Die USA erwägen, globale Staatsfonds zu „besteuern“, was eine neue Runde von Kapitalabflüssen auslösen könnte.
BlockBeats News, 16. Januar: Die US-Behörden haben eine bedeutende Reform vorgeschlagen, die von Staatsfonds verlangen könnte, Steuern auf ihre Investitionen in den Vereinigten Staaten zu zahlen. Dies würde einige der größten Investoren in der US-Private-Equity-Branche betreffen.
Der IRS schlug im Dezember letzten Jahres eine Änderung des Internal Revenue Code vor, mit der die relevanten Bestimmungen für Staatsfonds und einige öffentliche Pensionsfonds, die eine US-Steuerbefreiung beantragen, überarbeitet werden sollen. Dies ist der jüngste Schritt in einer Reihe von politischen Änderungen unter der Trump-Regierung, die bereits dazu geführt haben, dass Staatsfonds ihre Investitionen in den Vereinigten Staaten diversifizieren.
In diesem Vorschlag wird der IRS die Definition von „geschäftlichen Aktivitäten“ erweitern, um einige Aktivitäten einzuschließen, die zuvor als Investitionen galten. Diese Änderungen werden Situationen betreffen, in denen Staatsfonds Unternehmen Kredite gewähren und direkte Eigenkapitalinvestitionen in Privatunternehmen tätigen. Nach dem neuen Vorschlag umfassen Aktivitäten, die zu Steuerpflichten für Staatsfonds führen können, die direkte Kreditvergabe an Unternehmen und die Mitwirkung an Restrukturierungen bei Anleiheausfällen. Diese Änderungen könnten sich auch auf die sogenannten „Blocker“ auswirken, spezielle Zweckgesellschaften (SPVs), die Staatsfonds und Pensionsfonds häufig in gemeinsamen Investitionsstrukturen verwenden, um direkt zusammen mit Private-Equity-Firmen in Portfoliounternehmen zu investieren. (Jinse Finance)
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