Ab etwa 200.000 Yuan erhältlich: Die „Basisversion“ des Tesla kommt bald nach China, alle Komfortausstattungen gestrichen
Ab etwa 200.000 Yuan erhältlich: Die „Basisversion“ des Tesla kommt bald nach China, alle Komfortausstattungen gestrichen
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Von:爱范儿

Tesla plant, die Standardversion (günstigere Variante) des Model 3/Y auf den chinesischen Markt zu bringen. In der vergangenen Woche erschien auf der Tesla China-Website kurzzeitig eine Seite zur Standardversion des Model Y, die jedoch inzwischen entfernt wurde.
Laut einer Tesla-nahen Quelle wird dieses Einstiegsmodell mit stark überarbeiteten Ausstattungsmerkmalen in Kürze auf dem heimischen Markt eingeführt. Erwartet wird, dass das Model 3 den Anfang macht und das Model Y kurz darauf folgt. . Die Standardversionen von Model 3/Y sind bereits auf dem nordamerikanischen Markt erhältlich, wobei der Preis für das Model Y Standard bei 39.990 US-Dollar (etwa 284.000 RMB) und für das Model 3 Standard bei 36.990 US-Dollar (etwa 263.000 RMB) liegt.
Wenn man von einem Preisrückgang von etwa 5.000 bis 5.500 US-Dollar ausgeht, könnte der Einstiegspreis des Model 3 Standard nach Markteinführung in China auf rund 200.000 RMB sinken, während das Model Y im Bereich von 230.000 RMB liegen dürfte. Fokus auf „Werkzeug“, Wegfall von „Genuss“ Mit dem Erscheinen der Standardversion hat Tesla auch das Namensschema seiner Fahrzeuge angepasst: Über der Standardversion liegt die „Premium“-Variante (bisher Long Range), gefolgt vom Performance-Modell.
Von links nach rechts: Standardversion (Heckantrieb), Premium-Version (Heck- und Allradantrieb), Performance-Version (Allradantrieb) Verglichen mit den aktuellen Modellen wurde die Standardversion äußerlich, im Innenraum und bei Komfortfunktionen deutlich vereinfacht. Am Beispiel des Model Y Standard: Der markante durchgehende Lichtstreifen wurde entfernt, das Beleuchtungssystem ist in die seitlichen Scheinwerfer integriert, die Frontstoßstange wurde leicht modifiziert. Die Felgen wurden auf 18 Zoll als Standard zurückgesetzt, Lackfarben weiter reduziert – nur Grau ist kostenlos, Schwarz und Weiß kosten Aufpreis. Bei den Ausstattungsoptionen sind größere Felgen nicht mehr Standard, 18-Zoll-Felgen sind die Basisausstattung, 19-Zoll-Felgen gibt es optional; bei der Lackierung gibt es nur noch Schwarz, Weiß und Grau, wobei nur Grau kostenfrei ist – Weiß und Schwarz kosten 1.000 bzw. 1.500 US-Dollar Aufpreis.
Im Innenraum sind die Veränderungen noch deutlicher. Die Sitze bestehen wieder aus Stoff, die Belüftung für die Vordersitze entfällt, Umklappen der Rücksitze, Einklappen der Außenspiegel und Lenkradverstellung sind wieder manuell. Das Design der Mittelkonsole erinnert an das offene Ablagefach des Cybertruck. Bei den Komfortfunktionen wurden Rücksitz-Touchscreen, Subwoofer, Autoradio sowie das HEPA-Biofiltrationssystem gestrichen, die Anzahl der Lautsprecher wurde auf sieben reduziert, das Fahrwerk ist nur noch passiv.
Die einzige als „Optimierung“ bezeichnete Änderung betrifft das Dach – nach Wegfall des Panoramadachs hat das Model Y Standard zusätzlich eine Innenverkleidung und Dämmmaterial am Dach, was laut Tesla kosteneffizienter als ein reines Metalldach sei. Auch das elektrische Kernsystem wurde entsprechend angepasst. Mit einer um etwa 10 % auf 69,5 kWh reduzierten Batteriekapazität liegt die Reichweite von Model 3 und Model Y bei etwa 516 km, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauert etwas länger. Fahrwerk, Lenkgefühl und das Managementsystem für Antrieb und Batterie als fahrdynamische Kerneigenschaften bleiben jedoch unangetastet.
