Amerikanische Bank: Verzinsliche Stablecoins könnten 6 Billionen US-Dollar an Bankeinlagen stören
BlockBeats News, 15. Januar: Moynihan, CEO der Bank of America, warnte, dass bis zu 60 Billionen US-Dollar an Einlagen aus Banken abgezogen werden könnten, wenn der US-Kongress zinsbringende Stablecoins nicht einschränkt. Dies entspräche etwa 30 % bis 35 % der gesamten US-Geschäftsbankeinlagen. Moynihan erklärte, dass Stablecoins ähnlich wie Geldmarktfonds strukturiert sind, wobei die Reserven in kurzfristigen Instrumenten (wie US-Staatsanleihen) gehalten werden, anstatt – wie im traditionellen Bankwesen – für Bankkredite verwendet zu werden. In diesem Modell befinden sich die Gelder außerhalb des traditionellen Bankensystems, was zu einer Verkleinerung der Einlagenbasis führt, auf die Banken zur Unterstützung von Haushalts- und Unternehmenskrediten angewiesen sind.
Dies ist auch das umstrittenste Thema im „CLARITY Act“ (Crypto Market Structure Act). Der Gesetzentwurf enthält eine Bestimmung, die digitalen Vermögensdienstleistern verbietet, Zinsen oder Erträge ausschließlich für das Halten von Stablecoins an Nutzer auszuzahlen. Es ist erwähnenswert, dass der Gesetzentwurf zwischen aktivitätsbasierten Belohnungen unterscheidet, sodass Belohnungen für Staking, das Bereitstellen von Liquidität oder das Anbieten von Sicherheiten erlaubt sind, während Belohnungen für nicht genutzte Guthaben auf einem Konto untersagt werden.
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