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Die Befürchtungen über einen möglichen Anstieg der Ölpreise, der die Finanzmärkte und die Gesamtwirtschaft erschüttern könnte, nehmen zu.

Die Befürchtungen über einen möglichen Anstieg der Ölpreise, der die Finanzmärkte und die Gesamtwirtschaft erschüttern könnte, nehmen zu.

101 finance101 finance2026/01/14 03:25
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Von:101 finance

Steigende geopolitische Spannungen schüren Befürchtungen eines Ölpreisschocks

  • Experten warnen, dass eskalierende globale Konflikte einen plötzlichen Anstieg der Ölpreise auslösen könnten.
  • In der vergangenen Woche ist der Ölpreis um 10 % gestiegen, da die Spannungen zwischen den USA und Venezuela zunehmen und die Instabilität im Iran wächst.
  • Ein Ökonom warnt, dass steigende Ölpreise die Inflation anheizen und sowohl an den Aktien- als auch an den Anleihemärkten zu Rückgängen führen könnten.

Der jüngste Anstieg der Ölpreise, die anhaltende Inflation und die Marktvolatilität erinnern an die wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen die USA in den 1970er Jahren konfrontiert waren. Analysten weisen nun darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Ölpreisschocks – bei dem die Ölpreise rasch steigen und weitreichende negative Auswirkungen auf die Finanzmärkte und die Gesamtwirtschaft haben – zunimmt, da sich internationale Konflikte verschärfen.

Die Ölpreise sind in den letzten Wochen stark gestiegen, nachdem die USA in Venezuela aktiv wurden und mit militärischen Maßnahmen gegen den Iran, einen der wichtigsten Ölproduzenten, gedroht haben.

Die Kontrakte für Brent Crude, den globalen Öl-Benchmark, sind in der vergangenen Woche um 10 % gestiegen und überstiegen am Dienstag kurzzeitig 65 US-Dollar pro Barrel – der höchste Stand seit November.

Laut José Torres, Senior Economist bei Interactive Brokers, würde ein Anstieg von Brent Crude auf 80 US-Dollar pro Barrel wahrscheinlich einen Ölpreisschock signalisieren.

Torres prognostiziert, dass in einem solchen Szenario sowohl Aktien als auch Anleihen gleichzeitig Verluste verzeichnen könnten, da steigende Energiekosten die Inflation verstärken und das Wirtschaftswachstum bremsen könnten. Eine erhöhte Inflation könnte zudem die Fähigkeit der Federal Reserve einschränken, die Zinsen zu senken – ein Faktor, der bisher risikobehaftete Anlagen gestützt hat.

"Es besteht definitiv das Risiko eines Ölpreisschocks, insbesondere nach drei Jahren starker Aktienmarktperformance", sagte Torres gegenüber Business Insider und bezog sich dabei auf die aufeinanderfolgenden Jahre mit zweistelligen Gewinnen des S&P 500.

Matt Gertken, Chefstratege für Geopolitik bei BCA Research, stellte fest, dass die jüngste Instabilität im Iran die Wahrscheinlichkeit eines "großen globalen Ölangebotschocks" auf etwa 40 % erhöht hat. Er warnte, dass ein Zusammenbruch der iranischen Regierung und weitere regionale Konflikte die Ölproduktion in der Region erheblich verringern könnten.

Gertken wies außerdem darauf hin, dass sowohl die globalen als auch die US-amerikanischen Aktienmärkte angesichts der aktuellen Überbewertungen und der erhöhten geopolitischen Risiken kurzfristig anfällig für eine Korrektur sind.

Auch Analysten der Deutschen Bank haben auf die Möglichkeit eines Ölpreisschocks hingewiesen, der die Märkte in diesem Jahr beeinflussen könnte.

In einer aktuellen Mitteilung an Kunden erklärte die Bank: "Ein positives Angebotsschock bei den Ölpreisen würde erhebliche Auswirkungen auf die Inflationserwartungen und Inflationsrisiken haben" und bezeichnete dies als eine große Bedrohung für ihren wirtschaftlichen Ausblick.

Weitere Aufwärtsrisiken für die Ölpreise

Jeff Currie, erfahrener Rohstoffstratege und Chief Strategy Officer für Energy Pathways bei Carlyle, ist der Ansicht, dass das Potenzial für einen weiteren Anstieg der Ölpreise besteht. Er führt dies auf die robuste Nachfrage nach Rohöl und die erhöhten geopolitischen Risiken zurück, die beide die Preise weiter in die Höhe treiben könnten.

"Die Situation in Venezuela hat die geopolitischen Risiken stark erhöht", sagte Currie letzte Woche gegenüber CNBC. "Für Länder, die Öl importieren – sei es China, Indien oder Länder in Europa – ist das globale Umfeld deutlich unsicherer geworden."

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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