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Die indische Kryptoindustrie drängt auf Steuerreformen vor dem Haushaltsplan im Februar

Die indische Kryptoindustrie drängt auf Steuerreformen vor dem Haushaltsplan im Februar

CryptotaleCryptotale2026/01/16 09:06
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Von:Cryptotale
  • Indische Krypto-Börsen fordern Änderungen an der Haushaltssteuer, da sie trotz Einhaltung der Vorschriften einen Liquiditätsverlust beklagen.
  • Branchenführer sagen, dass die 30%ige Steuer auf Gewinne und 1% TDS die Nutzer unter den aktuellen Regeln ins Ausland treiben.
  • Die Haushaltsdebatte nimmt zu, da Indien die KYC-Vorschriften verschärft und auf Risiken durch Offshore-Krypto-Einnahmen hinweist.

Der Unionshaushalt Indiens im Februar hat das Augenmerk erneut auf die Krypto-Steuergesetze gelenkt, da inländische Börsen Änderungen am aktuellen Rahmen fordern. Branchenführer sagen, dass die bestehenden Regeln das Wachstum begrenzen, obwohl die Compliance-Standards gestärkt und die regulatorische Aufsicht im gesamten Sektor verschärft wurden.

Indien führte sein Krypto-Steuerregime im Jahr 2022 ein. Der Rahmen sieht eine pauschale Steuer von 30% auf Gewinne mit digitalen Vermögenswerten vor. Außerdem wird bei den meisten Transaktionen eine Quellensteuer von 1% erhoben. Händler können Verluste nicht mit Gewinnen verrechnen.

Laut Krypto-Plattformen spiegeln diese Vorschriften nicht mehr den aktuellen Stand des Marktes wider. Sie argumentieren, dass heute transparentere regulatorische Rahmenwerke die Nutzung digitaler Vermögenswerte regeln. Sie verweisen auch auf die wachsende institutionelle Akzeptanz und stärkere Durchsetzungsinstrumente.

Die erneuten Forderungen kommen, während die politischen Entscheidungsträger die fiskalischen Prioritäten festlegen. Der Unionshaushalt, der für den 1. Februar geplant ist, bietet eine seltene Gelegenheit für Steueranpassungen. Beamte können Steuern neu kalibrieren, ohne neue Gesetze zu erlassen.

Börsen fordern Entlastung von transaktionsbezogenen Steuern

Inländische Börsen sagen, dass Transaktionssteuern einen anhaltenden Druck auf konforme Plattformen ausüben. Sie warnen davor, dass hohe Steuerhürden Nutzer und Liquidität ins Ausland treiben. Dadurch geraten die Aufsichtsziele zunehmend unter Druck.

Nischal Shetty, Gründer von WazirX, sagte, Indien stehe an einem entscheidenden Wendepunkt. Er sagte gegenüber Cointelegraph, dass das Land seinen Krypto-Rahmen verfeinern könne. Er betonte die Notwendigkeit, Durchsetzung mit Innovation in Einklang zu bringen.

Shetty sagte, der Rahmen sollte sich am globalen Fortschritt im Bereich Web3 orientieren. Er verwies auf eine breitere institutionelle Beteiligung und sich entwickelnde Vorschriften im Ausland. Seiner Ansicht nach hat Indien die Aufsicht seit 2022 gestärkt.

Er fügte hinzu, dass niedrigere transaktionsbezogene Steuern die Liquidität im Inland wiederherstellen könnten. Außerdem sagte er, dass eine Überprüfung der Regeln zur Verlustverrechnung die Compliance verbessern könnte. Seiner Meinung nach würden solche Änderungen die wirtschaftliche Aktivität in Indien halten.

Raj Karkara, Chief Operating Officer von ZebPay, äußerte ähnliche Bedenken. Er bezeichnete den bevorstehenden Haushalt als entscheidenden Moment für Krypto. Karkara sagte, dass der 1% TDS den Handel weiterhin beeinträchtigt. Er erklärte, dass eine Senkung des TDS die Liquidität verbessern könnte. Zudem sagte er, dass eine Überprüfung der pauschalen 30%-Steuer für mehr Vorhersehbarkeit sorgen würde. Seiner Meinung nach helfen stabile Steuerregeln bei der langfristigen Beteiligung.

Auch globale Börsen beteiligen sich an der Diskussion. SB Seker, APAC-Chef von Binance, sagte, der Haushalt biete eine Chance zur Neuausrichtung. Er sagte, die Einzelhandelsbeteiligung habe in Indien stetig zugenommen. Seker forderte ein System, das sich auf realisierte Kapitalgewinne konzentriert. Er schlug eine begrenzte Verlustverrechnung und die Abschaffung von Transaktionsabgaben vor. Dieser Ansatz, so sagte er, würde die Fairness für die Nutzer verbessern.

Er betonte außerdem die Notwendigkeit klarer Betriebsstandards. Die Angleichung an AML-, KYC- und Anlegerschutzvorschriften sei weiterhin unerlässlich, sagte er. Seiner Einschätzung nach würde Klarheit die Schaffung von Arbeitsplätzen und inländische Fähigkeiten fördern.

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Forderungen nach Reformen steigen bei verschärfter Durchsetzung

Der Ruf nach Steuerreformen kommt in einer Phase verschärfter Durchsetzung. Indische Regulierungsbehörden haben die Compliance-Anforderungen für Krypto-Plattformen ausgeweitet. Die Behörden sagen, diese Maßnahmen stärken die Aufsicht und schützen die Nutzer.

Am Montag kündigte die Financial Intelligence Unit neue KYC-Regeln an. Börsen müssen Nutzer nun über Live-Selfie-Checks verifizieren. Sie müssen zudem Geolokalisierung, IP-Tracking und Bankverifizierung nutzen.

Die Regeln verlangen zudem zusätzliche behördlich ausgestellte Ausweise. Regulierungsbehörden sagen, dass die Maßnahmen die Rückverfolgbarkeit verbessern. Sie sollen auch den Missbrauch von Plattformen für digitale Vermögenswerte verringern.

Unterdessen haben Steuerbehörden Vollstreckungsbedenken geäußert. Beamte sagen, dass Offshore-Börsen die Nachverfolgung von Einkünften erschweren. Private Wallets und dezentrale Tools stellen ebenfalls Herausforderungen dar.

Am 8. Januar informierten Beamte des Income Tax Department die Abgeordneten. Sie warnten, dass grenzüberschreitende Plattformen die Transparenz einschränken. Sie wiesen auch auf Lücken bei der Erfassung steuerpflichtiger Krypto-Einkünfte hin.

Trotz dieser Bedenken sagen Börsen, dass die Compliance-Standards bereits die regulatorischen Ziele erfüllen. Sie argumentieren, dass Steuererleichterungen die Aufsichtsergebnisse stärken würden. Branchenführer warten nun auf Signale aus dem Februar-Haushalt.

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