Bitcoin beendete 2025 mit Verlusten: Was wird für 2026 erwartet? Hier sind die neuesten Prognosen
Bitcoin (BTC) steht kurz davor, seinen ersten Jahresverlust seit 2022 zu verzeichnen, verursacht durch globale makroökonomische Belastungen und nachlassende Dynamik.
Trotz neuer Höchststände im Laufe des Jahres hatte die größte Kryptowährung nach Oktober Mühe, sich zu erholen, und beendete das Jahr laut den neuesten Daten mit einem Minus von über 6 %. Bitcoin wurde zuletzt bei etwa $87.474 gehandelt.
Der Kryptomarkt erlebte zu Beginn des Jahres eine starke Rally, begünstigt durch die krypto-freundliche Rhetorik von Donald Trump. Trumps Zollankündigungen im April lösten jedoch starke Verkäufe sowohl bei Aktien als auch bei Kryptowährungen aus. Der Markt erholte sich rasch, wobei Bitcoin Anfang Oktober ein Allzeithoch von über $126.000 erreichte.
Nach diesem Höhepunkt wurde der Markt am 10. Oktober erneut durch die Androhung neuer Zölle auf chinesische Importe und Exportkontrollen für kritische Software erschüttert. Über $19 Milliarden an gehebelten Krypto-Positionen wurden liquidiert; dies wurde als die größte Liquidationswelle in der Geschichte der Kryptowährungen verzeichnet.
Analysten argumentieren, dass Bitcoin bis 2025 zunehmend riskantere Asset-Eigenschaften innerhalb des globalen Finanzsystems zeigen wird. Linh Tran, Senior Market Analyst bei XS.com, stellt fest, dass Bitcoin im Laufe des Jahres an mehreren Stellen eine signifikante Korrelation zu US-Aktien aufwies. Mit dem zunehmenden Interesse traditioneller privater und institutioneller Investoren an Krypto dürfte diese Korrelation im Jahr 2026 noch sensibler auf Faktoren wie geldpolitische Veränderungen und Bedenken hinsichtlich KI-Aktienbewertungen reagieren.
Früher bewegte sich Bitcoin nicht parallel zu Aktien, da es als alternative Investition angesehen wurde. Die zunehmende institutionelle Beteiligung schwächt diese Divergenz jedoch ab.
In den USA erzielte der Kryptosektor im ersten Jahr der Trump-Administration bedeutende regulatorische Fortschritte. Die SEC zog rasch Fälle zurück, die aus der Biden-Ära übernommen wurden; Unternehmen wie Coinbase und Binance waren davon betroffen. Zudem wurde ein zentrales Gesetz verabschiedet, das einen bundesweiten Rahmen für an den Dollar gekoppelte Krypto-Assets schafft.
Umfassende Vorschriften bezüglich der Marktstruktur und nachhaltige Verbesserungen der SEC-Regeln stehen jedoch noch aus. Branchenführer warnen, dass diese Verzögerung die Marktstimmung dämpfen könnte.
Obwohl Bitcoin das Jahr 2025 mit Verlusten abschließen könnte, könnte 2026 laut der Krypto-Brokerage- und Research-Firma K33 ein deutlich stärkeres Bild zeigen. Das Unternehmen prognostiziert, dass eine Reihe von Katalysatoren Bitcoin zu neuen Rekordhöhen treiben könnte.
In seinem jüngsten Bericht an Kunden erklärte K33, dass die relativ schwache Performance von Bitcoin im Jahr 2025 größtenteils auf „isolierte Blasen“ und „vorübergehende Leverage-Ungleichgewichte“ im Kryptomarkt zurückzuführen ist.
„Chancen ergeben sich, wenn sich Preise und fundamentale Indikatoren in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Aus dieser Perspektive gehen wir mit konstruktivem Optimismus ins Jahr 2026“, erklärten die K33-Analysten und argumentierten, dass Bitcoin 2026 sowohl Aktienindizes als auch Gold übertreffen werde.
Das Unternehmen argumentierte zudem, dass Bitcoin im Vergleich zu anderen Anlageklassen fundamental immer noch günstiger bewertet sei, als es sein sollte. Der Bericht stellte fest, dass das aktuelle geldpolitische Umfeld sich deutlich von den Bärenmärkten von 2018 und 2022 unterscheidet, was darauf hindeutet, dass eine exakte Wiederholung vergangener Zyklen weniger wahrscheinlich ist.
K33 ist der Ansicht, dass die Unterstützung der Trump-Administration für Krypto sich noch nicht vollständig in den Kursen widerspiegelt. Laut Unternehmen bietet 2026 mit der beschleunigten Integration zwischen traditioneller Finanzwelt und Krypto ein starkes Setup für Bitcoin und andere Krypto-Assets.
Der Bericht argumentierte zudem, dass die Strategie der US-Regierung, Bitcoin zu halten – selbst wenn sie ihn nicht kauft – einen netto positiven Effekt auf den Markt habe. Während zuvor beschlagnahmte Bitcoins als potenzieller Verkaufsdruck galten, werden diese Assets nun effektiv als dem Markt entzogen betrachtet.
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