Lucid Motors erhöht die Produktion von Elektrofahrzeugen im Jahr 2025 nach anfänglichen Herausforderungen mit dem Gravity SUV.
Lucid Motors verdoppelt die Produktion von Elektrofahrzeugen im Jahr 2025
Im Jahr 2025 gelang es Lucid Motors, doppelt so viele Elektrofahrzeuge zu produzieren wie im Vorjahr, was auf eine deutliche Erholung von früheren Produktionsrückschlägen hinweist – insbesondere mit der Einführung des Gravity SUV.
Am Montag berichtete das Unternehmen, dass es das Jahr mit 18.378 gebauten Elektrofahrzeugen abschloss, darunter allein 8.412 Einheiten, die im letzten Quartal gefertigt wurden. Diese Produktion im vierten Quartal übertraf die Gesamtzahl der Fahrzeuge, die Lucid in der Produktionsstätte in Casa Grande, Arizona, während der ersten Jahreshälfte hergestellt hatte. Darüber hinaus lieferte Lucid im gesamten Jahr 2025 insgesamt 15.841 Fahrzeuge an Kunden aus – ein Anstieg von 55 % im Vergleich zu 2024.
Blick nach vorn: Neue Modelle und Markterweiterung
Dieses starke Jahresende verschafft Lucid eine aussichtsreiche Ausgangsposition für ein entscheidendes Jahr, da das Unternehmen die Einführung seines ersten Modells auf Basis einer neuen mittelgroßen Elektrofahrzeug-Plattform vorbereitet. Das neue Fahrzeug, das etwa 50.000 US-Dollar kosten wird, tritt in direkte Konkurrenz zum Tesla Model Y und zum erwarteten R2 SUV von Rivian.
Produktionsziele vs. Realität
Trotz dieser Fortschritte bleiben Lucids aktuelle Erfolge hinter den ehrgeizigen Zielen zurück, die im Rahmen des 4-Milliarden-Dollar-„Reverse Mergers“ im Jahr 2021 gesetzt wurden. Damals prognostizierte das Unternehmen, im Jahr 2025 insgesamt 135.000 Fahrzeuge auszuliefern, darunter 86.000 Gravity SUVs, 42.000 Air Limousinen und 7.000 Einheiten des noch nicht veröffentlichten mittelgroßen Elektrofahrzeugs.
Diese hohen Erwartungen erwiesen sich jedoch schnell als unerreichbar, da Lucid auf eine Reihe von Herausforderungen stieß – angefangen bei Produktions- und Lieferkettenproblemen bis hin zu schwankender Nachfrage, die allesamt durch die Auswirkungen der Pandemie auf die Automobilbranche verschärft wurden. Besonders große Schwierigkeiten gab es Anfang 2025 beim Hochfahren der Produktion des Gravity SUV, und seitdem arbeitet das Unternehmen daran, verschiedene Qualitätsprobleme zu lösen. Im Dezember wandte sich der Interim-CEO Marc Winterhoff direkt an die Kunden und räumte deren „Frustration“ über die anhaltenden Probleme ein.
„Anhaltende Softwareprobleme haben leider die Zufriedenheit und das Erlebnis unserer Kunden beeinträchtigt. Seien Sie versichert, dass wir voll und ganz daran arbeiten, diese Angelegenheiten zu lösen“, versicherte Winterhoff in seiner Botschaft.
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