Der CEO von CrowdStrike weist darauf hin, dass KI-Agenten sich unerwartet verhalten können, während das Unternehmen weiterhin zusätzliche Cybersecurity-Startups übernimmt.
CrowdStrike beschleunigt das Wachstum durch bedeutende Übernahmen
CrowdStrike (CRWD) hat das Jahr mit einer Reihe mutiger Schritte eingeläutet. Am Montag gab der Cybersicherheitsführer seine Absicht bekannt, Seraphic Security, ein auf Browser-Laufzeitschutz spezialisiertes Unternehmen, für angeblich 420 Millionen US-Dollar zu übernehmen.
Diese Ankündigung folgt auf die letzte Woche erfolgte Übernahme von SGNL, einem Cybersecurity-Startup, für 740 Millionen US-Dollar. Die Integration von SGNL soll die Falcon-Flaggschiffplattform von CrowdStrike verbessern und den Nutzern fortschrittliche Werkzeuge zur Verwaltung des Identitätszugriffs für Menschen und KI sowie zur Bewältigung weiterer Sicherheitsherausforderungen bieten.
Diese strategischen Zukäufe positionieren CrowdStrike besser, um neuen Bedrohungen zu begegnen, da künstliche Intelligenz immer stärker in Geschäftsprozesse eingebettet wird.
„Indem wir diese Assets mit Falcon Shield und unseren bisherigen Akquisitionen zusammenführen, bauen wir eine Identitätsplattform der nächsten Generation auf“, sagte CrowdStrike-Gründer und CEO George Kurtz in einem exklusiven Interview.
Bereits Anfang 2025 übernahm CrowdStrike zudem Pangea, eine KI-Agenten-Sicherheitsplattform, für 260 Millionen US-Dollar und das datenorientierte Startup Onum für 290 Millionen US-Dollar.
„Das Risiko bei einigen KI-Agenten ist vergleichbar damit, einem unberechenbaren Praktikanten den Schlüssel zu überreichen – man weiß nie, was passieren könnte“, bemerkte Kurtz.
Starke finanzielle Performance
Da Unternehmen der Bedrohungsabwehr immer mehr Priorität einräumen, sieht CrowdStrike bereits positive Ergebnisse. Im dritten Quartal meldete das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahr auf 1,23 Milliarden US-Dollar. Der jährlich wiederkehrende Umsatz stieg um 23 % auf 4,92 Milliarden US-Dollar, während das operative Non-GAAP-Einkommen mit 264,6 Millionen US-Dollar einen Rekordwert erreichte.
Mit Blick auf die Zukunft prognostiziert CrowdStrike für das laufende Quartal einen Umsatz zwischen 1,29 und 1,3 Milliarden US-Dollar sowie einen erwarteten Gewinn je Aktie zwischen 1,09 und 1,11 US-Dollar. Analysten rechnen mit Ergebnissen am oberen Ende dieser Prognosen.
Marktüberperformance und Analystenausblick
Im vergangenen Jahr sind die CrowdStrike-Aktien um 37 % gestiegen und haben damit den Anstieg des Nasdaq Composite von 23 % übertroffen.
„CrowdStrike hebt sich als führender Plattformanbieter mit mehreren Wachstumstreibern hervor, die in den kommenden Jahren ein starkes Umsatzwachstum und steigende Profitabilität unterstützen sollten. Wir empfehlen weiterhin den Kauf“, schrieb Stifel-Analyst Adam Borg, der ein Kursziel von 600 US-Dollar für die Aktie ausgegeben hat.
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