Trump-Tod-Gerücht schaukelt sich hoch und die Krypto-Branche bleibt nicht verschont
Der Tod, das unausweichliche Schicksal, dem niemand entkommt. Doch wenn dieses mögliche Ereignis eine zentrale Figur wie den Präsidenten der Vereinigten Staaten betrifft, steigen die Spannungen, Spekulationen verbreiten sich und das Internet explodiert. Genau das geschah Ende August: eine ungeschickte Formulierung, eine längere Abwesenheit, eine mit Make-up verdeckte Hand... und die Gerüchteküche lief heiß. Werfen wir einen Blick zurück auf eine ebenso irrationale wie aufschlussreiche Abfolge, in der Politik, soziale Medien und der Kryptomarkt frontal aufeinanderprallten.
Kurz gefasst
- Eine mehrdeutige Aussage von JD Vance befeuerte Spekulationen über Trump.
- Trumps Abwesenheit in den Medien verstärkte die Panik im Netz.
- Auf sozialen Netzwerken explodierten Hashtags wie „Trump is dead“ innerhalb weniger Stunden.
- Der Kryptomarkt erlitt innerhalb von 24 Stunden Liquidationen in Höhe von 400 Millionen Dollar.
Schweres Schweigen und eine beunruhigende Aussage: der perfekte Nährboden für Gerüchte
Trump wurde kürzlich vom amerikanischen Justizsystem wegen seiner als illegal eingestuften Zölle kritisiert, ein Fall unter vielen, die Misstrauen schüren. Doch dieses Mal sorgte das Timing für einen regelrechten Gerüchtesturm. Seit dem 27. August zeigte sein offizieller Terminkalender eine beunruhigende Leere. Drei Tage lang war kein einziger öffentlicher Auftritt geplant. Und kein einziger Fernsehauftritt. Das reichte, um die Lunte zu entzünden.
Der Tweet von Buzzing Pop, tausendfach geteilt, fasst die aktuelle Anspannung gut zusammen: „Donald Trump wurde seit mehreren Tagen nicht gesehen, und für dieses Wochenende ist kein öffentlicher Auftritt geplant.“
Das Funkstille allein hätte schon gereicht, um die Fantasie anzuheizen. Doch JD Vance legte in einem exklusiven Interview noch eine Schippe drauf:
Und falls Gott bewahre, eine schreckliche Tragödie passiert, kann ich mir keine bessere Ausbildung am Arbeitsplatz vorstellen als das, was ich in den letzten 200 Tagen bekommen habe.
Das war die Aussage zu viel. Die Netzwerke griffen sie auf. Einige sahen darin eine vorbereitende Erklärung. Andere eine implizite Bestätigung, dass etwas Ernstes im Gange sei. Kurz gesagt: Das Feuer war entfacht.
Trump, fragile Gesundheit und widersprüchliche Botschaften: ein Präsident unter Beobachtung
Es ist nicht das erste Mal, dass Zweifel an der Gesundheit des US-Präsidenten aufkommen. Mit 79 Jahren wurde bei Donald Trump im Juli laut seinem Arzt Dr. Sean Barbabella eine chronische Veneninsuffizienz diagnostiziert. Diese bei älteren Menschen häufige Erkrankung kann zu Schwellungen und Blutergüssen an den Gliedmaßen führen.
Bei einem Treffen mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung war ein großer blau-lila Fleck auf Trumps rechter Hand zu sehen. Wenige Tage zuvor schien bei einem Treffen mit dem FIFA-Präsidenten ein grobes Make-up denselben Bereich zu bedecken.
Zur Rechtfertigung verwies das Weiße Haus auf einfache Irritationen durch wiederholtes Händeschütteln. Eine Erklärung, die nicht alle Internetnutzer überzeugte. Das Foto von Trumps geschwollenen Fußgelenken, aufgenommen im Juli bei einer FIFA-Veranstaltung, kursierte mehrfach auf X.
JD Vance versuchte unterdessen zu beruhigen. Im selben Interview betonte er:
Der Präsident ist in unglaublich guter Verfassung. Er hat eine unglaubliche Energie.
Trump sei der Letzte, der abends Anrufe tätigt, und der Erste, der morgens anruft, versicherte er.
Doch trotz dieser beruhigenden Worte blieben die Verdachtsmomente stark. Einige Internetnutzer belebten alte Verschwörungstheorien wieder und ließen angebliche Simpsons-Clips auftauchen, die Trumps Tod vorhersagen sollten. Natürlich waren diese Clips gefälscht, aber der Zweifel hatte sich bereits in die Köpfe eingeschlichen.
Krypto, Panik und Dominoeffekt: Wenn ein Gerücht genügt
Die Auswirkungen des Gerüchts beschränkten sich nicht auf soziale Netzwerke. Auch der Kryptomarkt bekam es zu spüren. Am Freitag, den 30. August, als die Hashtags „Trump is Dead“ und „Trump Died“ weltweit in den Trends nach oben schossen, rutschte der Fear & Greed Index innerhalb weniger Stunden in den „Fear“-Bereich und fiel auf 39.
Unmittelbare Folge: Fast 400 Millionen Dollar an Liquidationen an nur einem Tag. Große Kryptos wie Bitcoin und Ethereum verloren mehrere Prozentpunkte. Und das alles, ohne jegliche Bestätigung der Fakten.
Das Phänomen zeigt die Nervosität des Marktes. Es ist nicht das erste Mal, dass unbegründete Spekulationen Kettenreaktionen auslösen. Bereits im September 2023 hatte eine Falschmeldung, die aus einem Hack des X-Accounts von Donald Trump Jr. stammte, den Kryptomarkt vorübergehend erschüttert.
Auch die Aussage von JD Vance, so harmlos sie schien, wurde als Funke gesehen. In Kombination mit dem leeren Terminkalender und Trumps Abwesenheit in der Öffentlichkeit reichte das, um die Nervösesten ins Wanken zu bringen.
Hier einige Schlüsseldaten, um die Auswirkungen der Panik zu messen:
- Fast 400 Millionen Dollar wurden in weniger als 24 Stunden am Kryptomarkt liquidiert;
- Das Stichwort „Donald Trump death“ gehörte zu den meistgesuchten Begriffen bei Google Trends;
- Der Fear & Greed Index fiel auf 39, eine kritische Schwelle, die für Misstrauen steht;
- Mehrere große Kryptos wie Bitcoin und Ethereum verzeichneten gleichzeitige Einbrüche;
- Die Hashtags #TrumpDead und #WhereIsTrump generierten an einem Tag mehr als 87.000 Beiträge auf X.
Trotz der vorübergehenden Panik geht es Donald Trump gut... zumindest laut seinen Vertrauten. In der Zwischenzeit feierte Warren Buffett gerade seinen 95. Geburtstag. Seinen Investmentprinzipien treu, die auf Geduld, geistiger Klarheit und Ablehnung von Panik basieren, prosperiert er weiterhin. Eine Lektion, die sich die gesamte Krypto-Community merken sollte: Folge soliden Überzeugungen, auch wenn Gerüchte die Runde machen.
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