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Buterin von Ethereum enthüllt, wie man gegen „seelenlose“ Zentralisierung kämpft

Buterin von Ethereum enthüllt, wie man gegen „seelenlose“ Zentralisierung kämpft

UTodayUToday2025/12/31 09:38
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Von:UToday

Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin hat am Dienstag einen umfassenden neuen Blogbeitrag mit dem Titel "Balance of Power" veröffentlicht. Der Beitrag bietet eine kritische Analyse der sich überschneidenden Bedrohungen durch "Big Business", "Big Government" und den "Big Mob".

Keine gegenseitige Kontrolle 

Buterin argumentiert, dass die Kontrollmechanismen, die gesellschaftliche Kräfte historisch im Gleichgewicht gehalten haben, nicht mehr existieren. Sie seien im Laufe des 21. Jahrhunderts schließlich zusammengebrochen. 

Das kanadische Wunderkind verweist auf den rasanten technologischen Fortschritt und die Automatisierung, um darzulegen, dass Skaleneffekte es mächtigen Akteuren ermöglichen, die Kontrolle in beispiellos schnellem Tempo zu konsolidieren. 

Seine vorgeschlagene Lösung ist ein Konzept, das er "verpflichtende Verteilung" nennt. Die Strategie läuft darauf hinaus, geschlossenen Systemen Offenheit und Interoperabilität aufzuzwingen.

Buterin beschreibt die moderne Ära als einen "dichten Dschungel". Die Haupttreiber des Fortschritts seien zu Quellen der Angst geworden.

Er argumentiert, dass Regierungen als neutrales Spielfeld agieren müssen, anstatt als aktive Teilnehmer, die Gewinner auswählen. 

Zugleich bemerkt Buterin eine beunruhigende Veränderung im Silicon Valley. Er hat beobachtet, dass Tech-Führungskräfte, die einst stark libertäre Ansichten vertraten, nun aktiv daran arbeiten, so viel staatliche Macht wie möglich an sich zu reißen. 

Verpflichtende Verteilung 

Kernpunkt von Buterins Argumentation ist, dass man sich nicht mehr auf natürliche Reibung verlassen kann, um eine vollständige Zentralisierung zu verhindern. Daher sei es dringend notwendig, Verteilung gezielt zu gestalten. 

Er nennt "adversarielle Interoperabilität" als einen zentralen Mechanismus. Dies beinhaltet die Entwicklung von Werkzeugen, die sich ohne Erlaubnis der Schöpfer in bestehende Plattformen einklinken. Buterin listet mehrere Beispiele auf, die dem Ethos von Web3 entsprechen. Dazu gehören Schnittstellen, die Inhalte anders filtern als vom Host-Plattform vorgesehen (zum Beispiel Werbeblocker oder KI-Filter) und Systeme, die Werttransfers ermöglichen, ohne von zentralisierten Finanz-Engpässen abhängig zu sein.

Sci-Hub wurde als Werkzeug genannt, das durch verpflichtende Verteilung Fairness in der Wissenschaft durchgesetzt hat.

"Das Dilemma: Wie können wir im 21. Jahrhundert eine blühende Zivilisation haben... ohne extreme Machtkonzentration?", fragt Buterin. "Die Lösung: mehr Verteilung vorschreiben."

Eine "Pluralismus-Moral" und die Rolle von Krypto

Buterin fordert eine Synthese der Moralvorstellungen: Eine, die Akteure dazu ermutigt, wirkungsvoll zu sein, sie aber daran hindert, hegemonial zu werden.

Bemerkenswert ist, dass er das auf Ethereum basierende Liquid-Staking-Protokoll Lido als Beispiel verwendet. Trotz des Umstands, dass Lido etwa 24 % des gestakten ETH-Angebots hält, argumentiert Buterin, dass Lido aufgrund seiner internen Struktur weniger gefürchtet wird als eine zentralisierte Einheit gleicher Größe.

"Lido ist kein einzelner Akteur: Es handelt sich um eine intern dezentralisierte DAO mit mehreren Dutzend Betreibern", schreibt Buterin, fügt aber hinzu, dass die Community weiterhin wachsam bleiben muss, damit Lido nicht die Mehrheit des Stakes kontrolliert.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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