Das Solana Policy Institute fordert die SEC auf, DeFi-Entwickler von der Einhaltung der Börsenregeln auszunehmen.
Das Solana Policy Institute, eine gemeinnützige Organisation mit Fokus auf Blockchain-Politik, fordert die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) dazu auf, zwischen zentralisierten Kryptowährungsbörsen und nicht-verwahrenden dezentralen Finanzsoftware (DeFi) zu unterscheiden. Sie argumentieren, dass Entwickler nicht als Intermediäre reguliert werden sollten. In einem am Freitag versandten Schreiben fordert das Institut die SEC auf, Entwickler von DeFi-Anwendungen zu schützen und erkennt an, dass die Entwicklung und Veröffentlichung von nicht-verwahrendem Code nicht dasselbe ist wie die Vermittlung oder Kontrolle von zugrundeliegenden Vermögenswerten. Das Schreiben stellt klar, dass die Regulierung von Entwicklern nicht-verwahrender Protokolle gemäß Abschnitt 3b-16 des Securities Exchange Act unangemessen ist, da diese Bestimmung für Börsenbetreiber gilt, die Vermögenswerte verwahren, Handelsprozesse kontrollieren und als Intermediäre agieren.
Die Organisation fordert die SEC auf, Leitlinien zu erlassen, um nicht-verwahrende Software-Tools von mit Brokern durchgeführten Geschäften zu unterscheiden. Sie fordert die Behörde außerdem auf, Regel 3b-16 dahingehend zu ändern, dass Open-Source-Code von der Definition einer „Transaktion“ ausgenommen wird, und ein auf Verwahrung und Kontrolle basierendes Rahmenwerk zu übernehmen, um zwischen intermediären und nicht-intermediären Blockchain-Aktivitäten zu unterscheiden.
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