rolle für den Markt hatte, und erwartet, dass das Marktstrukturgesetz einen weitaus größeren Einfluss haben wird. Ein positives Ergebnis könnte Bitcoin zu einem neuen Allzeithoch führen, eine Einschätzung, die im Markt zunehmend Anklang findet.
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