US-Senatoren fordern ein Aussetzen der Trustbank-Anträge im Zusammenhang mit WLFI und erklären, dass Trump aufgrund nicht abgegebener Interessen einen Interessenkonflikt darstellt.
Odaily berichtet, dass die US-Senatorin und ranghohe Demokratin im Bankenausschuss des Senats, Elizabeth Warren, dazu aufruft, die Anträge auf eine nationale US-Trust-Banklizenz im Zusammenhang mit World Liberty Trust Co. auszusetzen, bis Donald Trump seine Familienbeteiligungen an den entsprechenden digitalen Vermögenswertgeschäften veräußert hat.
Berichten zufolge hat Warren einen Brief an den Leiter des Office of the Comptroller of the Currency, Jonathan Gould, geschickt und gefordert, das Antragsverfahren zu verzögern, solange Trump weiterhin entsprechende Interessen hält. Sie wies darauf hin, dass im Falle einer Genehmigung die von den Aufsichtsbehörden festgelegten Regeln die Rentabilität der präsidentennahen Unternehmen direkt beeinflussen könnten, was einen schwerwiegenden Interessenkonflikt darstelle.
Warren erklärte, dass der Kongress bei der Verabschiedung des GENIUS-Gesetzes solche Probleme nicht gelöst habe und der Senat daher bei der Prüfung der Gesetzgebung zur Struktur des Kryptomarktes die Verantwortung habe, diese Konflikte anzugehen. Derzeit steht im Bankenausschuss des Senats eine Anhörung zu den entsprechenden Gesetzentwürfen bevor, aber der jüngste Entwurf enthält noch nicht die von den Demokraten zuvor geforderten staatlichen Ethikbestimmungen. (CoinDesk)
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