Insgesamt behält die Standardversion von Tesla Model 3/Y vor allem den Charakter eines Fahrzeugs als Werkzeug bei und verzichtet auf nahezu alle nicht notwendigen Komfort-Extras. FSD: Von Kauf zu Abo-Modell Bei der Standardversion wurde die Autopilot-Funktion weiter reduziert. Die Lenkunterstützung entfällt, das Fahrzeug bietet bei aktiviertem Fahrassistenten nur noch die Längsgeschwindigkeitsregelung (ACC) und keine automatische Spurhaltung mehr. Das heißt, auf Autobahnen oder Ringstraßen muss der Fahrer das Lenkrad durchgehend selbst kontrollieren. Dieser Funktionswegfall liegt nicht an Hardware-Beschränkungen: Die Standardversion ist weiterhin mit vollständigen Kameras und Sensoren ausgestattet und grundsätzlich fähig zu höheren Fahrassistenzfunktionen. Diese „softwareseitige Limitierung“ ist offenbar als Einstieg für das FSD-Abonnement (Full Self Driving) gedacht. Am 14. Januar kündigte Musk zudem an, dass ab dem 14. Februar 2026 der weltweite Verkauf der Kauflizenz für FSD eingestellt und komplett auf ein monatliches Abonnement umgestellt wird.
Die Intention hinter diesem Wechsel ist leicht nachvollziehbar – Tesla möchte die Software-Einnahmen vollständig von einmaligen Verkäufen auf kontinuierliche SaaS-Gewinne (Software as a Service) umstellen. Nach Datenlage haben von den insgesamt 20 Millionen ausgelieferten Tesla-Fahrzeugen etwa 10 Millionen ein FSD-Abonnement. Eine Quote von 50 % reicht jedoch nicht aus, um die für autonome Fahrfunktionen notwendige Datennutzung und Algorithmus-Entwicklung nachhaltig zu finanzieren. Musk benötigt eine höhere Durchdringung. Gerade in einer Phase, in der die Technologie noch nicht voll ausgereift ist, scheuen Verbraucher vor hohen Einmalzahlungen für eine Art „Zukunftsversprechen“ zurück. Das Abo-Modell senkt die Einstiegshürde, ermöglicht flexible Nutzung und dürfte so die Nutzerbasis für FSD verbreitern.
Die sehr guten Leistungen der FSD-Version V14.2 geben Musk offenbar zusätzliches Selbstvertrauen. In aktuellen Praxistests auf dem nordamerikanischen Markt zeigte V14 beeindruckende, fast „menschliche“ Intuition: Sie löst nicht nur die früheren Zögerlichkeiten an komplexen Kreuzungen und ermöglicht spurwechsel ohne Verzögerung, sondern meistert auch enge Straßen, Kreisverkehre und defensive Fahrmanöver wie ein erfahrener Fahrer.
Auch für den Kapitalmarkt ist dieses Modell attraktiver: Die durch Abonnements generierten wiederkehrenden Umsätze (ARR) erhöhen die Bewertung von Tesla deutlich. Bei einem bisherigen Preis von etwa 99 US-Dollar/Monat im Ausland ist für China ein monatlicher Abo-Preis von 400–600 RMB zu erwarten. Zusammengefasst: Durch das Entfernen der Basisfunktionen für Fahrassistenz zwingt die Standardversion Nutzer mit Bedarf an intelligenten Fahrfunktionen indirekt ins Abonnementmodell. Dadurch werden die seltenen, einmaligen Fahrzeugverkäufe in häufige, margenstarke SaaS-Umsätze verwandelt, was Teslas Bewertung am Kapitalmarkt weiter steigert. Keine „Rettung in letzter Sekunde“ Der Grundgedanke hinter der Einführung der Standardversion ist offensichtlich: Vor dem Hintergrund alternder Modellreihen soll eine Preissenkung die Nachfrage ankurbeln und das Absatzniveau stabilisieren. Doch laut den ersten Daten aus Nordamerika ist der Effekt dieser Strategie weniger optimistisch als erwartet. Laut Cox Automotive konnten die Standardmodelle zwar im vierten Quartal einen Teil der Auslieferungen stützen, dennoch sank Teslas Gesamtabsatz im November im Jahresvergleich um fast 23 %. Branchenanalysten stellen fest, dass die Standardversion kaum zusätzliche Neukunden gebracht, sondern vielmehr die Verkäufe der höherwertigen Modelle – insbesondere des Model 3 – kannibalisiert hat.
