Ein Forschungsinstitut einer Börse: Vibe Coding steigert die Effizienz der Blockchain-Entwicklung erheblich, erhöht jedoch gleichzeitig systemische Sicherheitsrisiken.
PANews, 16. Januar – Laut dem kürzlich veröffentlichten Bericht „Vibe Coding: Effizienz-Elixier oder Sicherheitsrisiko?“ eines Forschungsinstituts einer Börse zeigt sich, dass Projekte, die Vibe Coding einsetzen, in Bezug auf die Entwicklungseffizienz insgesamt deutlich kürzere Entwicklungszyklen als der Branchendurchschnitt aufweisen. Diese Effizienzsteigerung geht nicht mit einer gleichzeitigen Vergrößerung der Teamgröße einher, was die tatsächlichen Effekte von Tooling und Automatisierung in der Blockchain-Entwicklung widerspiegelt. Im Hinblick auf die Sicherheit zeigen empirische Ergebnisse jedoch, dass Projekte mit deutlich verkürzten Entwicklungszyklen in der Frühphase nach dem Launch anfälliger für Sicherheitsvorfälle sind. Zudem weisen Smart Contracts mit einer hohen strukturellen Ähnlichkeit und einem hohen Grad an Standardisierung oft eine höhere Dichte an Schwachstellen auf. Im Falle eines Angriffs zeigen hocheffiziente Projekte zudem eine ausgeprägte „Low-Frequency–High-Loss“-Verteilung der wirtschaftlichen Verluste.
Die Studie hebt hervor, dass die ingenieurtechnischen Eigenschaften von Vibe Coding – insbesondere die Abschwächung der Tiefe des Codeverständnisses und der Verifizierungsintensität – im Blockchain-Kontext, in dem „Code gleich Vermögen“ ist, die Verbreitung systemischer Schwächen verstärken können. Einzelne logische Fehler können sich so zu strukturellen Risiken auf mehreren Vertragsebenen entwickeln. Eine Steigerung der Entwicklungseffizienz muss daher mit strengeren Sicherheitsprüfungen, formaler Verifikation und Testmechanismen einhergehen, um die Produktivität zu steigern, ohne dabei eine „versteckte Risikoursache“ für die Systemsicherheit zu werden.
Abschließend betont der Bericht, dass in der hochsensiblen technologischen Umgebung der Blockchain nicht die Nutzung von Vibe Coding an sich entscheidend ist, sondern vielmehr, ob die Branche in der Lage ist, bei der Verfolgung von Effizienzsteigerungen ein entsprechendes Rahmenwerk für Risikobegrenzung und Governance zu etablieren.
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