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Warum ein kürzlicher Trump-Vorschlag am Freitag zu starken Kursanstiegen bei Energieaktien führte

Warum ein kürzlicher Trump-Vorschlag am Freitag zu starken Kursanstiegen bei Energieaktien führte

101 finance101 finance2026/01/16 23:38
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Von:101 finance

KI-bezogene Energieaktien reagieren auf vorgeschlagene politische Änderungen

Die Aktien von Unternehmen, die mit künstlicher Intelligenz und Energie verbunden sind, zeigten am Freitag erhebliche Bewegungen, nachdem Berichte aufkamen, dass Ex-Präsident Trump plant, das größte Stromnetz der USA dazu zu drängen, große Technologieunternehmen zur Finanzierung neuer Energieinfrastruktur zu verpflichten.

Quellen zufolge wird erwartet, dass die Trump-Regierung zusammen mit mehreren Gouverneuren von Bundesstaaten PJM Interconnection—das für die Stromverteilung in Teilen von 13 Bundesstaaten im Mittleren Atlantik und Mittleren Westen sowie in Washington, D.C. verantwortlich ist—auffordern wird, eine dringende Stromauktion zu organisieren. In dieser Auktion würden führende Technologieunternehmen um 15-jährige Stromerzeugungsverträge konkurrieren. Die durch die Auktion eingenommenen Mittel, die auf 15 Milliarden US-Dollar geschätzt werden, sollen laut einem Sprecher des Weißen Hauses für den Bau neuer Kraftwerke verwendet werden.

GE Vernova (GEV) stach unter den S&P 500-Aktien hervor und stieg am Freitag um 6,1 %, da Anleger erwarteten, dass der Ausbau von Kraftwerken der Gasturbinensparte des Unternehmens zugutekommen könnte.

Im Gegensatz dazu erlitten die unabhängigen Energieproduzenten Constellation Energy Corp. (CEG) und Vistra (VST)—die beide Vereinbarungen mit Technologieunternehmen zur Stromversorgung von Rechenzentren getroffen haben—starke Verluste und fielen um 9,8 % bzw. 7,5 %. Damit waren sie die größten Verlierer des Tages im S&P 500.

Im vergangenen Jahr sind die Stromkosten stark gestiegen, insbesondere in Regionen mit einer hohen Konzentration von Rechenzentren wie Virginia, das unter die Zuständigkeit von PJM fällt. Die wachsende Energienachfrage durch KI und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Haushaltsbudgets sind zu einem zentralen Thema vor den diesjährigen Zwischenwahlen geworden, wobei die Bezahlbarkeit im Mittelpunkt der Wählerinteressen steht.

Trotz der vorgeschlagenen Änderungen zeigten sich die Anleger der großen Technologieunternehmen, die diese Rechenzentren betreiben, am Freitag weitgehend unbeeindruckt.

Microsoft (MSFT) und Amazon (AMZN) beendeten den Tag mit moderaten Kursgewinnen, während Meta und Alphabet (GOOG) leichte Rückgänge verzeichneten.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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