Auslieferungszahlen Tesla der letzten Jahre, links Auslieferungen, rechts Produktion, Grafik: CNBC Das bedeutet, dass die Kunden entweder von der spartanischen Ausstattung nicht überzeugt sind oder ursprünglich für die Langstreckenversion geplante Käufe auf die Standardversion umgeschwenkt wurden, was die Gesamtprofitabilität belastet. Dieses Risiko, dass ein günstiges Modell zwar gelobt, aber wenig gekauft wird, dürfte sich auf dem chinesischen Markt weiter verschärfen. Angesichts der kontinuierlichen Investitionen von Wettbewerbern wie Geely, BYD, Xiaomi, Li Auto in smarte und luxuriöse Features hat Model Y 2025 seine Position als meistverkauftes Modell bereits verloren. Der chinesische Markt für New Energy Vehicles ist weltweit in puncto Ausstattungskonkurrenz am härtesten umkämpft. Im Preisbereich von 200.000 bis 250.000 RMB bieten Geely, BYD, Xiaomi, Xpeng & Co. eine Vielzahl an Komfort- und smarten Hardwarerweiterungen. Im Vergleich dazu hat Tesla in der Standardversion nicht nur häufig genutzte Features wie Sitzbelüftung entfernt, sondern selbst Lenkradverstellung und Spiegelklappung wieder manuell gemacht. Dieses „rohbaufähige“ Ausstattungsniveau entspricht nicht dem chinesischen Anspruch an „smarte Luxusautos“.
Für Tesla stagnierte der Jahresabsatz des Model Y in China in den letzten drei Jahren trotz rund 450.000 Einheiten pro Jahr, ein deutlicher Hinweis auf einen gesättigten Markt. Kann die Standardversion nicht durch einen günstigen Preis preissensible Neukunden gewinnen, droht durch das deutlich abgespeckte Nutzungserlebnis eine Verwässerung des Markenwerts. Falls die „Niedrigpreisstrategie“ im ausstattungsbewussten chinesischen Markt scheitert, dürfte Tesla nicht nur Schwierigkeiten haben, das aktuelle Absatzniveau zu übertreffen, sondern angesichts nachlassender Wettbewerbsfähigkeit auch Marktanteile verlieren. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht es daher nicht so aus, als könne die Standardversion für Tesla zum rettenden Strohhalm werden. Text | Senf
Laut einer Tesla-nahen Quelle wird dieses Einstiegsmodell mit stark überarbeiteten Ausstattungsmerkmalen in Kürze auf dem heimischen Markt eingeführt. Erwartet wird, dass das Model 3 den Anfang macht und das Model Y kurz darauf folgt. . Die Standardversionen von Model 3/Y sind bereits auf dem nordamerikanischen Markt erhältlich, wobei der Preis für das Model Y Standard bei 39.990 US-Dollar (etwa 284.000 RMB) und für das Model 3 Standard bei 36.990 US-Dollar (etwa 263.000 RMB) liegt.
Wenn man von einem Preisrückgang von etwa 5.000 bis 5.500 US-Dollar ausgeht, könnte der Einstiegspreis des Model 3 Standard nach Markteinführung in China auf rund 200.000 RMB sinken, während das Model Y im Bereich von 230.000 RMB liegen dürfte. Fokus auf „Werkzeug“, Wegfall von „Genuss“ Mit dem Erscheinen der Standardversion hat Tesla auch das Namensschema seiner Fahrzeuge angepasst: Über der Standardversion liegt die „Premium“-Variante (bisher Long Range), gefolgt vom Performance-Modell.
Von links nach rechts: Standardversion (Heckantrieb), Premium-Version (Heck- und Allradantrieb), Performance-Version (Allradantrieb) Verglichen mit den aktuellen Modellen wurde die Standardversion äußerlich, im Innenraum und bei Komfortfunktionen deutlich vereinfacht. Am Beispiel des Model Y Standard: Der markante durchgehende Lichtstreifen wurde entfernt, das Beleuchtungssystem ist in die seitlichen Scheinwerfer integriert, die Frontstoßstange wurde leicht modifiziert. Die Felgen wurden auf 18 Zoll als Standard zurückgesetzt, Lackfarben weiter reduziert – nur Grau ist kostenlos, Schwarz und Weiß kosten Aufpreis. Bei den Ausstattungsoptionen sind größere Felgen nicht mehr Standard, 18-Zoll-Felgen sind die Basisausstattung, 19-Zoll-Felgen gibt es optional; bei der Lackierung gibt es nur noch Schwarz, Weiß und Grau, wobei nur Grau kostenfrei ist – Weiß und Schwarz kosten 1.000 bzw. 1.500 US-Dollar Aufpreis.
