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Bitcoins bekanntem Vierjahreszyklus wird zunehmend widersprochen, da Liquidität und nicht Halving-Events die Marktrichtung bestimmen.
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Ran Neuner warnt, dass Makroschocks und nicht Krypto-Narrative die nächste große Bewegung von Bitcoin und Ethereum entscheiden könnten.
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Eine Verschiebung hin zu ETF-gesteuerten Investoren könnte den Verlauf des nächsten Krypto-Zyklus grundlegend verändern.
Während sich der Kryptomarkt dem Jahr 2026 nähert, beginnt Unsicherheit die Marktstimmung zu prägen.
Das war das Hauptthema in einer aktuellen Diskussion mit Ran Neuner von Crypto Banter, bei der es darum ging, was die nächste große Bewegung für Bitcoin und Ethereum antreiben könnte.
Statt Preisprognosen stellte Neuner eine der bekanntesten Vorstellungen im Krypto-Bereich infrage: den Vierjahreszyklus von Bitcoin.
Bestimmt der Vierjahreszyklus von Bitcoin noch immer den Markt?
Neuner argumentierte, dass das Halving nie die eigentliche treibende Kraft hinter den großen Rallyes von Bitcoin war. Seiner Meinung nach war die Liquidität schon immer wichtiger.
„Der Vierjahreszyklus war schon immer tot und wir folgten einem Liquiditätszyklus“, sagte er.
Er erklärte, dass frühere Bullenmärkte wahrscheinlich mit weltweiten Liquiditäts- und Konjunkturzyklen zusammenhingen, nicht mit dem Halving selbst. Da die Marktkapitalisierung von Bitcoin gewachsen ist, ist der Einfluss des Halvings auf das Angebot weniger bedeutend geworden.
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Bitcoin steht vor einem entscheidenden Moment
Neuner verglich die aktuelle Situation von Bitcoin mit den Ereignissen im Jahr 2021. Nach einem starken Einbruch bewegte sich der Markt monatelang seitwärts, bevor eine klare Entscheidung fiel.
Er sagte, Bitcoin stehe nun erneut vor einem solchen Moment. Eine starke Erholung könnte den übergeordneten Aufwärtstrend wiederherstellen. Ein Ausbleiben könnte den Preis auf langfristige Unterstützungsniveaus drücken. Wie auch immer – die nächste Bewegung könnte den Ton für die kommenden Monate angeben.
Makroschocks bleiben das größte Risiko
Eine wichtige Warnung aus dem Gespräch war, wie schnell Krypto bei allgemeinem Marktdruck in den Risikomodus wechseln kann. Themen wie die Glaubwürdigkeit der Federal Reserve, politischer Druck oder plötzliche Zollbedenken könnten das Vertrauen der Anleger erschüttern.
Neuner brachte es auf den Punkt: „Wir sind solides Geld bis, bis, bis wir es nicht mehr sind – und dann ist Risikomodus angesagt.“ Wenn Panik aufkommt, ist Bitcoin in der Vergangenheit häufig parallel zu Aktien gefallen.
Bitcoin vs Ethereum: Worauf sollte man achten?
Neuner teilte eine einfache Regel. Wenn Bitcoin stark ist und neue Höchststände erreicht, schneidet Ethereum in der Regel noch besser ab. Wenn Bitcoin schwächelt oder stagniert, hält sich BTC meist defensiver.
Der Moderator ergänzte, dass Ethereum weiterhin vom Wachstum bei Tokenisierung, Stablecoins und Onchain-Abwicklung profitieren könnte, sodass ETH-Stärke ein Zeichen für zurückkehrendes Vertrauen ist.
Ein anderer Typ Krypto-Investor
Im Video wurde auch auf eine Veränderung bei der Marktteilnahme hingewiesen. ETFs bringen Institutionen und vermögende Anleger, die Krypto als Teil eines Portfolios und nicht als kurzfristigen Trade betrachten.
Diese Veränderung könnte bedeuten, dass es künftig weniger extreme Hype-Zyklen gibt, dafür aber eine gleichmäßigere Nachfrage über die Zeit – und einen ganz anderen Verlauf für den nächsten Bullenmarkt.
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FAQs
Klare Signale wären, dass Bitcoin stärker auf Zinsänderungen, Zentralbankliquidität und globale Risikobereitschaft reagiert als auf Angebotsverschiebungen nach dem Halving. Nachhaltige Bewegungen, die an makroökonomische Entscheidungen geknüpft sind, würden diese Sichtweise untermauern.
Privatanleger sind stärkeren Schwankungen rund um Makroereignisse ausgesetzt, während institutionelle Investoren von klareren Korrelationen zu traditionellen Assets profitieren können. Langfristige Halter müssen wirtschaftliche Indikatoren ebenso aufmerksam beobachten wie On-Chain-Metriken.
Wichtige Auslöser sind Veränderungen in der Politik der US-Notenbank, Wechsel in den Inflationserwartungen oder übergeordnete Trends an den Aktienmärkten. Regulatorische Klarheit rund um Krypto-ETFs und Onchain-Finanzierung könnte ebenfalls das Momentum beeinflussen.
Investoren könnten mehr Wert auf Portfolioallokation, Risikomanagement und makroökonomisches Timing legen, anstatt auf kurzfristige Zyklus-Trades zu setzen. Dies könnte disziplinierte, langfristige Ansätze gegenüber spekulativen Momentumwetten begünstigen.

