Die jüngsten Entwicklungen in der Kryptowährungslandschaft halten den Markt weiterhin in Atem. Die Bitcoin-Preise haben nach einer langen Pause die 96.000-Dollar-Marke überschritten, und in einer bedeutenden Entwicklung hat die zweitgrößte Bank der Vereinigten Staaten die Genehmigung für eine MiCA-Lizenz erhalten, um Kryptowährungsdienstleistungen für Privatkunden anzubieten.
Große Bank bietet Krypto-Dienstleistungen nach Erhalt der wichtigen MiCA-Lizenz an
Neueste Entwicklungen im Bereich Kryptowährungen
Deutschlands zweitgrößte Bank, die DZ Bank, hat ebenfalls eine MiCA-Lizenz erhalten, um Kryptodienstleistungen für Privatkunden anzubieten. Diese Lizenz, die durch das Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Regelwerk vorgeschrieben ist, ist für Unternehmen erforderlich, die Kryptodienstleistungen im Europäischen Wirtschaftsraum anbieten möchten. Mit dieser Genehmigung wird die DZ Bank ihre Kryptowährungs-Handelsplattform meinKrypto für ihre Kunden einführen.
DekaBank hatte Ende letzten Jahres ihre Krypto-Handels- und Verwahrdienstleistungen aufgenommen. Das wachsende Interesse etablierter Finanzinstitute in den USA und der EU an Kryptowährungen unterstreicht die zunehmende Attraktivität dieses Sektors. Im vergangenen Jahr gab BlackRock bekannt, dass sein profitabelster ETF der IBIT war, ein BTC ETF, was das Interesse anderer Finanzorganisationen erheblich steigerte und sie dazu veranlasste, ihre Präsenz in diesem Markt auszubauen.
Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Zöllen
Das bedeutendste Ereignis des Tages ist jedoch nicht die Lizenzvergabe an die DZ Bank. Um 18:00 Uhr (UTC+8) wird erwartet, dass der Oberste Gerichtshof seine Entscheidung zu den Zolltarifen bekannt gibt. Im Laufe der Woche diskutierte Trump über die möglichen wirtschaftlichen Schäden durch die Aufhebung der Zölle, deutete jedoch an, alternative Strategien zu haben. Angesichts von Trumps begrenzter Befugnis, Steuern von bis zu 15 % zu erheben und die über 100 % liegenden reziproken Zölle zurückzurufen, könnten diese Raten für Wettbewerber wie China nicht besonders abschreckend sein.
Kryptowährungsinvestoren sind vorsichtig geblieben und befürchten die Unsicherheit und das Chaos, das die Zollentscheidung mit sich bringen könnte. In den letzten 12 Stunden hat die Vorsicht jedoch dem Optimismus Platz gemacht, sodass es schwerfällt zu beurteilen, ob dieser Stimmungsumschwung lediglich eine Falle ist. Die BTC-Preise, die monatelang aufgrund der Zölle gefallen waren, sind nun wieder auf Niveaus gestiegen, die in den letzten Monaten nicht mehr gesehen wurden – und das genau am Tag der Zollentscheidung.
In den kommenden Stunden wird mit erhöhter Volatilität gerechnet, sodass Investoren möglicherweise erneut erhebliche Liquidationen in beide Richtungen erleben werden.
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