Bitget App
Trade smarter
Krypto kaufenMärkteTradenFuturesEarnPlazaMehr
RWE sichert sich 6,9 GW bei britischen Offshore-Wind-CfDs und begrüßt KKR als Partner

RWE sichert sich 6,9 GW bei britischen Offshore-Wind-CfDs und begrüßt KKR als Partner

101 finance101 finance2026/01/14 10:38
Original anzeigen
Von:101 finance

RWE sichert sich bedeutende Offshore-Windkraftverträge im Vereinigten Königreich

RWE, ein führendes deutsches Energieunternehmen, hat beim jüngsten Offshore-Windkraft-Auktionsverfahren des Vereinigten Königreichs einen erheblichen Erfolg erzielt. Das Unternehmen erhielt in der Zuteilungsrunde 7 Contracts for Difference (CfDs) für insgesamt 6,9 Gigawatt Offshore-Windkraftkapazität. Gleichzeitig ist RWE eine langfristige Partnerschaft mit dem Private-Equity-Riesen KKR eingegangen.

Details zu den CfD-Zuschlägen

Nach Angaben des britischen Department for Energy Security and Net Zero hat RWE 20-jährige, inflationsbereinigte CfDs zu einem Ausübungspreis von £91,20 pro Megawattstunde (Preise 2024) für fünf Projekte in der Nordsee und Irischen See erhalten. Dazu gehören die Projekte Norfolk Vanguard East und West, zwei Dogger Bank South Entwicklungen sowie das Awel y Môr Projekt vor der Küste Nordwales.

Strategische Partnerschaft mit KKR

Zusätzlich zu den Auktionserfolgen gab RWE bekannt, dass KKR eine 50%ige Beteiligung an den Projekten Norfolk Vanguard East und West erwerben wird. Die beiden Unternehmen werden gemeinsam diese Windparks entwickeln, bauen und betreiben, was eine bemerkenswerte Erweiterung der finanziellen Partnerschaften in der britischen Offshore-Windbranche darstellt. Der Abschluss der Transaktion wird für den Sommer 2026 erwartet, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung.

Langfristige Einnahmestabilität und Projekteinfluss

Die CfDs garantieren stabile, langfristige Einnahmen, was für die Finanzierung großer Offshore-Windkraftprojekte angesichts steigender Kosten und verschärfter Kreditbedingungen entscheidend ist. Die Standorte Norfolk Vanguard East und West mit einer kombinierten Kapazität von 3,1 GW, 50 bis 80 Kilometer vor der Küste von Norfolk gelegen, werden voraussichtlich nach Inbetriebnahme Strom für etwa drei Millionen britische Haushalte liefern.

Finanzierung und Zeitplan

RWE hat bereits den Prozess zur Sicherung der projektbezogenen, nicht rückzahlbaren Finanzierung für die Norfolk Vanguard-Projekte eingeleitet. Die endgültigen Investitionsentscheidungen, finanziellen Regelungen und der Abschluss der KKR-Partnerschaft sind alle für den Sommer 2026 vorgesehen. Norfolk Vanguard West soll 2029 in Betrieb gehen, gefolgt von Norfolk Vanguard East im Jahr 2030.

Wachsende Rolle institutioneller Investoren

Diese Partnerschaft mit KKR spiegelt einen breiteren Branchentrend wider: Offshore-Windentwickler gehen zunehmend Partnerschaften mit großen institutionellen Investoren ein, um finanzielle Risiken zu teilen und die Bilanzen zu steuern, während die Projekte an Umfang gewinnen.

Weitere Offshore-Windprojekte

Über die Norfolk Vanguard-Projekte hinaus sicherte sich RWE auch CfDs für die Dogger Bank South East und West Projekte mit insgesamt 3 GW Kapazität in der Nordsee, mehr als 100 Kilometer vor der nordöstlichen Küste Englands. Diese Projekte sind im Besitz von RWE (51 %) und Masdar aus Abu Dhabi (49 %), wobei RWE die Entwicklungs- und Betriebsphasen leitet. Die Inbetriebnahme wird für Anfang der 2030er Jahre erwartet.

RWE erhielt außerdem Unterstützung für das 0,8 GW starke Awel y Môr Offshore-Windprojekt, eine Erweiterung des bestehenden Gwynt y Môr Windparks in der Irischen See. Dieses Projekt ist im gemeinsamen Besitz von RWE, Stadtwerke München und Siemens und soll bis 2031 in Betrieb gehen.

Kontext und Branchenbedeutung

Die Ergebnisse der Zuteilungsrunde 7 kommen zu einer Zeit, in der das Vereinigte Königreich seine Bemühungen zur Erweiterung der Offshore-Windkapazität im Rahmen seiner Klima- und Energiesicherheitsziele intensiviert. Jüngste Auktionsrunden haben Bedenken hinsichtlich der Projektumsetzbarkeit aufgrund von Inflation und Herausforderungen in der Lieferkette aufgezeigt. Der Ausübungspreis von £91,20/MWh verdeutlicht den Versuch der Regierung, die Wirtschaftlichkeit der Entwickler zu berücksichtigen und gleichzeitig einen wettbewerbsfähigen Beschaffungsprozess aufrechtzuerhalten.

Für RWE festigen diese Erfolge den Status als führender Offshore-Windentwickler in Europa und unterstreichen die zunehmende Bedeutung globaler Finanzpartnerschaften, während die Projektpipeline der Branche weiter wächst.

Von Charles Kennedy für Oilprice.com

0
0

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

PoolX: Locked to Earn
APR von bis zu 10%. Mehr verdienen, indem Sie mehr Lockedn.
Jetzt Lockedn!
© 2025 Bitget