Im Innenraum sind die Veränderungen noch deutlicher. Die Sitze bestehen wieder aus Stoff, die Belüftung für die Vordersitze entfällt, Umklappen der Rücksitze, Einklappen der Außenspiegel und Lenkradverstellung sind wieder manuell. Das Design der Mittelkonsole erinnert an das offene Ablagefach des Cybertruck. Bei den Komfortfunktionen wurden Rücksitz-Touchscreen, Subwoofer, Autoradio sowie das HEPA-Biofiltrationssystem gestrichen, die Anzahl der Lautsprecher wurde auf sieben reduziert, das Fahrwerk ist nur noch passiv.
Die einzige als „Optimierung“ bezeichnete Änderung betrifft das Dach – nach Wegfall des Panoramadachs hat das Model Y Standard zusätzlich eine Innenverkleidung und Dämmmaterial am Dach, was laut Tesla kosteneffizienter als ein reines Metalldach sei. Auch das elektrische Kernsystem wurde entsprechend angepasst. Mit einer um etwa 10 % auf 69,5 kWh reduzierten Batteriekapazität liegt die Reichweite von Model 3 und Model Y bei etwa 516 km, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauert etwas länger. Fahrwerk, Lenkgefühl und das Managementsystem für Antrieb und Batterie als fahrdynamische Kerneigenschaften bleiben jedoch unangetastet.
Insgesamt behält die Standardversion von Tesla Model 3/Y vor allem den Charakter eines Fahrzeugs als Werkzeug bei und verzichtet auf nahezu alle nicht notwendigen Komfort-Extras. FSD: Von Kauf zu Abo-Modell Bei der Standardversion wurde die Autopilot-Funktion weiter reduziert. Die Lenkunterstützung entfällt, das Fahrzeug bietet bei aktiviertem Fahrassistenten nur noch die Längsgeschwindigkeitsregelung (ACC) und keine automatische Spurhaltung mehr. Das heißt, auf Autobahnen oder Ringstraßen muss der Fahrer das Lenkrad durchgehend selbst kontrollieren. Dieser Funktionswegfall liegt nicht an Hardware-Beschränkungen: Die Standardversion ist weiterhin mit vollständigen Kameras und Sensoren ausgestattet und grundsätzlich fähig zu höheren Fahrassistenzfunktionen. Diese „softwareseitige Limitierung“ ist offenbar als Einstieg für das FSD-Abonnement (Full Self Driving) gedacht. Am 14. Januar kündigte Musk zudem an, dass ab dem 14. Februar 2026 der weltweite Verkauf der Kauflizenz für FSD eingestellt und komplett auf ein monatliches Abonnement umgestellt wird.
Die Intention hinter diesem Wechsel ist leicht nachvollziehbar – Tesla möchte die Software-Einnahmen vollständig von einmaligen Verkäufen auf kontinuierliche SaaS-Gewinne (Software as a Service) umstellen. Nach Datenlage haben von den insgesamt 20 Millionen ausgelieferten Tesla-Fahrzeugen etwa 10 Millionen ein FSD-Abonnement. Eine Quote von 50 % reicht jedoch nicht aus, um die für autonome Fahrfunktionen notwendige Datennutzung und Algorithmus-Entwicklung nachhaltig zu finanzieren. Musk benötigt eine höhere Durchdringung. Gerade in einer Phase, in der die Technologie noch nicht voll ausgereift ist, scheuen Verbraucher vor hohen Einmalzahlungen für eine Art „Zukunftsversprechen“ zurück. Das Abo-Modell senkt die Einstiegshürde, ermöglicht flexible Nutzung und dürfte so die Nutzerbasis für FSD verbreitern.
