Südkoreanische Börsen erwägen die Einführung risikoreicherer ETFs, um Privatanleger anzuziehen
Laut einem Bericht von Jinse Finance führen die wichtigsten Wertpapierbörsen Südkoreas Gespräche mit den Finanzaufsichtsbehörden, um eine Lockerung des Verbots für hochriskante, gehebelte Exchange Traded Products (ETP) in Erwägung zu ziehen. Trotz eines historischen Anstiegs des heimischen Aktienmarktes ist es bisher nicht gelungen, das Kapital der Privatanleger zurück in den inländischen Markt zu lenken. Nach Angaben des CEO der Korea Exchange prüft die Börse derzeit eine schrittweise Lockerung der entsprechenden Beschränkungen. Diese Vorschriften verbieten derzeit risikoreiche Produkte wie gehebelte ETFs auf Einzelaktien sowie Fonds, die einen dreifachen oder höheren Hebel auf Indizes bieten. Diese Maßnahme unterstreicht das Dilemma, mit dem Südkorea konfrontiert ist: Trotz eines Anstiegs des Kospi-Benchmark-Index um 92% im vergangenen Jahr bevorzugen Anleger weiterhin den US-Markt. Die Aufsichtsbehörden weisen darauf hin, dass ein wesentlicher Grund für die Schwächung der Landeswährung darin besteht, dass große Mengen an inländischem Privatkapital in den US-Aktienmarkt fließen.
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