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Die XRP-Preisprognose für Januar 2026 hängt von einer anhaltenden Dominanz der Taker-Käufe und institutioneller Akkumulation ab.
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On-Chain-Volumenmetriken signalisieren eine mehrmonatige Aufnahme des Verkaufsdrucks.
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Die Finanzierungsraten deuten darauf hin, dass das Abwärtsrisiko derzeit im Vergleich zum Aufwärtspotenzial begrenzt ist.
Das Jahr 2025 ist kürzlich zu Ende gegangen, und die XRP-Preisprognose für Januar 2026 steht bereits im Fokus, da dieser Blue-Chip-Asset mit der Zeit fundamental sehr stark geworden ist.
Infolgedessen zieht es enorme Aufmerksamkeit auf sich, und die On-Chain-Daten spiegeln das deutlich wider, sie deuten sogar auf eine strukturelle Veränderung unterhalb der verhaltenen Kursentwicklung hin.
Während der XRP-Preis aktuell innerhalb einer Spanne verharrt, deuten die Akkumulation durch Wale, ETF-Zuflüsse und die Positionierung im Derivatemarkt darauf hin, dass der Markt von einer Verteilungsphase in eine langanhaltende Kompression mit Aufwärtstendenz übergehen könnte.
Walakkumulation verändert die XRP-Preisstruktur
Im technischen Tageschart steht der XRP-Kurs zwar in der Nähe seiner 200-Tage-EMA unter Widerstand, doch On-Chain-Indikatoren weisen auf eine zunehmende strukturelle Stärke hin. In den vergangenen 90 Tagen befand sich XRP/USD in einer Phase dominanter Taker-Käufe, was bedeutet, dass Markt-Kaufaufträge konstant die Verkaufsaufträge überwogen haben. Dieses anhaltende Ungleichgewicht unterstreicht eine stetige Aufnahme des Angebots statt spekulativer Ausschläge.
Der 90-Tage-Kumulative-Volumen-Delta (CVD), der positiv wird und weiter steigt, spiegelt eine Überzeugungsgetriebene Akkumulation wider. Historisch geht eine solche anhaltende CVD-Ausweitung oft Volatilitätsausweitungen voraus, insbesondere nach längeren Konsolidierungsphasen.
Große Orderströme signalisieren institutionelle Positionierungen
Neben dem steigenden Kaufdruck deutet die durchschnittliche Größe der Spot-Orders auf eine zunehmende Dominanz größerer Trades hin. Häufige Signale im Zusammenhang mit Orders mit hohem Volumen implizieren, dass die Beteiligung der Wale zunimmt.
Gleichzeitig haben ETF-bezogene Zuflüsse diese Entwicklung verstärkt. Seit November ist die Akkumulation von XRP-ETFs stark einseitig, wobei die Zuflüsse die Abflüsse bei weitem überwiegen. Ein solches Verhalten spiegelt typischerweise langfristige Allokationsstrategien statt kurzfristiger Spekulation wider, verknappt das zirkulierende Angebot und verstärkt langfristige XRP-Preisprognosen.
Finanzierungsraten deuten auf asymmetrisches Risiko hin
Während die Spot-Akkumulation weiterhin stark ist, zeichnen die Derivatedaten ein ergänzendes Bild. Derzeit bleiben die Finanzierungsraten negativ, mit einer Dominanz von Short-Positionen am Hebelmarkt. Historisch zeigen solche Bedingungen eine jüngst pessimistische Stimmung und keine allgemeine Euphorie.
Darüber hinaus fielen negative Finanzierungsphasen häufig mit lokalen Tiefpunkten zusammen, da übermäßige Short-Exponierung die Wahrscheinlichkeit einer aggressiven Abwärtsbewegung verringert.
Wenn sich die Finanzierungsraten jedoch allmählich normalisieren oder ins Positive drehen, hat die XRP-Kursentwicklung nach Phasen der Kompression in der Vergangenheit häufig aufwärts reagiert.
Technische Kompression bereitet Expansion vor
Aus technischer Sicht zeigt das XRP-Preischart eine sich verengende Spanne zwischen 2,00 $ und 2,40 $. Die jüngste Ablehnung an der 200-Tage-EMA bestätigt diese Spanne.
Angesichts der XRP-Stimmung und Kursentwicklung bleibt die 200-Tage-EMA kurzfristig eine Hürde, während On-Chain-Daten ein bullisches Bild zeichnen.
Gelingt ein erneuter Sprung über 2,40 $, werden die Ziele von 2,75 $ und 3,00 $ angestrebt. Ein Unterschreiten der 2,00 $ würde das bullische Setup ungültig machen.



