US-Demokraten im Repräsentantenhaus setzen die SEC unter Druck und fordern eine Erklärung für die Aussetzung mehrerer Krypto-Durchsetzungsverfahren.
PANews, 16. Januar – Laut The Block haben die US-Kongressabgeordneten Maxine Waters, Sean Casten und Brad Sherman am Donnerstag einen Brief an den Vorsitzenden der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, Paul Atkins, geschickt und ihn aufgefordert, zu erklären, warum die Behörde mehrere Krypto-Durchsetzungsverfahren, darunter auch die Klage gegen den Tron-Gründer Justin Sun, ausgesetzt hat.
Die Abgeordneten wiesen in dem Schreiben darauf hin, dass die SEC seit Anfang 2025 mehr als ein Dutzend kryptobezogener Fälle, darunter auch gegen eine Börse, zurückgezogen hat. Dieser Schritt fiel zeitlich mit einem starken Anstieg politischer Spenden aus der Branche zusammen und weckte Bedenken hinsichtlich eines möglichen „Pay-to-Play“-Systems. Im Brief wird erwähnt, dass Krypto-Unternehmen mindestens 85 Millionen US-Dollar an die Wiederwahlkampagne von Präsident Trump gespendet haben und dass alle Unternehmen, deren Fälle eingestellt wurden, mindestens 1 Million US-Dollar an Trumps Amtseinführung gespendet hatten. Besonders besorgt sind sie über den Fall Justin Sun, der seit 11 Monaten ausgesetzt ist und ein Signal für selektive Durchsetzung und möglichen politischen Einfluss auf die Rechenschaftspflicht sendet. Die Gesetzgeber haben zudem eine gesonderte Anweisung zur Aufbewahrung von Unterlagen erlassen und fordern die SEC auf, alle Kommunikationsaufzeichnungen im Zusammenhang mit der Entscheidung zur Aussetzung des Falls Justin Sun bereitzustellen.
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