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Der Kaito-Preis fiel um über 20 %, nachdem X belohnungsbasierte InfoFi-Anwendungen blockiert und damit den primären Nutzungszyklus außer Kraft gesetzt hatte.
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Die Einstellung des Yaps-Programms löste einen schnellen Ausverkauf aus, wodurch der Kaito-Preis unter die Unterstützungszone von $0,700 fiel.
Der Kaito-Preis fiel in der heutigen Sitzung stark und rutschte um mehr als 20 %, da der Markt auf einen plötzlichen Zusammenbruch des Kerngeschäftsmodells des Tokens reagierte. Die Bewegung folgte auf die Entscheidung von X, InfoFi-Anwendungen mit Belohnungen für Beiträge zu verbieten und den API-Zugang im Zusammenhang mit incentiviertem Engagement zu sperren – ein direkter Schlag gegen den Mechanismus, der bislang die Nutzung und Nachfrage von Kaito angetrieben hatte.
Nach der marktrelevanten Nachricht reagierte der Kaito-Preis scharf, und ein aggressiver Ausverkauf drückte den Preis unter die wichtige Unterstützungszone von $0,700.
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun darauf, ob der Kaito-Preis unter den stark veränderten Rahmenbedingungen weiterhin eine Rolle spielen kann.
Was lief schief bei Kaito?
Der Ausverkauf von Kaito wurde durch einen direkten Bruch seines Nutzungsmodells verursacht, nicht durch die Marktstimmung. Die Nachfrage nach dem Token war eng mit seinem auf InfoFi basierenden Belohnungssystem für Engagement verknüpft, wobei Yaps als primäres Bindeglied zwischen Nutzeraktivität und Tokenfluss diente. Nachdem dieser Mechanismus abgeschaltet wurde, musste der Markt neu bewerten, wie viel organische Nachfrage tatsächlich noch besteht.
Kaito Preis-Analyse: Zusammenbruch, keine Korrektur
Der Preisrückgang von Kaito um über 20 % innerhalb weniger Stunden nach dem InfoFi-Verbot zeigt einen strukturellen Zusammenbruch, keine gewöhnliche Preiskorrektur. Der Kaito-Preis hat seine wichtige Unterstützungszone von $0,700 durchbrochen und liegt aktuell bei $0,5444, was einen Abwärtstrend widerspiegelt.
Dieser Rückgang geht mit auffälligen technischen Anzeichen für Distribution einher. Betrachtet man die Preisstruktur, so ist zu erkennen, dass der Kaito-Preis mehrfach an seiner absteigenden Trendlinie abgelehnt wurde – dieses Mal besonders deutlich.
In den letzten Wochen hat der Kaito-Token niedrigere Tiefs gebildet und befindet sich in einem Abwärtstrend, unter seinen kurzfristigen gleitenden Durchschnitten. Derzeit nähert sich der Kaito-Preis seiner kritischen Unterstützungszone von $0,4600–$0,4700.
Wenn Käufer diese Zone verteidigen, könnte es kurzfristig zu einer Seitwärtsbewegung kommen. Ein Durchbruch unter diese Zone könnte jedoch die Korrektur in Richtung der wichtigen Nachfragezone von $0,3600–$0,3800 vertiefen.
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On-Chain-Angebotsdynamik verschiebt sich gegen Kaito
Mit der nun geschwächten InfoFi-Erzählung wird das Preisverhalten von Kaito zunehmend durch Angebotsströme statt durch zukünftige Erwartungen bestimmt.
Es deutet sich ein kurzfristiger Anstieg des liquiden Angebots an, da in den kommenden Tagen rund 4,6 Millionen Kaito-Token aus dem Staking herausgelöst werden. Auch wenn das Unstaking nicht automatisch zu Verkäufen führt, erhöht sich dadurch der Pool direkt handelbarer Token zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage schwächer ist.
Über den kurzfristigen zusätzlichen Angebotsdruck hinaus steht weiterer Druck durch geplante Freigaben für das Team und frühe Unterstützer in den nächsten Wochen bevor. Parallel dazu ist während des jüngsten Rückgangs auch die Aktivität von Börsenzuführungen gestiegen – ein Zeichen für Umschichtungen und nicht für Akkumulation.
FAQs
KAITO ist um über 20 % gefallen, nachdem seine zentrale InfoFi-Nutzung verboten wurde, wodurch die nutzergetriebene Nachfrage wegfiel und ein starker Ausverkauf ausgelöst wurde.
Da Apps mit Belohnung für Beiträge blockiert sind, sinkt die nutzungsgetriebene Nachfrage nach Kaito, wodurch der Preis stärker vom Angebot als von der Akzeptanz abhängt.
Eine Erholung hängt davon ab, ob Käufer die Zone von $0,460–$0,470 verteidigen. Ohne Unterstützung könnte der Abwärtstrend sich verstärken und den Preis weiter nach unten treiben.