Die sehr guten Leistungen der FSD-Version V14.2 geben Musk offenbar zusätzliches Selbstvertrauen. In aktuellen Praxistests auf dem nordamerikanischen Markt zeigte V14 beeindruckende, fast „menschliche“ Intuition: Sie löst nicht nur die früheren Zögerlichkeiten an komplexen Kreuzungen und ermöglicht spurwechsel ohne Verzögerung, sondern meistert auch enge Straßen, Kreisverkehre und defensive Fahrmanöver wie ein erfahrener Fahrer.
Auch für den Kapitalmarkt ist dieses Modell attraktiver: Die durch Abonnements generierten wiederkehrenden Umsätze (ARR) erhöhen die Bewertung von Tesla deutlich. Bei einem bisherigen Preis von etwa 99 US-Dollar/Monat im Ausland ist für China ein monatlicher Abo-Preis von 400–600 RMB zu erwarten. Zusammengefasst: Durch das Entfernen der Basisfunktionen für Fahrassistenz zwingt die Standardversion Nutzer mit Bedarf an intelligenten Fahrfunktionen indirekt ins Abonnementmodell. Dadurch werden die seltenen, einmaligen Fahrzeugverkäufe in häufige, margenstarke SaaS-Umsätze verwandelt, was Teslas Bewertung am Kapitalmarkt weiter steigert. Keine „Rettung in letzter Sekunde“ Der Grundgedanke hinter der Einführung der Standardversion ist offensichtlich: Vor dem Hintergrund alternder Modellreihen soll eine Preissenkung die Nachfrage ankurbeln und das Absatzniveau stabilisieren. Doch laut den ersten Daten aus Nordamerika ist der Effekt dieser Strategie weniger optimistisch als erwartet. Laut Cox Automotive konnten die Standardmodelle zwar im vierten Quartal einen Teil der Auslieferungen stützen, dennoch sank Teslas Gesamtabsatz im November im Jahresvergleich um fast 23 %. Branchenanalysten stellen fest, dass die Standardversion kaum zusätzliche Neukunden gebracht, sondern vielmehr die Verkäufe der höherwertigen Modelle – insbesondere des Model 3 – kannibalisiert hat.
Auslieferungszahlen Tesla der letzten Jahre, links Auslieferungen, rechts Produktion, Grafik: CNBC Das bedeutet, dass die Kunden entweder von der spartanischen Ausstattung nicht überzeugt sind oder ursprünglich für die Langstreckenversion geplante Käufe auf die Standardversion umgeschwenkt wurden, was die Gesamtprofitabilität belastet. Dieses Risiko, dass ein günstiges Modell zwar gelobt, aber wenig gekauft wird, dürfte sich auf dem chinesischen Markt weiter verschärfen. Angesichts der kontinuierlichen Investitionen von Wettbewerbern wie Geely, BYD, Xiaomi, Li Auto in smarte und luxuriöse Features hat Model Y 2025 seine Position als meistverkauftes Modell bereits verloren. Der chinesische Markt für New Energy Vehicles ist weltweit in puncto Ausstattungskonkurrenz am härtesten umkämpft. Im Preisbereich von 200.000 bis 250.000 RMB bieten Geely, BYD, Xiaomi, Xpeng & Co. eine Vielzahl an Komfort- und smarten Hardwarerweiterungen. Im Vergleich dazu hat Tesla in der Standardversion nicht nur häufig genutzte Features wie Sitzbelüftung entfernt, sondern selbst Lenkradverstellung und Spiegelklappung wieder manuell gemacht. Dieses „rohbaufähige“ Ausstattungsniveau entspricht nicht dem chinesischen Anspruch an „smarte Luxusautos“.
Für Tesla stagnierte der Jahresabsatz des Model Y in China in den letzten drei Jahren trotz rund 450.000 Einheiten pro Jahr, ein deutlicher Hinweis auf einen gesättigten Markt. Kann die Standardversion nicht durch einen günstigen Preis preissensible Neukunden gewinnen, droht durch das deutlich abgespeckte Nutzungserlebnis eine Verwässerung des Markenwerts. Falls die „Niedrigpreisstrategie“ im ausstattungsbewussten chinesischen Markt scheitert, dürfte Tesla nicht nur Schwierigkeiten haben, das aktuelle Absatzniveau zu übertreffen, sondern angesichts nachlassender Wettbewerbsfähigkeit auch Marktanteile verlieren. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht es daher nicht so aus, als könne die Standardversion für Tesla zum rettenden Strohhalm werden. Text | Senf 
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