USD/INR fällt nach positiven Ergebnissen der US-Indien-Handelsverhandlungen
Indische Rupie erstarkt nach US-Indien-Handelsgesprächen
Am Mittwochmorgen legte die indische Rupie (INR) gegenüber dem US-Dollar zu, wobei das USD/INR-Paar in Richtung 90,30 fiel. Diese Aufwertung folgt auf produktive Handelsverhandlungen zwischen Indien und den Vereinigten Staaten, die am Vortag stattfanden.
Indiens Außenminister Subrahmanyam Jaishankar teilte auf X (ehemals Twitter) mit, dass er einen konstruktiven Austausch mit dem US-Außenminister Marco Rubio hatte. Ihr Gespräch umfasste Themen wie Handel, kritische Mineralien, nukleare Zusammenarbeit, Verteidigung und Energie, wobei beide Seiten vereinbarten, den laufenden Dialog über diese und verwandte Themen aufrechtzuerhalten.
Der US-Botschafter in Indien, Sergio Gor, äußerte sich ebenfalls auf X und bezeichnete die Diskussion als „positiv“. Er deutete an, dass die nächste Gesprächsrunde wahrscheinlich für Februar angesetzt ist.
Die Verringerung der Handelsspannungen zwischen den USA und Indien unterstützt die indische Rupie, die zuvor aufgrund der von Washington verhängten höchsten Zölle der Region auf indische Importe die schwächste Währung Asiens im Jahr 2025 war. Die USA hatten die Zölle auf indische Waren auf 50 % erhöht und zusätzliche Strafzölle von 25 % auf Indiens Ölkäufe aus Russland eingeführt.
Trotz dieser Entwicklungen ziehen sich ausländische Investoren angesichts anhaltender Handelsunsicherheiten weiterhin aus dem indischen Aktienmarkt zurück. Im Januar haben Ausländische Institutionelle Investoren (FIIs) an acht von neun Handelstagen Aktien verkauft und ihre Bestände insgesamt um 16.925,03 Crore Rs. reduziert.
Mit Blick auf die Zukunft warten Marktteilnehmer auf die Veröffentlichung der Inflationsdaten des Großhandelspreisindex (WPI) für Dezember um 12:00 Uhr IST (06:30 GMT). Analysten erwarten, dass die Großhandelsinflation nach einem ähnlichen Rückgang im November um 0,3 % gestiegen ist.
Marktüberblick: US-Dollar bleibt stabil bei gleichbleibender Inflation
- Die indische Rupie gewinnt gegenüber dem US-Dollar an Boden, während der Dollar nach wie vor gegenüber anderen wichtigen Währungen stark bleibt, nachdem die Verbraucherpreisindexdaten (CPI) der USA für Dezember veröffentlicht wurden. Der US Dollar Index (DXY), der den Greenback gegenüber sechs führenden Währungen misst, handelt nahe einem monatlichen Höchststand um 99,25.
- Daten des US Bureau of Labor Statistics vom Dienstag zeigten, dass der Inflationsdruck stabil bleibt, was die Erwartungen stärkt, dass die Federal Reserve die Zinssätze unverändert lassen wird. Im Jahresvergleich lagen die Gesamt- und Kerninflationsrate bei 2,7 % bzw. 2,6 %.
- Tom Barkin, Präsident der Federal Reserve von Richmond, bezeichnete die Inflationszahlen für Dezember laut Reuters als „ermutigend“ und deutete an, dass die Preissteigerungen in den kommenden Monaten voraussichtlich moderat bleiben werden.
- US-Präsident Donald Trump begrüßte die stabilen Inflationszahlen und bekräftigte seinen Aufruf an Federal Reserve-Vorsitzenden Jerome Powell, die Zinssätze weiter zu senken. „Bei so niedriger Inflation hat Powell die Möglichkeit, eine deutliche Zinssenkung vorzunehmen“, sagte Trump laut Reuters gegenüber Reportern in Detroit.
- Unterdessen steht Powell wegen Kostenüberschreitungen bei der Renovierung des Hauptsitzes der Federal Reserve in Washington unter juristischer Beobachtung, was er als „Vorwand“ bezeichnete, um die Geldpolitik nicht auf die Wünsche des Präsidenten abzustimmen. Diese Situation hat eine Debatte über die Unabhängigkeit der Zentralbank ausgelöst.
- Als Reaktion darauf haben Zentralbankchefs weltweit ihre Unterstützung für Powell bekundet und betont, dass die Unabhängigkeit der Zentralbank für die Aufrechterhaltung der Preis-, Finanz- und Wirtschaftsstabilität im öffentlichen Interesse unerlässlich ist.
- Anleger beobachten außerdem die Veröffentlichung der US-Erzeugerpreisindexdaten (PPI) für Oktober und November sowie die Einzelhandelsumsätze für November, die alle am Mittwoch um 13:30 GMT erwartet werden.
USD/INR Technischer Überblick: Paar pendelt um 20-Tage-EMA
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts handelt USD/INR niedriger bei etwa 90,3810 und bleibt über seinem 20-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 90,29. Die Aufwärtsneigung des 20-Tage-EMA unterstützt weiterhin einen kurzfristig bullischen Ausblick.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) hat sich auf ein neutrales Niveau von 53 abgeschwächt, was auf eine moderate Dynamik im Vergleich zu früheren Messungen hinweist.
Solange das Paar über dem steigenden 20-Tage-EMA bleibt, bleibt der Ausblick positiv und etwaige Rückgänge dürften Unterstützung finden. Ein Tagesschluss unter diesem gleitenden Durchschnitt könnte jedoch auf eine tiefere Korrektur hindeuten. Da sich der RSI nahe der Mittellinie befindet, erscheint das Marktumfeld ausgeglichen; ein weiterer Verlust an Dynamik könnte zu einer Konsolidierung führen, während eine erneute Stärke weitere Gewinne antreiben könnte.
(Diese technische Analyse wurde mit Unterstützung eines KI-Tools erstellt.)
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