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Bankenführer behaupten, dass die beispiellosen 134 Milliarden Dollar an Handelsgewinnen erst der Anfang seien

Bankenführer behaupten, dass die beispiellosen 134 Milliarden Dollar an Handelsgewinnen erst der Anfang seien

101 finance101 finance2026/01/15 20:38
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Von:101 finance

Wall Streets Handelsboom ebnet den Weg für ein vielversprechendes Jahr

Fotograf: Jeenah Moon/Bloomberg

Laut Morgan Stanley CEO Ted Pick ist das aktuelle Umfeld für die Wall Street nach einem rekordverdächtigen Jahr im Handel außergewöhnlich günstig. „Die Ausgangslage ist ideal“, bemerkte er und spiegelte damit den Optimismus vieler Branchenführer wider.

Im vergangenen Jahr erzielten die fünf größten Banken der Wall Street gemeinsam einen beispiellosen Handelsumsatz von 134 Milliarden US-Dollar, begleitet von einer Wiederbelebung des Dealmaking. Führungskräfte, darunter auch Pick, erwarten, dass diese Dynamik anhalten wird, wenngleich sie mögliche Herausforderungen anerkennen.

Top-Nachrichten von Bloomberg

Goldman Sachs CEO David Solomon zeigte sich hinsichtlich des letzten Höhepunkts im Jahr 2021 zuversichtlich, dass das Handelsgeschäft frühere Rekorde übertreffen könnte. Er prognostizierte, dass 2026 ein herausragendes Jahr für Fusionen, Übernahmen und Kapitalmärkte werden könnte, angesichts der aktuellen globalen Bedingungen.

Jüngste politische Veränderungen und Handelsverhandlungen unter Präsident Donald Trump haben für Volatilität gesorgt und die Anleger wachsam gehalten. Für Bankhändler hat dies zu einer erhöhten Kundenaktivität geführt, da Portfolios angepasst werden. Gleichzeitig haben Deregulierungen und Zinssenkungen der Federal Reserve das Umfeld für Fusionen und Übernahmen neu belebt und die Deal-Pipelines rasch gefüllt.

Mit der Veröffentlichung ihrer Quartalszahlen haben Morgan Stanley und Goldman Sachs die Erwartungen für ein weiteres starkes Jahr im Handel und Dealmaking untermauert. Dies steht im Gegensatz zu anderen Bankensektoren wie Kreditkarten, die durch vorgeschlagene Zinshöchstgrenzen mit Unsicherheiten konfrontiert sind. Führungskräfte werden zu möglichen Reaktionen befragt, während sie auf weitere Richtlinien der Regierung warten.

Für die Handelsschalter scheint der positive Trend wahrscheinlich anzuhalten. Pick verglich die aktuelle Phase mit den „mittleren Innings“ eines Baseballspiels und deutete damit an, dass noch Wachstumspotenzial besteht, insbesondere im Vergleich zum Investmentbanking, das er als noch früher in seinem Zyklus beschrieb.

Die Führungskräfte von Goldman Sachs stellten fest, dass ihre Beratungs-, Anleihe- und Aktienemissions-Pipelines auf dem höchsten Stand seit Jahren sind.

Die sechs größten US-Banken – darunter JPMorgan Chase, Bank of America, Citigroup und Wells Fargo – meldeten ihre höchsten Jahresgewinne seit 2021. Zudem haben sie über 140 Milliarden US-Dollar durch Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückgegeben und damit den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2019 übertroffen.

Effizienz und Vorsicht im Wachstum

Trotz dieser Gewinne verlagern viele Banken, die stark in Technologie investiert haben, nun ihren Fokus auf Effizienzsteigerungen – was auch weitere Personalreduzierungen zur Folge haben könnte. Allein im vergangenen Jahr baute die Gruppe rund 10.600 Stellen ab – so viele wie seit fast zehn Jahren nicht mehr – und weitere Kürzungen könnten bevorstehen.

Dennoch bleibt die Gesamtstimmung positiv. Jeremy Barnum, CFO von JPMorgan, hob das günstige Marktumfeld hervor, das sich in ihrer Deal-Pipeline widerspiegelt, während Alastair Borthwick, CFO von Bank of America, auf die starke Dynamik bei den Investmentbanking-Gebühren verwies.

Einige Führungskräfte warnten jedoch vor erhöhten Vermögenspreisen und mahnten, dass ein starker Rückgang bei Aktien oder anderen Anlagen das Handelsvolumen dämpfen oder sogar zu Verlusten führen könnte.

JPMorgan CEO Jamie Dimon betonte die Unvorhersehbarkeit der Zukunft und wies darauf hin, dass trotz eines scheinbar stabilen Konjunkturausblicks für 2026 erhebliche Risiken unerwartet auftreten könnten. Er hob hervor, wie wichtig es sei, sich an die aktuelle Realität anzupassen, anstatt Annahmen über Ergebnisse zu treffen.

Aus diesem Grund verzichten viele Bankenchefs darauf, detaillierte Gewinnprognosen abzugeben. Auch Führungskräfte von Morgan Stanley gaben an, dass sie abwarten, bevor sie Leistungsziele anheben.

Pick räumte die Herausforderung ein, die Erwartungen kontinuierlich zu steigern, und sagte: „Es gibt da ein gewisses Drachenjagen – man erreicht einige der Ziele einmal, und dann hat man das Gefühl, man müsse noch einen draufsetzen.“

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©2026 Bloomberg L.P.

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