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Steigende KI-Bedrohungen veranlassen 82 % der Unternehmen, ihre Cybersicherheitsbudgets zu erhöhen

Steigende KI-Bedrohungen veranlassen 82 % der Unternehmen, ihre Cybersicherheitsbudgets zu erhöhen

CointelegraphCointelegraph2026/01/16 16:14
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Von:Cointelegraph

Eine neue Umfrage von Axis Capital hebt eine wachsende Uneinigkeit unter führenden Geschäftsleuten in Bezug auf die Vorteile und Gefahren der künstlichen Intelligenz hervor. Während die Technologie dazu beiträgt, digitale Abwehrmechanismen zu stärken, verschafft sie Hackern zugleich mächtigere Werkzeuge für Angriffe.

Vincent Tizzio, CEO von Axis, erklärte gegenüber CNBC, dass KI weit mehr als nur ein technisches Hindernis sei. Er betonte, dass die Technologie für Unternehmensvorstände und Geschäftsführer eine besondere Verantwortung und spezielle Herausforderungen mit sich bringt.

Eine Spaltung in den Führungsansichten

In die Studie wurden 250 CEOs und CISOs aus den USA und dem Vereinigten Königreich einbezogen. Die Ergebnisse zeigten deutliche Meinungsverschiedenheiten. CEOs betrachten KI vor allem als ein Werkzeug, um schneller zu arbeiten und Wettbewerber zu übertreffen, während CISOs sich mehr um potenzielle Probleme wie Datenlecks sorgen.

Dieser Unterschied zeigt sich deutlich im Vertrauen in die Technologie. Auf die Frage, ob sie glauben, dass KI ihr Unternehmen tatsächlich sicherer machen wird, gaben etwa 19,5 % der CEOs an, nicht zuversichtlich zu sein.

Im Gegensatz dazu teilten 30 % des Sicherheitspersonals diese Einstellung. Laut Tizzio hinterfragen viele Führungskräfte derzeit die spezifischen Technologien, die sie für ihr Unternehmen anschaffen, da sich KI so rasant entwickelt.

Auch der geografische Standort beeinflusst das Gefühl der Führungskräfte, vorbereitet zu sein. Während 85 % der amerikanischen CEOs glauben, auf KI-bezogene Risiken vorbereitet zu sein, teilen nur 44 % ihrer britischen Kollegen diese Meinung.

Steigende Budgets für digitale Sicherheit

Trotz dieser Bedenken bleibt die Finanzierung der Internetsicherheit eine wichtige Priorität. 82 % der Befragten planen, ihr Sicherheitsbudget im kommenden Jahr zu erhöhen, da sich die Zahl der Ransomware-Fälle in den letzten zwei Jahren fast verdoppelt hat. Tizzio schlussfolgerte, dass der Schutz vor diesen digitalen Bedrohungen mittlerweile zu einem festen Bestandteil jeder Diskussion über die Gesundheit eines Unternehmens geworden ist.

Aufbauend auf den Erkenntnissen von Axis Capital bestätigt der kürzlich veröffentlichte Global Cybersecurity Outlook 2026 des Weltwirtschaftsforums (WEF) eine sich vertiefende Kluft in der Unternehmensführung. Laut einem am 12. Januar dieses Jahres veröffentlichten Bericht glauben derzeit 94 % der Führungskräfte, dass künstliche Intelligenz 2026 die treibende Kraft hinter Fortschritten in der Cybersicherheit sein wird.

Es hat ein klarer Wandel in der Führungsetage stattgefunden. Zum ersten Mal sorgen sich CEOs mehr um durch Cyberkriminalität ermöglichte Betrugsfälle als um Ransomware. Während Sicherheitsverantwortliche weiterhin Bedrohungen wie Ransomware-Angriffe höchste Priorität einräumen, richten sich ihre Sorgen zunehmend auf Identitätsdiebstahl und KI-gesteuerte Betrugsmaschen.

Aufgrund dieses Auseinanderklaffens der Perspektiven sehen sich Führungsteams internationaler Unternehmen mit neuen, oft fehlgeleiteten Erwartungen konfrontiert, die sich aus den finanziellen und menschlichen Risiken im Zusammenhang mit KI ergeben – trotz Fortschritten in der technologischen Sicherheit.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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