Südkoreanische Wissenschaftler: Die Begrenzung des Aktienbesitzes von Großaktionären an Kryptowährungsbörsen birgt verfassungsrechtliche Risiken und widerspricht globalen Trends.
Foresight News berichtet unter Berufung auf News1, dass die akademische Welt auf dem am 16. Januar abgehaltenen Seminar „Institutionalisierungsrichtung der Infrastruktur für die Emission und den Handel von Stablecoins“ Bedenken hinsichtlich des Plans der südkoreanischen Finanzbehörden äußerte, den Anteil der Großaktionäre an virtuellen Vermögensbörsen auf 15 % bis 20 % zu begrenzen. Professor Moon Cheol-woo (phonetisch) von der School of Business der Sungkyunkwan University wies darauf hin, dass eine Zwangsbeschränkung des Anteils von Großaktionären eine Verletzung des Eigentumsrechts darstellt und ein verfassungsrechtliches Risiko birgt.
Professor Moon betonte, dass, wenn man sich die Eigentümerstruktur bestimmter Börsen ansieht, diese in der Regel einen hohen Gründeranteil beibehalten, und dass der Plan der koreanischen Finanzkommission nicht mit dem globalen Trend zu verantwortungsvoller Unternehmensführung übereinstimmt. Professor Kim Yoon-kyung (phonetisch) von der Incheon University äußerte ebenfalls, dass diese Maßnahme zu radikal sei und die Innovationskraft schwächen könnte. Die Experten empfahlen, das Problem der Kapitalbeschaffung und der Streuung des Aktienbesitzes durch eine verstärkte Überprüfung der Qualifikation von Großaktionären und den Aufbau einer unabhängigen IPO-Basis zu lösen, anstatt auf Zwangsmaßnahmen zur Abspaltung zurückzugreifen.
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