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Warum wir bald einen Trend sehen könnten, dass Zentralbanken Bitcoin zu ihren Reserven hinzufügen

Warum wir bald einen Trend sehen könnten, dass Zentralbanken Bitcoin zu ihren Reserven hinzufügen

CointelegraphCointelegraph2026/01/13 16:31
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Von:Cointelegraph

Zentralbanken weltweit haben im vergangenen Jahr die Idee geprüft, Kryptowährungen in ihre Bilanzen aufzunehmen. Die Tschechische Nationalbank (CNB) war Ende 2025 die erste, die diesen Schritt gegangen ist.

Mitte November 2025 wurde die Tschechische Nationalbank offiziell zur weltweit ersten Zentralbank, die direkt Kryptowährungen kaufte. Diese experimentelle Investition der CNB in Höhe von einer Million US-Dollar markierte einen bedeutenden Meilenstein für die globale Akzeptanz von Kryptowährungen durch Staaten.

In einer Pressemitteilung äußerte sich die CNB zu diesem Schritt: „Die CNB hat ein Testportfolio aus digitalen Vermögenswerten auf Blockchain-Basis geschaffen. Neben Bitcoin wird das Portfolio eine Testinvestition in Form eines USD-Stablecoins und einer tokenisierten Einlage auf der Blockchain enthalten.“

Diese Entscheidung der CNB folgte auf die zunehmende institutionelle Akzeptanz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen durch verschiedene Unternehmen und Hedgefonds weltweit. Ziel dieser Maßnahme der Tschechischen Zentralbank ist es, gut vorbereitet auf das sich rasant verändernde globale Finanzumfeld zu sein.

Mögliche zukünftige Übernahme digitaler Vermögenswerte durch Zentralbanken

Das wachsende US-amerikanische Staatsdefizit bereitet vielen Zentralbanken weltweit zunehmend Sorgen. Der US-Dollar bleibt die globale Reservewährung, dennoch sind viele Länder wegen seiner Instabilität skeptisch geworden und suchen daher nach Möglichkeiten, ihre Bilanzen zu diversifizieren, um auf zukünftige Entwicklungen vorbereitet zu sein.

Angesichts der drohenden globalen finanziellen Unsicherheit haben Zentralbanken traditionell Edelmetalle wie Gold und Silber gehortet, um zu diversifizieren. Aufgrund der starken Akzeptanz und Legitimation von Kryptowährungen in den letzten Jahren erwägen viele Zentralbanken jedoch digitale Vermögenswerte wie Bitcoin als neue Form der Absicherung.

Sowohl die Zentralbank von Brasilien als auch die von Taiwan sollen Berichten zufolge darüber diskutieren, Bitcoin in ihre Bilanz aufzunehmen, auch wenn hierzu noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden. In den Philippinen wurde außerdem ein Gesetzesentwurf eingebracht, der vorsieht, dass die dortige Zentralbank innerhalb der nächsten fünf Jahre strategisch eine festgelegte Menge an Bitcoin erwirbt.

Derzeit hat die Europäische Zentralbank ihre Ablehnung gegenüber dem Kauf von Kryptowährungen wie Bitcoin zum Ausdruck gebracht. Hauptgrund hierfür sind Bedenken hinsichtlich der Volatilität dieser Anlageklasse. Stattdessen arbeitet sie jedoch umstritten an der Einführung einer eigenen Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) und zeigt damit ihr Vertrauen in das Potenzial der Blockchain-Technologie.

Die Vereinigten Staaten gehören unter der Trump-Regierung zu den Vorreitern bei der Legitimierung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Das Weiße Haus hat bereits Pläne für eine strategische staatliche US-Bitcoin-Reserve und einen Vorrat digitaler Vermögenswerte vorangetrieben.

Dennoch bleibt die US-Notenbank Federal Reserve unter dem Vorsitz von Jerome Powell größtenteils gegen die Aufnahme von Bitcoin in ihre Bilanz. Powells Amtszeit endet im Mai 2026, was je nach Nachfolger – den Trump auswählt – eine Änderung dieser Haltung gegenüber Kryptowährungen bedeuten könnte.

Die Trump-Regierung hat sich bislang sehr krypto-freundlich gezeigt, sodass es sehr wahrscheinlich ist, dass die nächste Ernennung für den Vorsitz der Federal Reserve im Einklang mit der Position der Regierung zu dieser Anlageklasse stehen wird.

Argumente für den Kauf von Bitcoin durch Zentralbanken

Die Deutsche Bank veröffentlichte Ende September 2025 einen Bericht, in dem ein mögliches Szenario für das Jahr 2030 diskutiert wird, in dem sowohl Gold als auch Bitcoin als fundamentale Reservewerte von Zentralbanken koexistieren könnten. Der Bericht hebt hervor, dass beide Vermögenswerte aufgrund von Eigenschaften wie Knappheit und hoher Liquidität sowie „geringer Korrelation zu traditionellen Anlagen“ starke Investitionen darstellen. Zudem wird festgestellt, dass die De-Dollarisierung einen überzeugenden Anwendungsfall für BTC bietet, da ein schwächer werdender Dollar zu verstärkten Investitionen geführt hat.

Die zunehmende regulatorische Klarheit und das institutionelle Interesse an Bitcoin haben auch das Interesse von Regierungen an dem wirtschaftlichen Potenzial dieses Vermögenswertes geweckt. Laut Coingecko halten derzeit 35 Länder Bitcoin-Bestände in ihren Tresoren (Stand Januar 2026).

Mit der weltweit zunehmenden Bitcoin-Akzeptanz bei Unternehmen, Regierungen und Privatanlegern ist auch die jährliche Volatilität gesunken. Zwischen 2020 und Ende 2025 ist die annualisierte Preisvolatilität von Bitcoin von etwa 80 % auf 50 % gefallen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnten Zentralbanken und Regierungen weltweit eher geneigt sein, BTC in ihre Bilanzen aufzunehmen, da dies immer üblicher und weniger riskant für sie wird.

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